36. Hamburger Ballett-Tage

Die 36. Hamburger Ballett-Tage vom 13. bis zum 27. stehen in diesem Jahr im Zeichen des Einflusses fernöstlicher Kulturen. Den Anfang macht die Premiere «Fließende Welten» mit zwei Choreografien, die Ballett-Intendant John Neumeier für das Tokyo Ballet kreiert hat.

«Seven Haiku of the Moon» mit Musik von Arvo Pärt und und «Seasons – The Colors of Time», inspiriert von den . «Mein allererstes Erfolgsballett in war 1966 in „Haiku“, deshalb schließt sich hier für mich ein Kreis», sagte Neumeier am Freitag in bei der Vorstellung des Programms.

«Seven Haiku of the Moon» beschäftigt sich mit der Ausdruckskraft eines Haiku – ein kurzes Gedicht, das im 17. Jahrhundert in Japan aufkam. Alle im Ballett verwendeten Gedichte sind allein dem Mond gewidmet. «Genau wie das japanische Gedicht Haiku einen bestimmten Augenblick festhält, um kosmische Einheiten zu generieren, so kann der Tanz die Wirklichkeit menschlicher Körper in Bewegung nutzen, um etwas Universelles zu schaffen», meinte Neumeier. «Seasons – The Colors of Time» erzählt von den vier Jahreszeiten. «Was mich interessiert, war das jahreszeitliche Gefühl im Menschen. Die Jahreszeiten der Seele», sagte der Intendant.

Das Tokyo Ballet gastiert während der Ballett-Tage (22./23. Juni) mit dem Ballett «Images of Asia by Béjart» – Bilder aus , eingefangen von dem französischen Choreografen , der im November 2007 starb. In «Bugaku» geht es um ein magisches, erotisches Ritual, in «The Kabuki» um 47 herrenlose Samurai. Als krönender Abschluss der Ballett-Tage sind am 27. Juni bei der Nijinsky-Gala wieder verschiedene Compagnien zu Gast, darunter das aus St. Petersburg, das Ballet de l’Opéra de Paris und das of China aus . «Auf unserer Gastspielreise in China haben wir Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit geführt», sagte Neumeier.

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