
Schauspieler Hayden Christensen und seine Verlobte Rachel Bilson haben offenbar eine Beziehungskrise. Die beiden hätten vor etwa zwei Wochen beschlossen, sich einen Monat lang erst einmal nicht zu sehen. Dann wollten sie entscheiden, ob sie zusammenbleiben, erzählte eine nicht näher genannte Quelle der «Us Weekly».
Der 29 Jahre alte Christensen und seine 28-jährige Freundin hatten sich Anfang 2008 bei den Dreharbeiten zu dem Film «Jumpers» kennengelernt und sind seit rund eineinhalb Jahren verlobt. Bei einer Filmpremiere am Mittwochabend soll Bilson auf die Frage, ob sie nun konkrete Heiratspläne hätten, gesagt haben: «Nein, keine Pläne. Nein, nichts.»
ddp
Ronald Neame, Hollywood-Regisseur und Kameramann von Alfred Hitchcock, ist tot. Der gebürtige Londoner, der auch Produzent, Drehbuchautor und Darsteller war, sei am Mittwoch im Alter von 99 Jahren in einer Klinik in Los Angeles gestorben, berichtete der Sender BBC.
Neame hatte als Kameramann bei Hitchcock in dem Film «Erpressung» gelernt. Eigene Erfolge als Regisseur in Hollywood und in England feierte der Brite in sechs Jahrzehnten, darunter «Sein größter Bluff» mit Gregory Peck sowie «Agentenpoker» mit Walter Matthau. Den Streifen «Die Höllenfahrt der Poseidon» mit Gene Hackmann aus dem Jahr 1972 hatte der deutsche Regisseur Wolfgang Petersen vor zehn Jahren neu verfilmt.
Neame habe sich von Verletzungen nach einem Sturz nie richtig erholt, sagte ein Reporter, der mit ihm befreundet war. Der Engländer erhielt eine Oscar-Nominierung. Die Queen erhob ihn 1996 in den Ritterstand.

Feinde im Film, Freunde im Leben: Vampir-Darsteller Robert Pattinson (24) und sein Werwolf-Rivale Taylor Lautner (18) haben im wirklichen Leben richtig viel Spaß miteinander.
«Rob und ich haben bei den Dreharbeiten viele Szenen ruiniert, weil wir so viel Spaß hatten und es uns schwer fiel, ein ernstes Gesicht zu machen», sagte Taylor am Freitag bei der Vorstellung des Films «Eclipse – Bis(s) zum Abendrot». Im dritten Teil der romantischen Vampirsaga nach den Bestsellern der US-Autorin Stephenie Meyer buhlen Vampir Edward und Werwolf Jacob um die schöne Schülerin Bella, gespielt von Kristen Stewart (20).
«Wenn ich Bella wäre, wüsste ich nicht, ob ich Jacob oder Edward wählen sollte», meinte Lautner. «Aber wenn sie Jacob nähme, müsste sie sich nicht verwandeln», sagte der US-Schauspieler und Jacob-Darsteller in Anspielung auf Bellas drohende Verwandlung in einen Vampir. Stewart, die zur Pressekonferenz in einem engen, schwarz-blauen Minikleid von Versace kam, erzählte, dass sie sich auf ihre Rolle als Bella sehr gründlich vorbereite, in dem sie alle Details aus den Büchern studiere. «Ich habe schon viele Dinge und Gefühle gespielt, die ich noch nicht selbst erlebt habe», sagte der Hollywoodstar. Im vierten und letzten Teil der Saga wird Bella zum Beispiel Mutter. Den Ruhm und den Trubel um ihre Person sieht Stewart übrigens pragmatisch: «Man muss bleiben, wie man ist.»
«Eclipse – Bis(s) zum Abendrot» feiert seine Weltpremiere am 24. Juni in Los Angeles. Am 30. Juni startet der Film in den USA, am 15. Juli in Deutschland. Der vierte Teil der Vampirsaga «Bis(s) zum Ende der Nacht» wird in zwei Teilen verfilmt. Die Dreharbeiten sollen bereits in diesem Herbst beginnen.

