Happy Birthday: Boy George wird 49, Pianist Lang Lang 28, Italo-Rockerin Gianna NANNINI feiert den 54.

Das letzte war für ihn sicher nicht das Beste. Anfang 2009 wurde Boy George zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen Callboy bei Sexspielchen gefesselt hatte. Aber der schrille Brite hatte Glück und musste nur vier Monate seiner Strafe absitzen.

Am des Jahres wollte die 80er-Jahre- unbedingt an der britischen Ausgabe von «Big Brother» teilnehmen, bis ein höchstrichterliches Verbot dem Ansinnen ein machte. Es kann nur besser werden. Heute feiert der Sänger Boy George seinen 49. Geburtstag.

Boy George war in den 80er Jahren mit Hits wie «Do You Really Want To Hurt Me?» und durch seine schrillen Outfits berühmt geworden. Sein ausgeprägtes Gespür für starke, Reggae-lastige Rhythmen und Soulelemente im Synthie-Verschnitt machten seine Musik massentauglich und zeitlos. Am Pophimmel der Achtziger ist er ein Zentralgestirn, ein waschechter Klassiker. Seine unverkennbare Stimme, sein Make-up und sein extravagantes Auftreten katapultierten Boy George – und damit auch seine Band Culture Club – in kürzester Zeit in die internationalen Charts.

Mit Top-Ten-Hits wie «Karma Chameleon» hatte er bis zur Auflösung von Culture Club Mitte der 80er Popgeschichte geschrieben. Als Boy George nach einem gerichtlich angeordneten Drogenentzug mit dem Album «Sold» seine Solokarriere startete, gelang es ihm allerdings nicht ganz, an die Culture Club-Erfolge anzuknüpfen. Das von Melancholie und Sehnsucht getragene Bread-Cover «Everything I Own» erzielte zwar noch Platz eins in den britischen Charts, versandete aber in den .

Aber Boy George erwies sich stets als vielseitig: So machte er sich in Folge einen Namen als House-DJ. Ausflüge ins Filmbusiness manifestierten sich nicht nur im Titelsong für Neil Jordans «The », sondern auch in einigen Nebenrollen. Größeres Aufsehen erregte er in Sachen Mode. Als Fashion-Victim gründete er mit befreundeten Designern das Label «B-Rude», das nach Erfolgen in New York im vergangenen Jahr auch auf der Fashion Week präsent war. «B-Rude» hält, was der Name und das Image von Boy George versprechen: Männer und Frauen können sich mittlerweile in etlichen Läden von oben bis unten mit diesem respektlosen und provokativen Outfit versorgen.

Mit 34 Jahren veröffentlichte Boy George, mit bürgerlichem Namen ’Dowd, seine ehrliche und bisweilen selbstironische Autobiografie «Take It Like A Man». Hier berichtete er detailliert von seiner krisengeschüttelten Kindheit und Jugend in den Londoner Suburbs, dem Aufstieg und Fall von Culture Club, der Trennung von seinem damaligen Freund und der daraus resultierenden Verzweiflung und Drogensucht.

Boy George hat aus seiner Homosexualität nie ein Geheimnis gemacht. Aber er hat sie auch nicht öffentlich proklamiert. Einzig und allein seine Androgynität blieb das offen und authentisch gelebte Credo des gekonnten Selbstdarstellers, Cross-Dressers und Lifestyle-Provokateurs. Obwohl die Schwulenszene ihn zu einer ihrer Ikonen kürte, ließ sich Boy George als Künstler nicht von ihr vereinnahmen.

Die Boulevardpresse konnte Boy George mit ihren Skandalmeldungen um gescheiterte Drogenentzüge und seine zum Teil bizarren Sex-Vorlieben nie wirklich diskreditieren. Die eingeschworene Fangemeinde des Stars hat ihm seine zahlreichen Ausschweifungen stets verziehen und blieb ihm bis heute treu.

NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
GARREL, Louis französischer Schauspieler 27 14.06.1983 Paris
LANG LANG chinesischer Pianist 28 14.06.1982 Shenyang
NANNINI, Gianna italienische Rocksängerin 54 14.06.1956
991s 991s

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