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Ex-Schwiegertochter der Queen «Fergie» soll Kontakt zu Ex-Mann verkauft haben

Ex-Schwiegertochter der Queen «Fergie» soll Kontakt zu Ex-Mann verkauft haben

Die Ex-Schwiegertochter der Queen, Sarah Ferguson (50), soll Geschäftskontakte zu ihrem geschiedenen Mann verkauft haben. «Fergie», Herzogin von , habe von einem als Geschäftsmann getarnten 500 000 (575 000 Euro) verlangt.

Das berichtete das Boulevardblatt «News of the World». Die Beweislage sei erdrückend. Eine versteckte Kamera filmte den Deal.

Nun ist nicht irgendein «Royal». Der zweite Sohn der Queen ist seit 2001 Sonderbotschafter für internationalen Handel und Investitionen. Die rothaarige «Fergie» hat damit die Regierung und das in Erklärungsnot über ihre Käuflichkeit gebracht. Die Betroffenen gaben am Sonntag keinen Kommentar zu dem Bericht ab.

Die Boulevardzeitung begann ihre Recherche nach einem Hinweis aus dem Königshaus. Ein Mitarbeiter sagte dem Blatt, die Herzogin habe von ausländischen Investoren bereits Geld kassiert. Das Blatt will zwei Manager ausgespürt haben.

Der Reporter der Zeitung traf sich zweimal mit «Fergie»: erst in einem , zuletzt am vergangenen Dienstag in einem nichtöffentlichen Nobelrestaurant in der Nähe des . In dem Video sagt die Herzogin: «500 000 Pfund, wenn Sie können, an mich, öffnen Türen (…) Sie werden das zehnfache zurückbekommen.» Der Reporter gab ihr 40 000 US-Dollar (31 800 Euro) als Anzahlung in bar. «Kümmern Sie sich um mich und er wird sich um Sie kümmern.»

Prinz Andrew soll nichts von dem Deal gewusst haben, schreibt die Zeitung. Seine Ex-Frau behauptet in dem Video das Gegenteil. Sie habe ihm nach dem ersten Treffen in von dem Geschäftsmann erzählt. «Andrew sagte mir: “Richte ihm aus, 500 000 Pfund”. Er weiß, dass er mir gegenüber bis heute finanziell verpflichtet ist, weil ich kein Geld habe.» Ihr Ex-Mann pflege ausgezeichnete Kontakte zu einflussreichen Größen in der Weltwirtschaft. «Ich kann jede Tür öffnen, die sie wollen. Und das werde ich für Sie tun.»

Als Vergütung für ihre Leistung verlangte «Fergie» außerdem ein Prozent Provision für jedes Geschäft, das wegen ihrer Kontakte in das Königshaus eingefädelt werde. Den getarnten Geschäftsmann rief sie außerdem dazu auf, ihre Wohltätigkeitsorganisation zu unterstützen.

«Fergie» soll mehreren Berichten zufolge vor der Pleite stehen. Sie dementierte dies stets vehement. Ferguson war von 1986 bis 1996 mit Prinz Andrew, dem zweiten Sohn der Queen, verheiratet. Sie haben zwei Töchter. Unmittelbar nach der Scheidung wurden ihre Schulden bereits auf drei Millionen Pfund geschätzt.

Blogtainment/ari/dpa / Foto dpa

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