New York (dpa) - Für eine Million Dollar ist ein von John Lennon handgeschriebener Text eines Beatles-Songs versteigert worden.
Ein zunächst unbekannter Käufer bot am Freitag in New York beim Auktionshaus Sotheby’s die umgerechnet gut 800 000 Euro für die Zeilen, die der vor 30 Jahren ermordete Beatle 1967 für «A Day In The Life» geschrieben hatte. Die Experten hatten mit nicht mehr als 800 000 Dollar gerechnet. Der Zettel ist von Lennon auf beiden Seiten ungleichmäßig beschrieben, immer wieder sind Wörter gestrichen oder hervorgehoben.
Das Blatt gehörte laut Sotheby’s Mal Evans. Der Engländer hatte sich bei den Beatles vom Türsteher zum Roadmanager hochgearbeitet. Als er 1976 in Los Angeles, offenbar im Drogenrausch, ein Luftgewehr auf Polizisten richtete, wurde er erschossen.
«A Day In The Life» ist, wie viele Beatles-Klassiker, eine Gemeinschaftsarbeit von Lennon und Paul McCartney. Während McCartney in dem Song betont triviale Dinge verarbeitet, sind Lennons Textteile philosophischer. Er setzt sich mit den Themen Krieg und Zeitungsmeldungen auseinander, unter anderem über den Tod eines jungen Playboys, mit dem die Beatles befreundet waren. Der Titel erschien 1967 auf dem legendären Album «Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band». Über den Song schrieb die «New York Times» damals, er sei «eine der wichtigsten Kompositionen von Lennon/McCartney».

Niemand ist mit dem Tod von Michael Jackson so eng verknüpft wie Conrad Murray. Jacksons Leibarzt war es, der dem aufgedrehten Popstar auf dessen Verlangen eine verhängnisvolle Dosis an Schlafmitteln gab.
Ein Jahr später hält das Bangen für den 57-Jährigen an. Aus dem bis dahin unbescholtenen Kardiologen wurde der Angeklagte im Kriminalfall SA073164 am Superior Court von Los Angeles, genannt «People versus Conrad Murray» (Das Volk gegen C.M.).
Ob und wann es zum Prozess kommt, steht bisher nicht fest. «Der Zahl vor-prozessualer Termine sind keine Grenzen gesetzt», erläutert die Sprecherin des Gerichts, Mary Hearn, der Nachrichtenagentur dpa. Mit anderen Worten: Die Entscheidung kann auch erst in einem Jahr oder noch später fallen. Zuletzt saß Dr. Murray am Montag mit steinernem Gesicht vor Richter Michael E. Pastor. Seine nächste Vorladung ist für den 23. August anberaumt.
Noch schwerer abzusehen ist, ob die Vorwürfe gegen den schwarzen Doktor von dem Karibik-Inselstaat Grenada angesichts der bekannten Medikamentensucht seines Schützlings zum Schuldspruch reichen. Laut Anklage hat Murray seine Sorgfaltspflicht verletzt und fahrlässig den Tod des Sängers herbeigeführt. Ihm droht im Höchstfall eine Strafe von vier Jahren Gefängnis. Seine Anwälte machen sich auf einen langwierigen Prozess gefasst. «Dies ist aus vielen Gründen ein Alptraum für ihn», sagt Ed Chernoff über seinen Mandanten. «Einer davon ist, dass er (Murray) einen Freund (Jackson) verloren hat».
Vater Joe Jackson hat bereits angekündigt, den Schuldigen am Tod seines Sohnes zivilrechtlich belangen zu wollen. So war es auch O.J. Simpson ergangen. Im Oktober 1995 von einer Jury des gleichen Gerichts freigesprochen, verurteilte ihn ein Zivilgericht Anfang 1997 zur Zahlung von 8,5 Millionen Dollar Schadenersatz an die Hinterbliebenen von Simpsons Ex-Frau Nicole Brown und ihres Freundes Ronald Goldman, die umgebracht worden waren.
