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ZDF-Zweiteiler “Das Geheimnis der Wale”: Veronica Ferres rettet Wale in Neuseeland

Im ersten großen Fernsehzweiteiler des neuen Jahres packt das das Fernweh. Das Umweltdrama «Das Geheimnis der », zu sehen am Sonntag (3. Januar) und Montag (4. Januar) jeweils um 20.15 Uhr, entführt den Zuschauer nach . Dort wird Hauptdarstellerin mit einem skrupellosen Energiekonzern konfrontiert, der im Kampf um Bohrrechte bei Mensch und Tier buchstäblich über Leichen geht.

Darüber hinaus erzählen die beiden Neunzigminüter eine sensible Familiengeschichte. Anna Waldmann (Ferres) macht sich Sorgen um ihre 15-jährige Tochter Charlotte (Alicia von Rittberg). Gerade erst wurde das von der Berliner Polizei sturzbetrunken aus einem gestohlenen Auto gefischt. Um Charlotte dem Dunstkreis ihrer Freunde zu entziehen, fliegt Anna mit ihr für ein paar Wochen zu ihrem Vater Johannes Waldmann (Mario Adorf) nach Neuseeland. Hier soll die Jugendliche auf andere Gedanken kommen.

Doch auf der anderen Seite der Erde erwarten Anna und Charlotte vollkommen neue Probleme. Professor Waldmann, ein geachteter Meeresbiologe, hat kaum Zeit für die beiden Frauen, da er gerade an einem wichtigen Gutachten arbeitet: Sollte ihm der Nachweis gelingen, dass in der Bucht von Tekoura Buckelwale leben, dürfte der mächtige Energiekonzern Gasonec dort nicht nach Gasvorkommen bohren.

Kurz vor dem Abschluss seiner Arbeit kommt Waldmann durch mysteriöse Umstände ums Leben. Anna beginnt daraufhin, gemeinsam mit dem Aussteiger Chris Cassell (Christopher Lambert) Nachforschungen über den Vorfall anzustellen. Dabei kommt sie einem gewaltigen Umweltskandal auf die Spur.
In «Das Geheimnis der Wale» geht es in erster Linie um das Schicksal der größten Säugetiere dieser Welt, sie sind die Stars des Umweltdramas. Immer wieder lockern beeindruckende Unterwasseraufnahmen den Zweiteiler auf. Um die Buckelwale herum erzählen beide Filme eine intensive Familiengeschichte sowie einen packenden Wirtschaftsthriller, wobei sich die erste Folge hauptsächlich Annas Familienhintergrund annimmt.

Erst im zweiten Teil rücken die illegalen Machenschaften der fiktiven Firma Gasonec in den Vordergrund. Die Grenzlinien sind dabei klar definiert: Die Wale sind die Guten, der Weltkonzern symbolisiert das Böse – und mittendrin steckt eine Ferres, die in ihrer Rolle zwischen die unterschiedlichsten Interessen gerät. Unterstützt wird die dabei von Adorf und dem früheren «Highlander» Lambert. Gemeinsam sind sie in eine brisante Handlung verwickelt, die den Zuschauer nicht nur über zwei Abende fesselt, sondern noch dazu nachdrücklich auf die schädlichen Einflüsse des Menschen auf die Meeresbiologie aufmerksam macht.

Für die passionierte Hobbytaucherin Ferres war vor allem der Umweltaspekt wichtig für ihre Rollenauswahl: «Es ist erschreckend zu beobachten, dass das Meer von zu immer grauer und leerer wird. Ich hoffe ganz stark, dass dieser einen Teil zur Aufklärung beiträgt und daran erinnert, dass wir nur Gast auf diesem Planeten sind!»

Begleitet wird das Drama im direkten Anschluss an den ersten Teil von einer Sonderausgabe «Abenteuer Wissen». Die 45-minütige Dokumentation steigt noch einmal tiefer in die Geheimnisse der Wale ein. So präsentiert der Beitrag die neuesten Erkenntnisse, warum die Meeressäuger unter Wasser zunehmend die Orientierung verlieren und hilflos in seichten Buchten stranden. Im Gesamtpaket sind ZDF-Zweiteiler und Dokumentation ein spannendes -Erlebnis. ddp/olz/tla

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