
Im Internet ist der Kampf um Schloss Bellevue bereits entschieden. Der Sieger heißt Joachim Gauck. Mehr als 32 000 Facebook-Nutzer unterstützen den Kandidaten von SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten.
Das sind zehnmal so viele Anhänger wie für Christian Wulff, der von Union und FDP ins Rennen geschickt wird. Dessen Facebook-Profil ist bisher nur gut 3200-mal verlinkt. Doch im wirklichen Leben sehen die Kräfteverhältnisse ganz anders aus, und das gilt nicht nur für die Verteilung der Stimmen in der Bundesversammlung.
München am Donnerstagabend: Ein paar Dutzend Anhänger von Joachim Gauck haben sich in der Innenstadt am Stachus eingefunden. Sie wollen die Unterstützungswelle aus dem Internet ins echte Leben überschwappen lassen. So recht will das aber nicht gelingen – ursprünglich war mit Hunderten Teilnehmern gerechnet worden. Diejenigen, die gekommen sind, stehen jetzt im Regen.
Es ist leichter, auf den «Beitreten»-Button einer Facebook-Gruppe zu klicken als mit Schildern und Transparenten auf die Straße zu gehen. Verpufft die Kampagne der Unterstützer also im Internet, ohne in der realen Welt Spuren zu hinterlassen?
«Ich will mir das jetzt nicht kleinreden lassen», sagt Christoph Giesa, der zu den Initiatoren der Münchner Kundgebung gehört. Auf ihn geht auch die Facebook-Gruppe «Joachim Gauck als Bundespräsident» zurück. Giesa macht vor allem das Regenwetter für die maue Beteiligung an der Aktion verantwortlich. «Sonst hätten wir in München ein paar hundert Leute gehabt», meint er.
Giesa bleibt dabei: Es sei bemerkenswert, innerhalb kürzester Zeit mehr als 32 000 Facebook-Nutzer für die eigene Sache gewonnen zu haben. Dass davon nur ein kleiner Teil für Aktionen auf der Straße zu mobilisieren ist, sei zu erwarten gewesen. «Leute auf die Straße zu bringen, ist insgesamt schwer in Deutschland», sagt Giesa.
Und er muss wissen, wovon er spricht, denn Giesa war jahrelang in der Parteipolitik aktiv – ausgerechnet bei der FDP, die eigentlich Wulff unterstützen sollte. Bei der Europawahl 2004 war Giesa rheinland-pfälzischer Spitzenkandidat der Liberalen. Inzwischen ist der 29-Jährige einfaches FDP-Mitglied; derzeit schreibt er an einer Doktorarbeit zum Thema Tarifpolitik.
In den nächsten zwei Wochen wird Giesa dazu aber kaum kommen. Er will sich bis zur Präsidentenwahl am 30. Juni für Gauck starkmachen. Dass der aufgrund der Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung in der Außenseiterrolle ist, weiß Giesa natürlich. Viele Wahlmänner und Wahlfrauen von Union und FDP unterstützten «im Herzen» aber Gauck. Und diesen Delegierten will Giesa eine Brücke bauen, wie er es selbst formuliert.
Die Unterstützung aus dem Netz geht an Joachim Gauck nicht vorbei. Er sei immer noch «total überrascht» davon, sagt der 70-Jährige in einer Videobotschaft auf seiner Homepage. Die eigentliche Überraschung wäre es aber wohl, wenn die Sympathiewelle aus dem Internet die Straße erreicht. Dort präsentiert sich die Idee der Facebook-Nutzer aber bisher eher als Flop.
Facebook-Gruppe Gauck: http://dpaq.de/0dq8C
Facebook-Profil Wulff: http://dpaq.de/4keSh
Videobotschaft Gauck: http://dpaq.de/2eNFm

Zuletzt konnte man ihn in dem opulenten Historienfilm «Heinrich 4» von Jo Baier im Kino sehen, ein eher ungewöhnliches Genre für den Mann aus dem Ruhrgebiet. Oft sind es eher die natürlich gespielte Durchschnittlichkeit sowie die zart entrüstete Mimik, die Joachim Król häufig eine außergewöhnliche Komik verleihen.