Im Fall des früheren Footballstars hatte allerdings eine Fülle von belastendem Material wie DNA-Spuren und Zeugenaussagen vorgelegen. Dr. Murray hat sich beruflich noch nie etwas zuschulden kommen lassen. Seine Patienten legen die Hand für ihn ins Feuer. Er wage, Leben zu retten, wo andere Kardiologen längst aufgegeben haben, heißt es. Murray, der unter ärmsten Bedingungen von einer alleinstehenden Mutter aufgezogen wurde, behandelt Kranke, die sich keinen Arzt leisten können. Er lernte Jackson 2006 in Las Vegas kennen, als dessen Tochter Paris Hilfe brauchte. Die beiden verstanden sich auf Anhieb. Als der Popstar für seine Londoner Konzerte einen Leibarzt bekommen sollte, bestand er auf Conrad Murray.
Dieser stimmte nur zögernd zu. Er brauchte das Geld, das der Veranstalter versprach, dann aber nicht zahlte: 150 000 Dollar pro Monat. Auf der Internetseite in seinem Namen, www.conradmurray.com, heißt es, dass Murray 2002 in Kalifornien den Bankrott angemeldet hatte. Er hat hohe Steuerschulden und steht häufig vor Gericht, weil er mit dem Unterhalt für das eine oder andere uneheliche Kind im Rückstand ist. Nach Angaben der «New York Times» zeugte Murray wenigstens sieben Kinder mit sechs Frauen.
Er muss gewusst haben, was Jacksons Biograf J. Randy Taraborelli über den «King of Pop» schrieb: Jackson kämpfte schon Jahrzehnte vor seinem Tod mit einer Schmerzmittelsucht. Nach Angaben der «Los Angeles Times» ermittelt die Anklage gegen fünf Ärzte, die dem Sänger unter verschiedenen Namen oder auch auf Blanko-Rezepten über Jahre schwerste Medikamente verschrieben. Der Internist und populäre Gesundheits-Guru Deepak Chopra schrieb nach dem Tod seines Freundes Michael: «Wir schicken Drogenhändler ins Gefängnis, erlauben aber lizenzierten Ärzten, im Prinzip das Gleiche (wie Dealer) zu tun».
Murray hatte in Polizeiverhören eingeräumt, Jackson regelmäßig seine «Milch» gegeben zu haben. So nannte der Sänger das weißliche Betäubungsmittel, das ihm beim Einschlafen helfen sollte. Andere Ärzte, darunter auch Kollegen in Deutschland, hätten ihm ebenfalls Propofol gespritzt, sagt Murray. Er habe versucht, Jackson von dem starken Mittel zu entwöhnen, doch der von Schlafstörungen geplagte Sänger habe ständig danach verlangt. Am 25. Juni vergangenen Jahres fiel sein Schützling einer bekannten Nebenwirkung von Propofol zum Opfer. Nur 50-jährig erlag Jackson den Folgen eines Herzstillstands.

«Star Wars»-Star Hayden Christensen (29) und sein «Jumper»-Co-Star Rachel Bilson (28) legen eine Beziehungspause ein. Das Paar hatte sich im Februar 2009 verlobt, doch bei einer Filmpremiere in Los Angeles in dieser Woche lief die Schauspielerin ohne Ring über den Roten Teppich.
«Nein, keine Pläne», sagte Bilson einem Reporter von «Usmagazine.com» auf die Frage, ob sie schon Hochzeitspläne schmiede. Dabei habe sie auf den ringglosen Finger gezeigt, berichte der Internetdienst. Aus dem Freundeskreis des Paares verlautete, dass sie derzeit eine Pause einlegen würden, um ihre Gefühle füreinander zu überprüfen. Bilson machte sich zunächst durch die TV-Serie «O.C., California» einen Namen. Ihre erste Filmrolle hatte sie in der Romanze «The Last Kiss» an der Seite von Zach Braff.

