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Ätsch! Klassik-Musik macht doch nicht schlauer. Basta!

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Mozarts macht nicht klug: Wissenschaftler der Universität haben jetzt endgültig mit einem der großen Mythen der Psychologie – dem sogenannten «-» – aufgeräumt, wonach die des Salzburger Komponisten (1756-1791) einen intelligenzsteigernden haben soll.

1999 hatte bereits der US-Psychologe Christopher Chabris den Einfluss von klassischer auf Menschen untersucht und keinen Einfluss auf den Intelligenzquotienten feststellen können. Die Autorin der ersten Studie erklärte damals jedoch, die verbessere immerhin das räumliche Denken.

Die Wiener Forscher holten jetzt zum Rundumschlag aus: Sie schauten sich insgesamt 39 Studien mit mehr als 3000 Testpersonen zu dem Thema an. Das ernüchternde lautete, dass die des Wunderkindes nicht einmal einen positiven auf das räumliche Vorstellungsvermögen habe, teilte die Hochschule am Dienstag mit. Die Ergebnisse werden nun im Magazin «Intelligence» veröffentlicht.

«Ich empfehle jedem, Mozarts zu hören, aber die Erwartung, dadurch eine Steigerung der eigenen kognitiven Leistungsfähigkeit zu erzielen, ist nicht erfüllbar», sagte Forschungsleiter Jakob Pietschnig.

Die US-Psychologin Frances H. Rauscher hatte 1993 im Fachmagazin «Nature» über verbesserte Leistungen nach dem Hören von Mozarts berichtet. Sie erklärte, das Hören der 1781 von komponierten Sonate für zwei Klaviere in D-Dur ( 448) habe kurzfristig leistungssteigernde Wirkungen auf die Raumvorstellung gezeigt. Der Artikel fand international viel Beachtung: Fortan wurden Mozartklänge als magisches Mittel zur Steigerung des von Kindern gefeiert.

Blogtainment/ari/dpa / Foto dpa

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