Auf diese Weise macht der Schauspieler, der heute 53 Jahre alt wird, seine Charaktere zu liebenswürdigen Anti-Helden und gewinnt das Mitgefühl jedes Zuschauers.
Derzeit ist der in Herne geborene Bergmannssohn als Ermittler Lutter im Revier unterwegs, um Mordfälle aufzuklären. In der zuletzt ausgestrahlten dritten Folge «Blutsbande» hatte der Ruhrpott-Kommissar gemeinsam mit seinem Partner Michael Engels, gespielt von Matthias Koeberlin, den Mord an dem Essener Bauunternehmer Rudi Kampschulte zu klären. Der nächste Samstagabendkrimi dieser ZDF-Reihe soll im Herbst unter dem Titel «Stein-Kohle» gezeigt werden. Diesmal will Lutter den Fall eines ermordeten Juwelendiebs lösen und bekommt es mit einem von Armin Rohde dargestellten Pfandhausbesitzer zu tun.
Vor wenigen Jahren war Król beim Fernsehpublikum noch als Commissario Brunetti aus mehreren Donna-Leon-Filmen sehr beliebt, jedoch hält er den Zuspruch nicht für selbstverständlich: «Man sollte sich erstmal auf die natürliche Wirkung verlassen, die man selbst mitbringt, bei mir ist das wohl eher eine positive Ausstrahlung», sagte Król. «Man muss aufpassen, wie lange man den Sympathie-Bonus des Publikums strapazieren kann.»
Neben der Arbeit fürs Fernsehen würde der Krimi-Profi gern wieder bei Kinoproduktionen mitwirken oder auf die Bühne zurückkehren, wo seine Karriere in den 80er Jahren begann.
Nach seiner Schauspielausbildung an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule war er in Bochum, Hannover, Basel, München und Köln bravourös aufgetreten. Als Król 1992 eine Hauptrolle in Detlev Bucks «Wir können auch anders» erhielt, nutzte er die Chance zum erhofften Kino-Durchbruch. Seine Rollen in Tom Tykwers Kinodebüt «Die tödliche Maria» (1993) und Sönke Wortmanns Erfolgsstreifen «Der bewegte Mann» (1994) brachten ihm hochrangige Auszeichnungen ein. Beide Auftritte wurden mit dem Bayerischen Filmpreis belohnt, und seine Darstellung des Homosexuellen Norbert in der Wortmann-Komödie verdiente zudem den Bundesfilmpreis und einen Bambi.
Da sowohl Wortmann als auch Tykwer den Schauspieler für weitere Filme engagierten, kam Król mit «Das Superweib» (1996) und «Lola rennt» (1998) erneut in die deutschen Lichtspielhäuser. In der Geschichte um die rothaarige Lola (Franka Potente) findet er als Parade-Clochard aus dem Ruhrpott eine mit 100 000 Mark gefüllte Plastiktüte in der U-Bahn, die Lolas Freund (Moritz Bleibtreu) dort vergessen hat.
Mehr Wandlungsvermögen dürfte dem gebürtigen Westfalen, der mit seiner Frau und seinem Sohn in Köln lebt, sein Schauspieleinsatz in Stijn Coninxs «When The Light Comes» (1998) abverlangt haben. Um den norwegischen Trapper Lars glaubhaft mimen zu können, lernte Król in Spitzbergen bei minus 30° C Schießen und Hundeschlittenfahren. Als sich der erprobte Abenteurer 2002 auf die Rolle eines Profikillers in Mennan Yapos «Lautlos» vorbereitete, scheute er ebenso wenig die körperliche Herausforderung und absolvierte ein dreimonatiges Fitnessprogramm samt Kraft- und Mentaltraining.