America Ferrera (26), die mit Zahnspangen verunstaltet in der TV-Serie «Alles Betty» Furore machte, will als schöne Braut vor den Traualtar treten. Ferrera und ihr langjähriger Freund, Ryan Piers Williams, haben sich verlobt, bestätigte ein Sprecher der Schauspielerin der US-Zeitschrift «People».
Ferrera wurde in dieser Woche mit einem diamantenen Verlobungsring auf dem Roten Teppich beim Filmfest im schottischen Edinburgh gesichtet. Über den Hochzeitstermin wurde noch nichts bekannt. Die beiden hatten sich bereits als Studenten an einer Filmschule in Los Angeles kennengelernt. Williams hatte Ferrera eine Rolle in einem seiner Uni-Filme gegeben. Den Durchbruch feierte die Schauspielerin dann mit der TV-Sitcom «Ugly Betty», in der sie die farblose Modeheft-Assistentin Betty mimte. Mit ihrer Rolle gewann sie den Golden Globe und den Emmy als Beste Schauspielerin in einer Fernsehserie.

Los Angeles (dpa) - John Goodman (57), der durch schwergewichtige Auftritte in der TV-Sitcom «Roseanne» und in Filmen wie «The Big Lebowski oder «Die Flintstones – Die Familie Feuerstein» bekannt wurde, hat ordentlich abgespeckt.
Goodman gab im Gespräch mit dem US-Talkshowmoderator David Letterman preis, dass er zeitweise um die 180 Kilogramm wog. Er habe häufig abgenommen, sei dann aber immer wieder durchs Biertrinken rückfällig geworden. Mit Hilfe gesunder Ernährung fühle er sich jetzt so, «als wenn man das Gas aus einem Ballon lässt». Er würde viel Sport machen und sich nun vornehmen, für den Rest seines Lebens auf sein Gewicht zu achten. 2007 hatte sich Goodman kurz in einer Entzugsklinik behandeln lassen. Später räumte er ein, dass er jahrelang Alkoholiker gewesen sei.

Christa Wolf hat ihr bisheriges literarisches Archiv bereits der Berliner Akademie der Künste übergeben. Die 81-jährige Schriftstellerin weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibe, wie sie in ihrem letzten Werk schreibt.
Mit ihren Romanen «Der geteilte Himmel», «Kindheitsmuster» und «Kassandra» wurde Wolf zur bedeutendsten Autorin der untergegangenen DDR. «Ich glaube auch nicht, dass ich noch einmal so ein Buch wie “Stadt der Engel” schreiben werde, das ist mein “Lebensmuster”», sagte Wolf am Mittwochabend in der Berliner Akademie der Künste, die den Andrang kaum bewältigen konnte.
Die Schriftstellerin stellte ihren ersten Roman seit 16 Jahren erstmals der Öffentlichkeit vor. Am Montag (21. Juni) erscheint das Buch bei Suhrkamp. 700 Besucher fanden vor und hinter der Bühne Einlass, darunter Suhrkamp-Verlegerin Ulla Unseld-Berkewicz, Schriftsteller-Weggefährte aus DDR-Zeiten Volker Braun und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse.
Die von Klaus Staeck geleitete Akademie sprach von einer «deutschlandweiten Buchpremiere». An der Kasse der Akademie im Hansaviertel (im früheren West-Berlin zwischen Schloss Bellevue und Brandenburger Tor) hatten sich lange Schlangen gebildet. Für die sichtlich entspannt wirkende Autorin, die mit einer Gehhilfe auf die Bühne kam, gab es nach der zweistündigen Veranstaltung mit Lesung und Diskussion viel Beifall.
