Nussbaum-Haus prüft Exponate auf Fälschungen

Nach dem eines gefälschten Gemäldes will das Nussbaum- in weitere Exponate auf ihre untersuchen lassen.

«Bei Einzelnen soll noch mal geprüft werden», sagte Stadtsprecher Jürgensen am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Es ginge aber wohl nur um eine Hand voll der insgesamt 180 Werke. Seit Mittwoch muss sich vor dem Landgericht eine Fälscherbande verantworten. Sie soll unter anderem das «Stillleben mit Puppe und Pampelmuse» für 200 000 Euro an die Nussbaum-Foundation verkauft haben.

«Es muss nicht die gesamte Sammlung geprüft werden, dafür gibt es keinen Anlass. Viele Bilder sind über jeden Zweifel erhaben», sagte Jürgensen. Das angeblich 1943 entstandene Bild des 1944 in ermordeten Künstlers hing rund zwei Jahre in dem Museum. Es sollte aus einem Privatbesitz aus stammen.

«Selbstverständlich wurde vor Ankauf des Bildes eine Expertise eingeholt, die keinen Zweifel an der Echtheit des Nussbaum-Bildes gelassen hat, aber vor solchen Fälschungen gibt es keinen 100- prozentigen Schutz», sagte die Kultusdezernentin der Stadt, Ryzski, nach einer Mitteilung. «Mehrere Fachleute haben sich angesehen», konkretisierte Jürgensen.

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