Die Verfilmung des Bestsellers «Kennedys Hirn» des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell ist zu Ostern in der ARD zu sehen. Der Film sei Drama und Politthriller zugleich, sagte ARD-Programmdirektor Volker Herres am Montag in Hamburg bei der Vorstellung des Zweiteilers. In «Kennedys Hirn» ist die Archäologin Louise Cantor (Iris Berben) dem mysteriösen Tod ihres Sohnes auf der der Spur. Die ARD strahlt beide Teile nacheinander am 3. April ab 20.15 Uhr aus.
Nach einer Konferenz in Schweden will Cantor ihren Sohn Hendrik besuchen und macht einen grausamen Fund: Hendrik liegt tot in seinem Bett. Die Polizei behandelt den Fall als Selbstmord, doch Louise zweifelt daran. Sie stellt Nachforschungen an und begibt sich auf eine Odyssee, die sie von Schweden bis nach Schwarzafrika führt. Dabei gerät sie selbst in tödliche Gefahr. Neben München wurde in Göteborg, Kapstadt und Maputo gedreht.
In weiteren Rollen sind Heino Ferch, Michael Nyquist und Michael Rehberg zu sehen. Regie führt Urs Egger, der auch die Verfilmung von Mankells «Die Rückkehr des Tanzlehrers» inszenierte.
Die ARD produzierte bereits «Wallander»-Krimis aus der Feder von Mankell mit Krister Henriksson und Kenneth Branagh in der Hauptrolle. Zudem sind zwei Kieler «Tatorte» mit Axel Milberg nach Mankells Vorlagen geplant.
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