Das vom früheren «Spiegel»-Chefredakteur Stefan Aust entwickelte künftige Magazin für die WAZ-Gruppe soll angeblich von Berlin aus arbeiten. Wie der Berliner «Tagesspiegel» (Donnerstagausgabe) berichtete, soll sich die Redaktion, die derzeit in Hamburg angesiedelt ist, auf einen Umzug in die Hauptstadt vorbereiten. Angemietet werden sollen Räume in der Nähe des Potsdamer Platzes, heiße es.
Aust wollte sich dem Bericht zufolge nicht konkret zu den Umzugsplänen äußern. Er sagte jedoch: «Wenn wir das Magazin machen, dann nur in Berlin.» Das Magazin wird seit seit Monaten von Aust entwickelt. Wann und ob das Heft, das sich wohl um aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft drehen solle, starte, sei bisher unklar, schreibt «Der Tagesspiegel». «Wir sind aber sehr optimistisch», wird Aust zitiert.
WAZ-Sprecher Paul Binder wollte sich auf ddp-Anfrage zu dem Thema nicht äußern.
Laut «Tagesspiegel» dürfte als Domizil für die Redaktion dasselbe Gebäude am Potsdamer Platz in Frage kommen, in dem bereits der Sender N24 sitzt. Aust und N24-Geschäftsführer Torsten Rossmann haben im Falle eines Verkaufs des Nachrichtensenders Interesse an einem Erwerb.
(ddp)






