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Lena Meyer-Landrut: «Satellite» ist eine «erfrischende Abwechslung»

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Köln (ddp). Der Grand-Prix-Experte Irving Wolther sieht für Deutschland mit gute Chancen auf eine Platzierung in unter den besten Zehn. Beim Finale des Song Contest komme es vor allem darauf an, in Erinnerung zu bleiben, sagte Wolther der Nachrichtenagentur ddp. Die 18-jährige Meyer-Landrut habe dafür beste Voraussetzungen mit ihrem «eigenständigen Charakter, mit ihrer so ungewöhnlichen Stimme und ihrer Bühnenpräsenz». Sie sei von der ersten Folge der Castingsendung «Unser Star für » auch seine Favoritin gewesen. Der Titel «» im Stile eines britischen Popsongs, den das -Publikum für sie gewählt hat, stehe ihr «vorzüglich zu Gesicht«.

Wolther, der den Großteil der übrigen europäischen Beiträge für den im Mai kennt, sagte: «Der deutsche Beitrag hebt sich da sehr positiv ab.» Bei der Platzierung spielten aber immer auch Faktoren wie die Auslosung des Startplatzes eine Rolle und die Frage, welche Songs im Umfeld des deutschen Beitrags präsentiert würden.

Meyer-Landrut hatte sich am Freitagabend im Finale des deutschen Vorentscheids gegen die ebenfalls erst 18 Jahre alte Jennifer Braun aus Hessen durchgesetzt. Nach gängigen Maßstäben habe Braun zwar die bessere gesangliche Leistung geboten. «Es geht aber nicht nur darum, gut zu singen, sondern eher eigenständig zu präsentieren». Dies sei Lena am besten gelungen. Der Song «» sei eine «erfrischende Abwechslung» nach den »stark amerikanisierten Beiträgen», mit denen Deutschland in den vergangenen Jahren an den Start gegangen sei.

Für ein «spannendes Lied» hält Wolther auch den diesjährigen russischen Beitrag des Sängers Peter Nalitch. Dieser war über das Videoportal YouTube bekannt geworden. Wolther ist Autor des Buchs «Kampf der Kulturen – Der als Mittel national-kultureller Repräsentation».

(ddp)

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