Einmal und nie wieder Hollywood: Gute News für Musik-Fans, Norah Jones-Fans und insbesondere Pop-Jazz-Fans! Die US-Sängerin Norah Jones hat eigenem Bekunden nach, nach ihrem Film-Debüt im Roadmovie «My Blueberry Nights» keinen Bock mehr auf die Schauspielerei – denn die nimmt zu viel Zeit in Anspruch, sagt die Künstlerin.
Sehr schön so, sagen wir! Denn dann lenkt Miss Jones das Filme-machen künftig also nicht noch mehr von ihrer eigentlichen Haupt-Begabung ab – dem Musik machen. Ergo: Unsereins bekommt in Zukunft (hoffentlich) noch mehr zu hören von Norah Jones.
Norah Jones will sich wieder auf ihre Musikkarriere konzentrieren. Ihr Debüt in Wong Kar Wais Roadmovie «My Blueberry Nights» an der Seite von Jude Law und Natalie Portmann sei ihre erste und vorerst auch letzte Rolle, sagte die Jazz-Pop-Sängerin dem Nachrichtenmagazin «Focus». «Die Schauspielerei nimmt zu viel Zeit in Anspruch. Es war ein tolles Erlebnis, aber ich bin auch zufrieden, wenn es das einzige dieser Art bleibt.»
Die 30-Jährige, die vor sieben Jahren mit ihrem ersten Album «Come Away With Me» den internationalen Durchbruch schaffte, sagte über ihr neues Album «The Fall»: «Es gibt mehr Rhythmen, mehr Grooves auf dieser Platte. Insgesamt hört sie sich kantiger und dreckiger an.»
Jones nimmt es in Kauf, Fans vor den Kopf zu stoßen: «Es ist wichtig, sein Publikum zu respektieren, was aber nicht heißt, ständig nur Erwartungen erfüllen zu müssen.” Wem die alten Sachen besser gefielen, der könne sich mit ihrem ersten Album auf eine einsame Insel zurückziehen.
Trotz ihres internationalen Erfolgs kann Jones in ihrer Heimatstadt New York unerkannt auf der Straße spazieren gehen. Promi-Clubs und Szenetreffs meidet sie, denn «sehen und gesehen werden ist nicht mein Stil». (tf-ja/ddp) (photo Norah Jones at Bright Eyes)






