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[TV] [Tech] [Internet] Google will Internet und Fernsehen verschmelzen

geht ins Fernsehen. Mit der Plattform will der Internet-Riese und Web miteinander verschmelzen. Bei dem ambitionierten Vorhaben hat – der unangefochtene Marktführer bei Online-Werbung – auch den immer noch gewaltigen Fernsehwerbemarkt im Visier.

Die Grundidee von ist, dass -Programme und Web-Dienste nahtlos zusammen genutzt werden können, wie der Internet-Konzern am Donnerstag auf einer Entwicklerkonferenz « I/O» in erläuterte. So kann man sich zum Beispiel eine Fernsehsendung ansehen und gleich danach Videos von Online- Dienst oder einer anderen Internet-Plattform aufrufen.

Mehr noch, der Nutzer kann sich auch – wie auf einem Computer – die Fernsehübertragung in einem kleineren Fenster anzeigen lassen und gleichzeitig im Internet unterwegs sein. So könnte er sich etwa mit seinen Freunden über den Kurznachrichtendienst austauschen, während das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft läuft. Ein Sahnehäubchen sollen automatische Untertitel in beliebiger Sprache sein.

soll in , Blu-ray-Player und Settop-Boxen integriert werden. Sie können dann auch über Telefone mit Betriebssystem Android gesteuert werden, und auf den Handys abgespielte Videos landen direkt auf den großen Fernsehbildschirmen.

Technisch baut auf dem Android-Betriebssystem auf. Webvideo läuft in Browser Chrome, auch das Format Flash, gegen das der Wettbewerber ins Feld zieht, wird unterstützt.

Kann der Internet-Konzern seine Vision durchsetzen, wäre eine neue Art des Fernsehens, das mit interaktiven Web-Angeboten gepaart ist, in Aussicht. So demonstrierte die Basketball-Liga NBA bei der - Konferenz eine angepasste Version ihrer Website, auf der Aufzeichnungen aktueller Spiele oder Statistik-Ergebnisse auf den kommen. -Manager kündigten an, dass an neuen Fernbedienungen gearbeitet werde, die traditionelle -Steuerung mit einer Computer-Tastatur verbinden.

betritt mit dem Fernseh-Projekt allerdings auch ein Terrain, auf dem schon einige gescheitert sind: Diverse große und kleine Unternehmen aus Computer- und Elektronik-Branche haben es bisher nicht geschafft, das Internet auf den Wohnzimmer-Fernsehern zu etablieren.

In Anbetracht der Herausforderung versucht es nicht allein: Mit dem Chip-Giganten Intel und dem Elektronik-Schwergewicht Sony holte sich zwei gebrannte Kinder ins Boot. Sony wird ein seine Bravia- integrieren, Intel liefert Atom-Prozessoren.

Mit Spannung darf man nun auf eine Antwort des Konkurrenten warten, der bereits seit mehreren Jahren die Box anbietet. Über sie kann man Filme und Videos aus Apples iTunes-Store oder von auf den holen – hat aber keinen vollen Zugriff auf das Internet. Bisher bezeichnete das im Vergleich etwa zum iPhone-Handy nur mäßig erfolgreiche Gerät stets nur als «ein Hobby» und hielt sich bei seiner Weiterentwicklung zurück.

Ankündigung zu : http://dpaq.de/googletv

Blogtainment/ari/dpa / Foto dpa

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