Von den Olympischen Winterspielen 2010 in Kanada wird es bei ARD und ZDF ab Freitag (12. Februar) rund 320 Stunden Fernseh-Berichterstattung geben. Die beiden Sender berichten abwechselnd von den XXI. Winterspielen in Vancouver, die bis 28. Februar dauern. Sie nutzen wieder gemeinsame Technik und Studios. Ein Teil der Wettbewerbe findet in Whistler statt, das gut 100 Kilometer nördlich von Vancouver liegt. Auch die Berichterstattung über die Paralympics (12. bis 21. März) teilen sich ARD und ZDF.
Zudem starten die beiden öffentlich-rechtlichen Sender mit dem Sportereignis den HDTV-Regelbetrieb. Das hochauflösende Fernsehen – High Definition Television – war zuvor bei ARD und ZDF mehrfach getestet worden, unter anderem bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer.
Das Erste hat neun Sendetage. Start ist am Freitag um 18.00 Uhr, um 19.00 Uhr beginnt die Qualifikation beim Skispringen. Die Eröffnungsfeier wird ab 3.00 Uhr in der Nacht zum Samstag zu sehen sein. Das Zweite berichtet an acht Tagen und strahlt die Schlussfeier aus. Wegen der Zeitverschiebung von neun Stunden laufen die Live-Übertragungen in Deutschland in der Regel zwischen 18.00 und 9.00 Uhr. Danach sind bis mittags Zusammenfassungen zu sehen.
Den Angaben zufolge werden 5500 Sportler und Offizielle aus über 80 Nationen sowie 10 000 Medienvertreter erwartet. Ein Schwerpunkt bei der Berichterstattung soll auch die Dopingproblematik sein.
Die ARD verpflichtete als Experten für die Winterspiele die ehemaligen Profisportler Katarina Witt, Ricco Groß, Markus Wasmeier, Peter Schlickenrieder, Dieter Thoma sowie Meteorologe Jörg Kachelmann. Im Zweiten werden Sven Fischer, Hilde Gerg, Christoph Langen, Gunda Niemann-Stirnemann sowie Jens Weißflog auf dem Bildschirm zu sehen sein.
Der Sender Eurosport wird nach eigenen Angaben täglich 24 Stunden dabei sein. Insgesamt rund 400 Stunden Berichterstattung sind geplant, davon täglich bis zu 15 Stunden live.
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