Weit über seinen eigenen sportlichen Elan hinaus geht Króls Liebe zum Fußball, wie Lars und Axel Pape in ihrem Dokumentarfilm «Warum halb vier?» festhielten. Hier kommt der Kino- und TV-Liebling neben anderen Fans wie MTV-Moderator Markus Kavka oder Managerlegende Rudi Assauer zu Wort und erzählt von gemeinsamen Stadionbesuchen mit seinem Vater.
| NAME | BERUF | ALTER | GEBURTSDATUM | GEBURTSORT | GEBURTSLAND |
| FREITAG, Thomas | deutscher Kabarettist | 60 | 17.06.1950 | Alsfeld | Deutschland |
| MERCKX, Eddy | Radrennfahrer | 65 | 17.06.1945 | Meensel-Kiesegem | Belgien |
| LOACH, Ken | britischer Filmregisseur | 74 | 17.06.1936 | Nuneaton | Großbritannien |

Dass der Vermieter ihr vor mehr als 30 Jahren ihren Jeans-Laden in München kündigte, schien damals eine Katastrophe zu sein – für Generationen von Kindern und Jugendlichen aber war es ein großes Glück. Denn so begann Mirjam Pressler Bücher zu schreiben.
Schnell merkte sie, dass sie damit ihre Bestimmung gefunden hatte. Schon ihr erstes Buch «Bitterschokolade» (1980) über ein junges Mädchen mit Bulimie wurde preisgekrönt. Heute wird eine der bedeutendsten und erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen Deutschlands 70 Jahre alt.
«Ganz am Anfang habe ich gesagt, ich schreibe für Kinder und Jugendliche, weil meine Kinder in dem Alter sind. Irgendwann waren sie nicht mehr in diesem Alter und dann habe ich gesagt, ich schreibe die Bücher, die ich als Kind gerne gelesen hätte», sagt Pressler, die heute in Landshut (Bayern) lebt, im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Mit ihrer Arbeit als Schriftstellerin musste sie als allein erziehende Mutter ihre drei Töchter ernähren.
«Der Hauptgrund für das Schreiben ist aber ein anderer», betont sie. «Alle Autoren haben ein Thema, zu dem sie immer wieder zurückkommen. Und bei mir ist das sicher die beschädigte Kindheit.»
Presslers Themen sind Kindheitsprobleme, das Leid, das der Nationalsozialismus über die Menschen brachte, und ihre persönliche Verbundenheit mit Israel. Ihre Helden sind nicht strahlend und ohne Makel – sie sind Außenseiter, oft einsam und allein und sie haben Probleme. «Es gibt sie nicht, diese heile Kinderwelt.» Pressler schreibt nicht über Traumwelten, sie schreibt über die Realität.
«Das ergibt sich auch aus meiner Biografie», sagt sie. Pressler selbst wurde während des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1940 als uneheliches Kind einer Jüdin in Darmstadt geboren. Sie wuchs in einer Pflegefamilie und im Kinderheim auf. Mit elf Jahren kam sie ins Internat. Das Schreiben, so sagt sie, hatte auch therapeutische Gründe.
Für die Ergebnisse dieser Therapie wurde Pressler mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Gleich zweimal bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Im Jahr 2004 wurde sie für ihr Lebenswerk mit dem Deutschen Bücherpreis geehrt. In diesem Jahr wurde sie für «Nathan und seine Kinder» für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
Ihr selbst liegen neben diesem neuen Buch noch zwei weitere besonders am Herzen: «Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen» (1994) und «Malka Mai» (2001). Das erste handelt von einer Kindheit im Heim. Sie selbst bezeichnet es als eins ihrer persönlichsten Bücher. In «Malka Mai» erzählt Pressler die wahre Geschichte einer jüdischen Ärztin, die mit ihren beiden Töchtern während des Zweiten Weltkriegs von Polen nach Ungarn flieht.
Als eines ihrer Hauptwerke gilt die aus dem Niederländischen übersetzte Kritische Ausgabe der Tagebücher der Anne Frank, über die sie 1992 auch die Biografie «Ich sehne mich so» verfasste.
