Gute Laune beim Hurricane und Southside Festival

Trotz der deutschen WM-Niederlage haben tausende Musikfans am Freitag gut gelaunt auf dem Hurricane in und dem Southside in Baden-Württemberg gefeiert. Sie gehören beide zu den größten Open-Air-Veranstaltungen dieser Art.

Schon Stunden vor war im norddeutschen Scheeßel ein Großteil der 70 000 erwarteten für das angereist. Vor einer großen Leinwand feuerten sie auf dem die deutsche Nationalelf an. Anschließend rannten viele über das weitläufige Festivalgelände, um rechtzeitig zum Start des Musikprogramms am Nachmittag zu kommen. Den musikalischen Auftakt machte die schottische Band Biffy Clyro, die mit lauten Gitarrenriffs dem Publikum einheizte.        

Später sollten Größen wie , Mando Diao, Jennifer und Madsen auf der Bühne stehen. Bis Sonntagabend werden knapp 80 Bands aus der Rock-, Pop- und Elektro-Szene auf Norddeutschlands größtem Musikfestival auftreten, darunter Massive Attack, The Prodigy, The Strokes und Billy Talent. Für etwa 120 Besucher gab es zu Beginn jedoch eine böse Überraschung. Sie hatten gefälschte Tickets über das Internet gekauft, mit denen sie nicht reinkamen. Während der drei Tage werden fast 400 Polizisten auf Mountainbikes, Pferden, im Hubschrauber und zu Fuß für Ordnung sorgen.

Beim Southside Festival in ob Eck strömten die meisten der rund 50 000 Rock-Fans bereits am Freitagnachmittag völlig verdreckt von den schlammigen Campingplätzen auf das Festivalgelände. Zwar kam pünktlich zum ersten Konzert die Sonne zwischen den Wolken hervor, doch die ganze Nacht hatte es durchgeregnet.

Trotzdem gut gelaunt fieberten die Musik-Begeisterten am Abend den Auftritten der Strokes und der britischen Trip-Hop-Gruppe Massive Attack entgegen. Bis Sonntagnacht werden rund 70 Bands und Künstler auf vier Bühnen zu sehen sein – darunter die Berliner Beatsteaks, der entspannte Singer-Songwriter Jack Johnson aus Hawaii und The Prodigy. Die Briten gelten als die Urväter des Elektro-Punk.

Die Fußball-Euphorie rund um die Weltmeisterschaft in ist auf dem Festival allgegenwärtig. Überall sind die lauten Vuvuzela-Tröten zu hören, tausende verfolgten die Partie Deutschland gegen Serbien auf einer Großbildleinwand. Bereits am Donnerstag waren mehrere tausend Musikfans bei Dauerregen angereist und hatten ihre Zelte aufgebaut. Der Bahnhof im nahe gelegenen Tuttlingen glich einem Ferien-Camp. Zahlreiche Besucher verbrachten die Nacht in ihren Schlafsäcken in der und kochten Dosen-Ravioli auf ihren Gaskochern.

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