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Schwedischer Film gewinnt bei Kurzfilmtagen

Der schwedische hat bei den Kurzfilmtagen den mit 7500 Euro dotierten Hauptpreis gewonnen.

Der schwedische Autor und Kunstprofessor bekam den Preis am Dienstagabend für seinen Film «Madame & Little Boy». Der 28 Minuten lange Film befasst sich mit der Lebensgeschichte der südkoreanischen Choi Eun-hee («Madame Choi»). Der mit 5 000 Euro dotierte Filmpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ging an den in geborenen Filmemacher Pavel für seinen Film «Definitively Unfinished» über die unglaubliche Geschichte des ersten Independent-Spielfilms aus Moldawien.

Choi Eun-hee war Ende der 70er Jahre auf Anweisung des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-il in den Norden entführt worden, um in Nordkorea eine moderne Filmindustrie aufbauen zu helfen. Tatsächlich entstanden mehrere Filme, wobei ihr ebenfalls entführter Ex-Mann Regie führte. Der Film habe diese fantastische und wahre Geschichte wiederentdeckt, hieß es in der Würdigung der internationalen Jury. Er habe das Poetische und Politische gewissenhaft abgewogen und nahtlos verbunden.

-Kultur-Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU) dankte den Mitgliedern der Jurys, die ehrenamtlich viele Stunden Film gewertet hatten. Zu den Wettbewerben hatten gut 5400 Teilnehmer Beiträge eingereicht. 145 wurden nominiert. Bei dem Festival werden insgesamt 9 Auszeichnungen mit einem Gesamtpreisgeld von gut 40 000 Euro vergeben. Neben dem Internationalen Wettbewerb gibt es unter anderem einen deutschen, einen - und zwei Kinder- und Jugendfilmwettbewerbe.

Einen mit 3500 Euro verbundenen Preis bekam der britische Filmemacher Laure Prouvost für «Monolog» – ein neunminütiger Farbfilm, der nach Meinung der Jury vor «subversivem Humor und launigem Absurdismus» nur so strotzt. Dieselbe Auszeichnung und ebenfalls 3500 Euro erhielt der israelisch-niederländisch-polnische Film «Mur i wieza (Mauer und Turm) von Yael Bartana über den Versuch, jüdisches Leben in wiederzubeleben.

Blogtainment/ari/dpa / Foto dpa

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