Heute schreibt die jüdische Autorin in erster Linie Bücher für Erwachsene, die ebenfalls auf Begeisterung beim Publikum stoßen. «Das hat sich so ergeben – möglich, dass das eine Reaktion auf mein fortschreitendes Alter ist», sagt sie. Literatur für Kinder aber ist ihr noch immer ein großes Anliegen: «Ich war immer eine leidenschaftliche Leserin und ich liebe Bücher», sagt sie. «Mir tut wirklich jedes Kind Leid, das nicht liest. Wie sollen sie ein Bild von der Welt bekommen, wenn sie nicht lesen?»
| NAME | BERUF | ALTER | GEBURTSDATUM | GEBURTSORT | GEBURTSLAND |
| OLSTEAD, Renee | amerikanische Jazzsängerin | 21 | 18.06.1989 | Houston | USA |
| MOYET, Alison | britische Popsängerin | 49 | 18.06.1961 | Basildon | Großbritannien |
| ROSSELLINI, Isabella | italienische Schauspielerin | 58 | 18.06.1952 | Rom | Italien |
| MCCARTNEY, Paul | britischer Popmusiker | 68 | 18.06.1942 | Liverpool | Großbritannien |
| PRESSLER, Mirjam | deutsche Schriftstellerin | 70 | 18.06.1940 | Darmstadt | Deutschland |

Ohne Experten kommen die deutschen Fernsehsender nicht aus, doch für Lothar Matthäus war offensichtlich kein Platz mehr bei ARD, ZDF, RTL oder Sky. Und so sitzt der Rekord-Nationalspieler im Studio von Al Jazeera.
Dort erfreut er die TV-Zuschauer im arabischsprachigen Raum mit seinen Meinungen und Einschätzungen. Auch am Freitag, beim Spiel der deutschen Fußball-Mannschaft gegen Serbien, wird der als Trainer derzeit arbeitslose Matthäus wieder seine Kommentare abgeben.
Deutschlands Rekord-Nationalspieler ist ein unfreiwilliger Kosmopolit. Zuletzt arbeitete der 49-Jährige als Coach in Israel bei Maccabi Netanja – und darf jetzt trotzdem beim arabischen Sender den Experten geben. «Das ist ein sehr gut organisierter Fernsehsender, der hohe Qualität und hohe Einschaltquoten hat. Wir erreichen 80 bis 90 Millionen Menschen weltweit», sagte Matthäus der «Süddeutschen Zeitung». Und natürlich signalisierte er zugleich Interesse an dem Trainer-Job bei 1860 München.
Mit der Teilnahme an fünf Weltmeisterschaften bringt Matthäus genug Reputation für seinen TV-Job mit. Aber er ist nur einer von unzähligen Ex-Fußballern, die sich nun beim Fernsehen etwas dazuverdienen. Der in Deutschland eher weniger gefragte Thomas Berthold arbeitet beispielsweise beim südafrikanischen Fernsehsender Supersport, bei dem auch Matthäus’ ehemaliger Kollege Samuel Kuffour unter Vertrag ist. Bei der lokalen Konkurrenz SABC gibt der ehemalige Bielefelder Bundesliga-Coach Ernst Middendorp seine Kommentare ab.
In England hat es der Ex-Nationalspieler Gary Lineker sogar zum Top-Moderator bei BBC gebracht. Dort plaudert er mit Experten wie Alan Shearer und gelegentlich auch mit Jürgen Klinsmann. Der Coach beim deutschen «Sommermärchen» ist besonders fleißig, arbeitet auch für RTL und den amerikanischen Sportsender ESPN. Bei der Konkurrenz von der BBC gibt es Kommentare vom Ex-HSVer Kevin Keegan oder dem Manchester-City-Stürmer Emmanuel Adebayor. Der sorgte zuletzt für Erheiterung, als während einer Sendung sein Handy klingelte.
Zu den absoluten Stars unter den TV-Experten zählt derzeit Zinedine Zidane beim französischen Sender «Canal +», wo er seine Nachfolger im französischen Team nach dem 0:0 gegen Uruguay scharf kritisierte. Beim italienischen Pay-TV-Sender Sky kommentieren unter anderem Zico und Hernán Crespo.
Weltweit schmücken sich die TV-Sender mit der Prominenz. Egal, ob in Spanien (José Antonio Camacho), Brasilien (Tostao), Argentinien (Gabriel Batistuta und Sergio Goycochea), Uruguay (Enzo Francescoli) oder Bulgarien (Hristo Stoichkov).
Einer von Matthäus’ Kollegen, der Tunesier Nabil Maaloul, dürfte hingegen in Deutschland nur hartgesottenen Fußball-Fans bekannt sein: In der 2. Liga absolvierte der inzwischen 47-Jährige von 1989 bis 1991 insgesamt 28 Zweitliga-Spiele für Hannover 96.

