Viele Kinder spielen über soziale Netzwerke wie SchülerVZ oder auch Facebook. Dabei übersehen sie immer wieder, dass scheinbar kostenfreie Zeitvertreiber tatsächlich gebührenpflichtig sind, warnt die Initiative «Schau hin! Was deine Kinder machen».
Eltern sollten daher kontrollieren, mit welchen Spielen sich ihre Sprösslinge im Internet beschäftigen. Weitere Kosten können durch Spiele-Erweiterungen – sogenannte Add-ons – oder zusätzliche Inhalte entstehen.
Die Initiative weist darauf hin, dass Kinder nicht einschätzen können, wie schnell sich größere Summen ansammeln, wenn sie etwa mehrere neue Spielfiguren kaufen – auch wenn diese allein nur wenige Euro kosten.
Eltern sollten mit ihren Kindern vereinbaren, über den Kauf von Add-ons gemeinsam zu entscheiden.
Bei den Netzwerken müssen Mitglieder Spiele auf das eigene Profil herunterladen. Wer es nicht verhindert, ermöglicht dem Spieleanbieter dabei den Zugriff auf sein Profil und gefährdet auf diese Weise seine Privatsphäre.
Darum sollten Eltern den Spiele-Download im Auge haben. Das ist auch deshalb wichtig, weil viele der Titel keine Alterskennzeichnung tragen.
blogtainment/maa/dpa
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