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Das Kinojahr 2010: 3D-Filme, Fortsetzungen und Musicals

Nach «Ice Age 3», «Oben» und «Avatar» in 2009 sind für das nächste Jahr rund ein Dutzend 3D- angekündigt. Dazu gehören «Für immer Shrek» (Kinostart: 8. Juli), der vierte Teil über den grünen Oger aus dem Dreamworks-Studio, und der Abenteuerfilm «Around the World in 50 Years» (4. November). Auch Tim Burtons Märchenverfilmung «Alice im Wunderland» (4. März) und den Horror-Action-Film «Resident Evil: Afterlife» (16. September) gibt es in dreidimensionaler Projektion.

Ungebrochen ist der Trend zu Sequels. Auf bewährte Marken setzen die Hollywood-Studios mit dem Tanzfilm «Step Up 3» (5. August), der Fantasy-Produktion «Iron Man II» (6. Mai) und dem Frauenfilm «Sex and the City 2» (27. Mai). Zudem laufen der dritte Teil der Vampir-Saga «Twilight», «Eclipse – Biss zum Abendrot» (15. Juli), «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1» (18. November), sowie der dritte Teil der «Chroniken von Narnia» (9. Dezember) an.

Darüber hinaus verfilmen etliche Regisseure alte Stoffe neu. Das gilt für Ridley Scotts «Robin Hood» (13. Mai), Guy Ritchies neue Version des Krimiklassikers «Sherlock Holmes» (28. Januar) und Oliver Parkers «Das Bildnis des Dorian Gray» (15. April).

«Chicago»-Regisseur Rob Marshall adaptierte für das Filmmusical «Nine» (25. Februar) den gleichnamigen Broadway-Hit und besetzte ihn mit sechs Oscar-Preisträgern: Daniel Day-Lewis, Marion Cotillard, Sophia Loren, Judi Dench, Penelope Cruz und Nicole Kidman. Nachwuchsregisseur Mike Marzuk («Sommer») knüpft mit dem Teenie-Musical «Rock It» (18. Februar) an erfolgreiche US-Vorgänger wie «High School Musical» oder «Hannah Montana» an.

Für Freunde der internationalen Filmkunst zeigt der neuseeländische «Herr der Ringe»-Regisseur Peter Jackson ab 14. Januar das Melodram «In meinem Himmel». Am 21. Januar bringen die Coen-Brüder das Familiendrama «A Serious Man» in die Kinos. Fans von George Clooney dürfen sich auf das Drama «Up in The Air» (4. Februar) von Jason Reitman freuen, das die Nominierungsliste für die Golden Globes anführt und damit auch als Oscar-Kandidat gilt. Zwei Wochen später folgt Hollywood-Veteran Clint Eastwood mit dem Nelson-Mandela-Film «Invictus – Unbezwungen» (18. Februar).

Die deutsche Filmindustrie präsentiert zum Beispiel die Studentenkomödie «13 Semester» (7. Januar) von Spielfilmdebütant Frieder Wittich, das Bergsteigerdrama «Nanga Parbat» von Joseph Vilsmaier (14. Januar) und die Actionkomödie «Jerry Cotton» mit Christian Tramitz und Christian Ulmen (11. März). Cineasten warten zudem gespannt auf die millionenschwere Heinrich-Mann-Verfilmung «Henri 4» (18. März) von Jo Baier. ddp/rkr/nad

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