München (ddp). Schauspieler Mel Gibson betrachtet sich als Opfer einer andauernden Hetzkampagne. «Irgendwer da draußen will immer meinen Kopf», sagte der 54-Jährige der «Süddeutschen Zeitung» (Donnerstagausgabe). Gerade Hollywood liebe es, ihn als konservativen Republikaner zum Feindbild zu stilisieren. Allmählich sei er es auch leid, sich immer noch für seine antisemitischen Ausfälle gegenüber einem Polizisten entschuldigen zu müssen. Er schieße halt «die unsinnigsten Knaller immer dann ab, wenn ich richtig vollgetankt habe». Seine Aussagen seien jedoch übertrieben worden.
Gibsons Karriere hatte durch den Zwischenfall 2006 schwer gelitten. Derzeit gibt er mit dem Thriller «Auftrag Rache» sein Comeback im Kino.
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