Norah Jones, US-Sängerin mit 36 Millionen verkauften Alben, will auf ihrer neuen CD («The Fall», ab 13.11. im deutschen Handel) rauer werden: «Es gibt schon etwas Schmuddeliges an der neuen Platte, das es vorher nicht gab. Aber wenn man etwas Neues versucht, gibt man keine Presseerklärung heraus und kündigt es vorsichtig an. Man macht es einfach», sagte die 30-Jährige der «Frankfurter Rundschau» (Donnerstagausgabe). Jones hatte mit ihren Musikern nebenher die Band Al Madmo gegründet – «manche nannten es Punk, wir trugen schrille Perücken. Ich mache manches, ohne es gleich an die große Glocke zu hängen.»
Bei ihren ersten Platten sei sie noch «von viel älterer Musik beeinflusst. Ich war eine alte Seele, musikalisch. In den letzten Jahren bin ich dann immer weiter in die Moderne vorgerückt. Die meisten meiner Freunde sind zwar zehn Jahre älter als ich, aber ich bin niemand, der nur mit alten Typen herumhängt.» Mit einer komplett neuen Band spielte sie das Album ein; in ihren Texten sei sie «weniger vage als früher. Man kann daran viel interpretieren, und ich freue mich sogar darüber. Es gibt mehr Persönliches, aber ich sage nicht, wo.» tf/arei/ddp