Ihre ausdrucksstarke Stimme begeistert: Die lettische Sopranistin Elina Garanca (33) brilliert derzeit an der Bayerischen Staatsoper in München in Georges Bizets «Carmen» mit ihrer samtenen Stimme.
Seit mehr als elf Jahren steht die blonde Mezzosopranistin auf Opernbühnen von New York bis Paris. Im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa spricht die zweifache Echo-Preisträgerin über ihre Träume, ihren Kinderwunsch und typisch lettisches Brot.
Frau Garanca, mit nur 33 Jahren hatten Sie bereits Engagements an der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper oder auch der Metropolitan Opera in New York. Im vergangenen Jahr haben Sie Ihren zweiten Echo gewonnen. Hätten Sie sich das je träumen lassen?
Elina Garanca: «Träumen schon. Das ist ja das Schöne am Träumen. Aber so eine Anerkennung ist schon etwas Tolles. Singen ist die beste Ausdrucksweise, die ich mir in meinem Leben vorstellen kann. Ich träume aber immer noch: Dass sich meine Stimme gut weiterentwickelt, dass ich tolle Produktionen machen kann, dass ich zufrieden mit meinem Leben bin. Ich suche immer wieder neue Herausforderungen.»
Sie sind seit neun Jahren mit dem Dirigenten Karel Mark Chichon verheiratet. Wie geht es privat bei Ihnen weiter?
Elina Garanca: «Ich wusste schon mit 17 Jahren, dass ich eines Tages Kinder haben werde. Dass ich noch nicht Mutter bin, liegt allerdings nicht an meinem Beruf. Dafür würde ich nicht auf eine Familie verzichten. Ich fühle mich jetzt nur noch nicht reif dafür. In den nächsten Jahren möchte ich aber Mutter werden, leider lässt sich das ja nur bedingt planen. Es wird spannend, wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen.»
Durch Ihren Beruf sind Sie viel unterwegs und können nur selten zu Hause sein. Derzeit pendeln Sie zwischen Ihren beiden Wohnorten in Spanien und Lettland. Im Herbst beginnt Ihre Habanera-Tournee durch Deutschland und die Schweiz. Was bedeutet Heimat für Sie?
Elina Garanca: «Heimat ist da, wo ich schlafe. Natürlich ist es schön, wenn man morgens aufstehen und aus der eigenen Tasse trinken kann. Aber ich bin nicht so eine, die ihren Teddy mitnimmt. Wenn ich zwei Wochen zu Hause bin, brauche ich eine Veränderung. Allerdings fehlt mir auf Reisen ein typisches Brot, das ich nur in Lettland kriegen kann und das ich vermisse.»

Victoria (32) und Daniel (36) sind «königlich süß». Das findet ein Gratulant, der sich in einem Festbuch in den Nordischen Botschaften in Berlin verewigt hat. «Die Liebe ist stärker», schreibt ein anderer.
Dass die schwedische Kronprinzessin Victoria am 19. Juni ihren bürgerlichen Freund Daniel Westling heiratet, weckt auch in Deutschland Hochzeitsfieber.
Die schwedische Botschaft weist auf mehrere Möglichkeiten hin, «sich im entscheidenden Augenblick gemeinsam mit Gleichgesinnten eine Träne aus dem Augenwinkel zu wischen». Die Botschaft lädt 300 Gäste zu einem Empfang. Auch in den schwedischen Kirchengemeinden in Hamburg, München und Berlin wird gefeiert.
Die Berliner Ikea-Häuser übertragen die Hochzeit in Stockholm auf Großbildschirmen. Ein Stück Prinzessinentorte versüßt das Ganze, zumal manche Kunden einen Möbelkauf an Samstagen als Vorhölle empfinden. Kinder, die sich als Prinz oder Prinzessin verkleiden, bekommen ein Essen gratis.
«Wir werden selbstverständlich für das junge Paar Fürbitten halten», erzählt Kersti Mellberg, Sekretärin der Victoriagemeinde in Berlin, wo etwa 3000 der bundesweit 17 000 Schweden leben. Die Gemeinde ist nach der Urgroßmutter der Kronprinzessin benannt. Viktoria von Baden (1862-1930) war – wie heute Silvia – eine Deutsche auf dem schwedischen Thron.