Der Titel des im Suhrkamp Verlages erschienenen Romans «Stadt der Engel» meint Los Angeles, wohin sich Wolf Anfang der 90er Jahre nach dem Ende der DDR und auf dem Höhepunkt des deutsch-deutschen Literaturstreits für neun Monate zurückgezogen hatte. Das Buch soll ihren Angaben zufolge auch in den USA erscheinen.
Auch der Schriftstellerkollege Ingo Schulze («Simple Storys»), der Direktor der Sektion Literatur der Akademie ist und als Moderator des Abends für den Literaturkritiker Arno Widman eingesprungen war, nannte den Roman Wolfs ein «Lebensmuster», eine Art Fortsetzung ihres früheren Buches «Kindheitsmuster». Für ihr neues Buch habe sie sich viel Zeit gelassen, um in großer Offenheit von ihrem Leben in der DDR, deren Ende und auch von ihren Träumen und Albträumen zu erzählen.
Dazu gehöre auch Wolfs umfangreiche Stasi-Akte über ihre jahrzehntelange Bespitzelung in der DDR und auch ihre eigene, von ihr verdrängte kurzfristige Zusammenarbeit mit der Stasi Ende der 50er Jahre als «IM Margarete». Wolf habe den Mut, sich auch selbst immer wieder in Frage zu stellen, betonte Schulze. «Was zählt, ist der Text zum Beispiel auch über jene Momente, in denen man nicht weiß, wie man die Nacht überstehen soll.»
Die Ausstellung in der Akademie mit Dokumenten aus dem Leben und Werk der Schriftstellerin vor einigen Jahren in der Akademie trug den Titel «Wie man es erzählen kann, so ist es nicht gewesen». Sie zeigte auch die «Spickzettel» Wolfs für die Verteidigungsrede auf dem legendären SED-Plenum 1965 unter Walter Ulbricht mit dem verheerenden kulturpolitischen Kahlschlag, dem auch Defa-Filme wie «Spur der Steine» zum Opfer fielen. «Es war die einzige oppositionelle Rede damals», erinnerte Schulze.
Wolf protestierte mit zahlreichen anderen Autoren auch gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns aus der DDR 1976, «ein Wendepunkt in meinem Leben», wie sie sagte. Später, im stürmischen deutschen Herbst 1989, war Wolf sogar als erste frei gewählte DDR-Staatspräsidentin im Gespräch. Sie hatte zusammen mit anderen Schriftstellern und Künstlern den Aufruf «Für unser Land!» unterzeichnet. «Mein Leben in drei Staats- und Gesellschaftsformen in Deutschland treibt mir eine Fülle von Stoff zu, von der ich etwas aufbewahren möchte», betont die 1929 in Landsberg an der Warthe geborene Autorin. «Es ist, wie so oft bei mir, ein Anschreiben gegen das Vergessen.»
Wolf, die früher auch SED-Mitglied war, las an dem Abend auch die Passagen des Buches, die ihr Entsetzen dokumentieren, als sie nach dem Zusammenbruch der DDR in der Stasi-Unterlagenbehörde auf ihre sogenannte Täterakte über ihre kurzfristige Stasi-Mitarbeit stieß – nachdem sie die 42 Stasi-Akten ihrer eigenen jahrzehntelangen Bespitzelung durch die Stasi gelesen hatte. «Ich fühlte mich doch völlig unbelastet…IM – weißt du, wie das ist, wenn dir zwei Buchstaben wie ein Gerichtsurteil entgegenblicken?…Das hatte ich vergessen können?…IM stand da, ich habe es nicht glauben wollen, Katastrophenalarm, der Schweiß brach aus.»
Dass sie in der DDR trotz allem geblieben sei, habe vielerlei Gründe gehabt, betonte Wolf in der Diskussion. Sie habe vor allem das Gefühl gehabt, in der DDR mehr gebraucht zu werden, «als es wohl in Westdeutschland der Fall gewesen wäre». In den USA wurde Wolf immer wieder gefragt: «Sie kommen aus Deutschland? Ost oder West? Berlin? Sie haben unter dem Regime gelebt, die ganze Zeit?»

