Künstler-Installationen für Königin Luise

Die zum Weltkulturerbe zählende Pfaueninsel in ist eines einmaligen Ausstellungsexperiments: Zum 200. Todestag von Preußenkönigin (1776-1810) haben sechs international renommierte Künstler besondere Installationen für die Lieblingsinsel der Monarchin geschaffen.

Beteiligt waren Sylvie Bussieres, , , Michael Lukas, und Martin Weimar. «Sie greifen den Rhythmus des Ortes auf und ermöglichen mit ihren Werken neue Sichtweisen auf die Person der Luise, auf die einzigartige Landschaft und die architektonischen Besonderheiten der Pfaueninsel», erklärte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten am Freitag anlässlich der Vorstellung des Projekts «Luise. Die Inselwelt der » (bis 31. Oktober). Erstmals sind auch Teile des Parks zugänglich, die bisher nicht öffentlich waren.

In der können die Besucher nun bei einem Rundgang über die Insel insgesamt 18 Kunstwerke entdecken – unter anderem ein ungewöhnliches Schachspiel mit einer Königin als Hauptfigur, eine höchst merkwürdige Volière mit Phantasietieren und eine Parkbank, die die Alltagserfahrung auf den Kopf stellt. Ergänzt wird das Ensemble von der Glaskonstruktion «The Blind Pavilion» (2003) des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson, die zu seiner im Martin-Gropius-Bau laufenden «Innen Stadt Außen» gehört.

Luise, «Königin der Herzen», war schon zu Lebzeiten eine Legende. Sie gilt neben Friedrich dem Großen als die herausragende Persönlichkeit der Hohenzollern-Dynastie. Die Schau auf der Pfaueninsel ist eine von drei große Ausstellungen zum 200. Todestag der Frau von Friedrich Wilhelm III.

Ausstellung: dpaq.de/Luise

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