Deutschland kann sich rühmen, Kulinarisches zur königlichen Hochzeit beizusteuern. In der Schokoladenfabrik Halloren (Halle) werden die «Wedding Chocolates» hergestellt. Eine sächsische Brauerei liefert zum Empfang der schwedischen Botschaft das Bier «Schwedenquell». Dessen Etikett ziert König Gustav II. Adolf. Dieser soll einer Legende nach 1631 hungrig und durstig durch die Lande gezogen sein. Krostitzer Bier stillte schließlich seinen Durst.
In Lützen (Sachsen-Anhalt) findet sich ein kleines Stück schwedische Geschichte. Dort starb Gustav Adolf 1632 im Dreißigjährigen Krieg, eine Gedenkstätte erinnert daran. 1991 war Prinzessin Victoria mit ihren Eltern zu Besuch. Gästeführer Dietmar Hennicke weiß das noch genau, nun wünscht er dem Paar alles Gute. Und ist sich sicher: «Das ist eine Liebeshochzeit.»
Wenn Victoria mit «neuneinhalb Meter langer Schleppe aus Brüsseler Spitze» («Gala») zum Traualtar schreitet, werden in Berlin Erinnerung an 2002 wach. Die junge Prinzessin machte dort ein Praktikum beim schwedischen Außenwirtschaftsrat, was viel Aufregung bei den Medien auslöste. Vor der Presse versicherte sie seinerzeit, sich auch zum Kaffeekochen nicht zu schade zu sein.
Royalisten werden sich am Dienstag im Felleshus der Nordischen Botschaften einfinden, um in einer Ausstellung Tischdecken, Porzellan und Süßigkeiten aus der Hochzeitsserie zu inspizieren. Mit den zarten, heiteren Farben will man an das Schwedische, das Königliche und die «wundervolle Frühsommerzeit» im Norden anknüpfen, erklärt die Botschaft dazu.
# dpa-Notizblock
## Orte – [Felleshus/Nordische Botschaften](Rauchstraße 1, 10787 Berlin) – [Victoriagemeinde](Landhausstraße 26, 10717 Berlin)
## Internet – [Schwedisches Königshaus](http://www.royalcourt.se/) – [Botschaft zu Veranstaltungen](http://dpaq.de/DZr7C)
## Service – Die Ausstellung im Felleshus ist vom 15. Juni bis 4. Juli zu sehen. Öffnungszeiten Montag bis Freitag 10.00 bis 19.00 Uhr, Samstag und Sonntag 10.00 bis 16.00 Uhr. Dort ist auch ein Buch zu finden, in dem man dem Paar gratulieren kann.

Teenie-Schwarm Robert Pattinson (24) hat in seinem Leben noch viel vor. «Auf jeden Fall ein Album aufnehmen. Bei einem Film Regie führen. Und eine Religion gründen», nannte er seine Ziele im Interview mit der in München erscheinenden Zeitschrift «Glamour».
Bis es soweit ist, wird er von seinen Fans aber in erster Linie für seine Rolle als Vampir Edward in der «Twilight»-Saga bejubelt. Nach drei abgedrehten Filmen ist nun ein Ende abzusehen. Der dritte Teil der Vampir-Reihe von Autorin Stephenie Meyer mit dem Titel «Eclipse» soll im Juli ins Kino kommen. Der vierte und letzte Teil folgt kurz danach.
Pattinson sieht dem Abschied von der Rolle, die ihn fast über Nacht berühmt gemacht hat, mit gemischten Gefühlen entgegen. Die schwere Schminke, die ihm eine vampirähnliche Blässe verleihen sollte, sei unangenehm gewesen, sagte er. Und die immer gleiche Frage, ob er an Vampire glaube, nerve ihn inzwischen. An die ewige Liebe – auch ein großes Thema in den «Twilight»-Filmen – glaube er allerdings: «Ewige Liebe? Ja, die ist definitiv möglich.»