«American Pie»-Schauspieler Chris Klein (31) hat einige Stunden hinter Gitter verbracht. Wie der Internetdienst «Tmz.com» berichtete, war Klein in der Nacht zum Mittwoch nach einer Schlangenlinienfahrt auf der Autobahn bei Los Angeles festgenommen worden.
Er habe deutlich mehr Alkohol im Blut gehabt, als erlaubt ist, verlautete es aus Polizeikreisen. Wegen früherer Alkoholvergehen drohen dem Ex-Verlobten von Katie Holmes im Falle eines Schuldspruchs einige Tage Haft. Neben «American Pie» spielte Klein auch in den Filmen «American Dreamz – Alles nur Show» und «Street Fighter» mit. Die Beziehung von Klein und Holmes war 2005 in die Brüche gegangen. Danach war er bis 2008 mit der Kollegin Ginnifer Goodwin liiert.

Brooke Mueller, Noch-Ehefrau von US-Schauspieler Charlie Sheen (44), will von Los Angeles eine Weile Abstand halten. Wie «People.com» berichtete, hat die 32-Jährige mit den Zwillingssöhnen Max und Bob in den kleineren Städten Laguna Beach und Santa Barbara Wohnungen angemietet.
Dort wollte sie ihr Entzugsprogramm fortsetzten, hieß es. Seit einem handgreiflichen Streit im Dezember lebt das Paar getrennt. Beide ließen sich in Reha-Zentren für Suchtkranke behandeln. Sheen war Anfang Februar wegen Körperverletzung angeklagt worden und muss nun vor Gericht. Sheen und Mueller sind seit Mai 2008 verheiratet, es ist die dritte Ehe für den Schauspieler. Aus seiner Ehe mit der Schauspielerin Denise Richards hat Sheen zwei kleine Töchter.

Berlin (ddp). Schriftstellerin Christa Wolf hat am Mittwochabend in der Berliner Akademie der Künste vor mehr als 700 Zuhörern ihr neues Buch vorgestellt. In «Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud», das in Los Angeles spielt, setzt sich ihre Ich-Erzählerin nicht nur mit der amerikanischen Lebensweise auseinander, sondern vor allem mit ihrer eigenen Vergangenheit.
Viele der in dem Buch geschilderten Ereignisse sind Ereignisse aus Wolfs Biografie – wie eben jene Reise nach Los Angeles Anfang der 90er Jahre, als in Deutschland Stasi-Vorwürfe gegen sie erhoben wurden. So beschreibt die Ich-Erzählerin an einer Stelle ihre Gefühle beim Ansehen jener Stasi-Akte, in der sie als «IM» geführt wurde. Gleichwohl sie sich davor eigentlich «ganz unbelastet» gefühlt habe, habe ihr Körper in dem Moment «Katastrophenalarm» ausgelöst.
Wieviele der Schilderungen in dem Buch insgesamt wahr und wieviele erfunden sind, ließ Wolf offen. Ihre Ich-Erzählerin habe zwar viele autobiografische Züge, sei aber «nicht in allem» mit ihr identisch, sagte die 81-Jährige bei der Buchpräsentation.
Bei der Veranstaltung sprach Wolf auch darüber, warum sie damals in der DDR blieb, während andere Schriftsteller das Land verließen. Sie und ihr Mann hätten einfach das Gefühl gehabt, sie würden dort gebraucht, «mehr als in Westdeutschland», sagte Wolf.
«Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud» ist ab dem 21. Juni im Handel erhältlich. Laut Wolf wird das Buch voraussichtlich auch auf Englisch erscheinen. Ein Verlag habe sich bereits die Rechte gesichert.
ddp