Die Familie rückt für die Schauspielerin immer weiter in den Vordergrund

Los Angeles (ddp). Schauspielerin Angelina Jolie (35) kann sich weiteren Nachwuchs auch als sechsfache Mutter noch vorstellen. «Wir hätten nichts dagegen. Aber wir wollen sichergehen, dass wir allen noch besondere Zeit widmen können», sagte die Schauspielerin dem US-Magazin «Vanity Fair». «Jetzt sind sie noch Kinder und können zusammen spielen, aber sie werden später noch viel mehr Gespräche brauchen mitten in der Nacht, so wie ich mit meiner Mutter geredet habe stundenlang», sagte sie. Es sei ihnen wichtig, dass ihre Familie nicht so groß werde, dass sie sich nicht um jedes einzelne Kind intensiv kümmern könnten.

Erneut kündigte Jolie am Rande der Dreharbeiten zu ihrem neuen Film «The Tourist» in Venedig an, dass sie sich aus der Schauspielerei wohl allmählich zurückziehen werde. «Es ist nicht das Wichtigste in meinem Leben.» Sie habe eine glückliche Familie. «Gestern Abend kam ich nach der Arbeit nach Hause und alle machten Musik und tanzten und plötzlich tanzte auch ich da inmitten dieser Gruppe von kleinen, lustigen, verrückten Menschen.»

Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten und Kollegen Brad Pitt (46) würde Jolie nach dem Film «Mr. Mrs. Smith» gern noch einmal vor der Kamera stehen. »Wir haben bereits darüber gesprochen. Wir müssen nur schauen, wer sich um die Kinder kümmert«, sagte die 35-Jährige. Außerdem müsse man den richtigen Stoff finden. «Ich glaube nicht, dass die Leute zwei Menschen, die wirklich zusammen sind, auf der Leinwand in Liebesszenen sehen möchten», sagte sie. «Vielleicht müssen wir zwei böse Typen spielen, die sich gegenseitig umbringen wollen.» Eine Fortsetzung von «Mr. Mrs. Smith» nannte Jolie dagegen unwahrscheinlich. Es habe sich dafür keine originelle Geschichte ergeben.

Jolie und Pitt haben drei leibliche und drei Adoptivkinder. Wie die britische Zeitung «Daily Mail» berichtete, verriet Jolie in dem Interview auch, warum ihre Tochter Shiloh kurze Haare und meist Hosen trägt. «Sie will ein Junge sein. Also mussten wir ihr die Haare abschneiden. Sie trägt alles gern, was die Jungs anhaben. Sie meint, sie ist einer der Brüder», berichtete Jolie.

Sorgen bereitet dies der Mutter nicht. Sie sieht in ihrer ältesten leiblichen Tochter vielmehr große Ähnlichkeiten zu sich selbst: Shiloh sei «unglaublich komisch, einer der albernsten und verspieltesten Menschen», den man sich vorstellen könne. Auch sie sei als Kind albern gewesen und verkleidet durch die Gegend gesprungen.

Eine Liebeserklärung für ihren Lebensgefährten gab es in dem Interview ebenfalls. Auf die Frage, was sie von Pitts Vollbart halte, sagte Jolie: «Ich liebe Brad so, wie er ist.»

ddp

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