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– iPad-Fieber erreicht Deutschland

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Der Verkaufsstart des neuen Tablet-Computers hat am Freitag für Andrang vor Apple-Geschäften in gesorgt. Jeweils einige Hundert Apple-Fans versammelten sich in Hamburg, und München bereits in den frühen Morgenstunden.

Auch aus den acht weiteren Ländern, in denen die iPads an den Start gingen, wurden Schlangen vor den Geschäften gemeldet. Vor allem die Medienbranche erhofft sich von dem kompakten Gerät mit seinem berührungsempfindlichen Bildschirm einen Durchbruch für ihr digitales Geschäft. In starteten mehrere Verlage – darunter der Springer-Konzern und der «Spiegel» – zur Markteinführung speziell angepasste Versionen ihrer Inhalte.

Neben den Apple-Stores konnte man das in auch in Elektronik-Märkten und beim Apple-Partner Gravis kaufen. «So wie das iPhone den Markt der Mobiltelefone umgekrempelt hat, wird das den Markt tragbarer Computersysteme revolutionieren», zeigte sich Gravis-Gründer überzeugt.

Die iPads haben keine Tastatur, sondern werden über den berührungsempfindlichen Bildschirm bedient. Der Preis in liegt zwischen 499 und 799 Euro. Das ist deutlich mehr als zum Beispiel für ein Mini-Notebook bezahlt werden muss.

Apple hatte die internationale Markteinführung des um rund einen Monat verschoben – weil die Nachfrage in den USA so hoch gewesen sei. In den ersten vier Wochen seit dem Start Anfang April wurden in den USA mehr als eine Million der neuen verkauft. Einige Modelle sind in Amerika derzeit immer noch schwer zu bekommen. Für das gesamte Jahr rechnen Analysten mit einem Absatz von etwa fünf Millionen iPads.

In Hamburg stellte sich der erste Käufer schon um 01.00 Uhr vor dem Eingang des Einkaufszentrums mit dem Apple-Store auf. Die ersten sechs Stunden musste er auf der Straße warten – dabei wären solche Strapazen gar nicht nötig gewesen: Auch diejenigen, die gut eine Stunde vor der Ladenöffnung um 08.00 Uhr kamen, standen noch vorne. Erst danach wurde es voll.

Vor dem japanischen Apple-Shop in Tokios noblem Ginza-Bezirk versammelten sich laut Medienberichten rund 1200 Menschen. Die allerersten sollen 48 Stunden vor dem Laden ausgeharrt haben. Am Londoner Oxford Circus standen hunderte Kunden vor Apples europäischem Flagship-Store. Polizisten halfen dabei, den Ansturm zu bewältigen. Auch in , Paris und Madrid gab es Schlangen – wenngleich auch keinen so großen Andrang. In Sydney harrten laut Medienberichten rund 500 Menschen in einer kalten, regnerischen Nacht aus.

Unterdessen scheint das auch bei deutschen Unternehmen zu punkten, die sich beim Apple-Handy iPhone bislang eher zurückhielten. So erwägt der Versicherungskonzern Allianz, Außendienstler mit dem Tablet- auszustatten, wie ein Sprecher der «Wirtschaftswoche» sagte. Der Autohersteller Daimler rüstet im Rahmen eines Versuchs 40 US-Autohäuser mit iPads aus. BMW prüfe den iPhone-Einsatz als Ersatz für Blackberry-Handys.

Blogtainment/ari/dpa / Foto dpa

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