Uraufführung ist für den 25./26. September geplant

Dresden (ddp-lsc). Klaus Maria Brandauer steht Ende September mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden bei einem neuen Projekt auf der Bühne. Die sinfonische Bühnenparabel «AHAB» für einen Schauspieler und Orchester entstand nach Motiven des Romans «Moby Dick» von Herman Melville. Die Komposition stammt vom tschechischen Künstler Libor Sima. "Es ist eine Geschichte über uns selbst, über unsere Vorlieben, Schwächen, Lügen und Chancen», sagte Brandauer am Samstag in Dresden bei der Vorstellung des Vorhabens.

Ahab – das ist der Kapitän des Walfängers «Pequod» in Herman Melvilles Buch «Moby Dick». Ein rücksichtsloser, charismatischer Draufgänger, aber auch ein Menschenfeind, ein Verirrter. «Da kommt man schnell auf Brandauer», sagte der Regisseur und Produzent Martin Mühleis, der gemeinsam mit Brandauer an letzten Details feilt. Die Sächsische Staatskapelle Dresden unter Sebastian Weigle steht dem österreichischen Schauspieler bei der Dresdner Uraufführung zur Seite. Später geht das Projekt auf Tour nach Baden-Baden, mit anderen Städten sei man noch in Verhandlung. Auch eine Hörbuchfassung soll es geben.

Die Uraufführung ist für den 25./26. September in der Gläsernen Manufaktur in Dresden geplant. Am 29. September soll das Stück im Festspielhaus Baden-Baden aufgeführt werden.

(ddp)

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