Dennoch befürchtet Pattinson, Edward könne ihm fehlen. «Vor kurzem musste ich noch Szenen für Eclipse nachdrehen, da ist mir aufgefallen, wie sehr ich mich an die Rolle von Edward gewöhnt habe. Es ist einfach ein wahnsinnig wichtiger Abschnitt meines Lebens», sagte er der Zeitschrift. «Aber bis der ganze Hype vorbei ist, vergehen ja sicher noch zwei Jahre.»

Analyse ja, Kritik und Polemik nein: Jürgen Klinsmann hat seinen Arbeitsstil als TV-Experte schon vor der Fußball-WM festgelegt. Bei seiner RTL-Premiere hielt sich der frühere Bundestrainer und Nationalspieler ziemlich exakt an diese Devise.
Alles, was er zu der Nullnummer zwischen Frankreich und Uruguay sagte, hatte Hand und Fuß. Er deckte die Defizite der schwachen Franzosen auf, ohne verletzend zu wirken.
Viele TV-Zuschauer hätten gerne noch mehr vom Experten gehört. Doch an der Seite von RTL-Reporter Florian König kam Co-Kommentator Klinsmann nur sporadisch zu Wort. Der frühere Stürmer war viel zu defensiv ausgerichtet. Das kann er besser – vielleicht schon an diesem Montag, wenn er Titelverteidiger Italien im Spiel gegen Paraguay unter die Lupe nimmt.
Der frühere Coach von Bayern München ist in Südafrika für RTL, den amerikanischen Sportsender ESPN und für die britische BBC tätig. Eine Rückkehr auf die Trainerbank schloss er nicht aus. «Das Kribbeln ist immer da, wenn ich Spiele anschaue. Ich spüre aber keinen Druck», sagte Klinsmann der «Bild am Sonntag». Seit der Trennung von den Bayern lebt er mit seiner Familie in Kalifornien. Deshalb sei für ihn die Bundesliga derzeit kein Thema.

Der Amerikaner Terry Crook macht aus seiner Vorliebe für Auto-Klassiker der 30er Jahre ein Geschäft: Er ist Inhaber des Karrosseriebauers Delahaye USA und fertigt dort recht frei interpretierte Nachbauten früherer Luxuscoupés und Cabrios.
Sein jüngstes Projekt ist ein eleganter Zweitürer im Stil des Bugatti 57S, dessen Premiere Crook für den Concours d’Elegance Mitte August im kalifornischen Pebble Beach ankündigte. Mit Rücksicht auf die Markenrechte, die mittlerweile beim VW-Konzern liegen, nennt er seinen Entwurf Bugnotti Bella Figura.
Das Auto bekommt einen Rahmen mit rund 3,20 Metern Radstand, über den sich eine 4,98 Meter lange Karosserie aus nur mit Klarlack überzogenen Karbonfasern spannt. Wie beim Vorbild sind die Kotflügel weit geschwungen, die Motorhaube erscheint ungewöhnlich lang, und die gesamte Form folgt der Stromlinie.
Unter der Karosse setzt Crook allerdings auf moderne Technik. Zwar gibt es Blattfedern und Starrachsen wie in den 30ern. Doch der Motor ist ein V12 von BMW, das Getriebe kommt ebenfalls aus München. Die Lenkung wird von einer Servopumpe unterstützt, und gegen die kalifornische Hitze helfen eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber.
Nach der Premiere in Pebble Beach rechnet Crook noch mit weiteren vier Monaten Entwicklungszeit. Dann kann er mit dem Bau beginnen, für den er jeweils ein Jahr veranschlagt. Das treibt den Preis auf rund 300 000 Dollar.

Applaus war Otto Schenk immer «ein bissl peinlich», und «Verbeugungen und Knickserei» sind auch nicht seine Sache. Um Ehrungen wird der österreichische Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter jedoch in den nächsten Wochen nicht herumkommen.
Der ORF plant bereits etliche Sendungen, und eine Jubiläums-DVD mit dem Titel «Sternstunden und alte Hüte» ist auch schon auf dem Markt. Schenk ist «gerührt» über die Würdigungen – aber eine Laudatio auf sich selbst könnte er nicht halten: «Ich würd’ nur zu stottern anfangen, ich wüsst’ gar nicht, was ich an mir zu loben habe», sagt er. