[Gar nicht lustig] Schweinegrippe: Experten erwarten Ausbruch auch in Deutschland

Die Schweine- geht um: in Spanien und in . Bislang zumindest, denn auch in deutschen Krankenhäusern wurden bereits erste Fälle geprüft.
Rundum wächst angesichts der in Mexiko ausgebrochenen heute die vor einer . Die spanische Regierung bestätigte einen ersten , das schottische Gesundheitsministerium meldete inzwischen zwei Infektionsfälle.

Die verbreitet sich in atemberaubendem Tempo. Die Bundesregierung bzw. das Auswärtige Amt warnt vor „nicht notwendigen“ Reisen nach Mexiko:

Die Verbreitung der Schweinegrippe in Mexiko und den USA wird von der Bundesregierung aufmerksam und mit Sorge beobachtet. In Deutschland gibt es derzeit aber keinen Grund zur Panikmache.
Die Bundesregierung verfolgt die Entwicklung der so genannten Schweinegrippe in Mexiko und teilweise in den USA mit großer Aufmerksamkeit und Besorgnis. Derzeit besteht jedoch kein Grund zur Panikmache: In Deutschland gibt es zur Stunde keine Verdachtsfälle der Viruserkrankung.
Zudem lässt sich die Schweinegrippe nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnis behandeln. Medikamente für die Behandlung von Grippekranken wirken auch hier, sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Professor Jörg Hacker, heute Morgen im Deutschlandfunk. Im Detail geht es um Medikamente der Substanzklasse der Neuraminidase-Hemmer.

Gut gerüstet für den Ernstfall

Alle verantwortlichen Stellen sind für den Fall gut gerüstet, dass die Schweinegrippe auch hierzulande ausbrechen sollte. Die Gesundheitsbehörden des Bundes und der Länder arbeiten auf der Grundlage des seit 2005 existierenden Pandemieplanes zusammen. Dieser Plan enthält genau festgelegte und nach den jeweiligen Kompetenzen bemessene Maßnahmen, sollte es zu einer unkontrollierten Ausbreitung der Krankheit kommen.
Der Pandemieplan ist auf der Homepage des Robert Koch-Instituts öffentlich einsehbar. Die Gesundheitsbehörden werden die Bevölkerung zudem entsprechend der Bedarfslage informieren.
Die Fachleute des RKI, des Bundesgesundheitsministeriums und die Seuchenexperten der Länder beraten sich laufend. Das RKI als nachgeordnete Behörde des Bundesgesundheitsministeriums hält Kontakt zu den europäischen und internationalen Gesundheitsbehörden, ebenso zu den Gesundheitsbehörden der USA, Kanadas und Mexikos. Es existiert also ein enges Netz funktionierender Verbindungen.

Noch keine Reisewarnungen

Das Auswärtige Amt rät derzeit von nicht erforderlichen Reisen nach Mexiko ab. Es hat aber noch keine Reisewarnungen ausgesprochen. Eine solche ist stets das letzte Mittel, wenn eine akute Gefahr für Leib und Leben besteht. In den Flugzeugen liegen für Reisende in die USA und nach Mexiko Merkzettel mit Verhaltensratschlägen aus. Die Ärzte in Deutschland werden ebenfalls informiert.
Allen Reisenden sollten die Medienberichterstattung aufmerksam verfolgen. Alltägliche Hygienemaßnahmen sind jetzt besonders streng zu beachten: etwa mit regelmäßigem Händewaschen und indem man Menschenansammlungen meidet.

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