Erste «Suhrkamp-Insel» im Literaturarchiv

Wenige Monate nach Übernahme der Verlagsarchive von Suhrkamp und Insel gewährt das Deutsche Marbach Einblicke in die spektakuläre Neuerwerbung.

Die erste «Suhrkamp-Insel» (11.6.-3.10.), so der Titel einer auf die kommenden vier Jahre angelegten Ausstellungsreihe, erzählt die Anfänge des umfangreichen -Programms des Suhrkamp- Verlags – exemplarisch dargestellt an den Jahrhundertautoren , und dem mexikanischen Nobelpreisträger Octavio .

Alle drei hätten die deutsche Gegenwartsliteratur erkennbar beeinflusst, berichtete , Leiter des Siegfried Unseld , am Donnerstag in Marbach (Baden-). Die Lateinamerika-Euphorie des Verlegers Unseld nahm 1976 ihren Anfang: Zum damaligen Buchmesseschwerpunkt erschienen gleich 17 Bücher von verschiedenen lateinamerikanischen Autoren – darunter Werke von Cortázar, Onetti und Paz.

Insgesamt soll es bis 2014 zwölf solcher «Inseln» geben. Mit ihnen wolle das Deutsche Literaturarchiv die «Freude am Auspacken» der gut 2600 Kisten teilen, in denen die Archive im vergangenen von Frankfurt nach Marbach gebracht worden waren. Experten schätzen den Wert der Archive auf sieben Millionen Euro. «Die Erschließung steht noch ganz am Anfang», räumte Bürger ein. «Wir wollen den Überraschungen, die die Arbeit an den Quellen bietet, nicht ausweichen.» Die Titel der nächsten «Suhrkamp-Inseln» stehen aber schon: «Unseld trifft » im nächsten Winter und «. Beginn einer Karriere» im Frühjahr 2011.

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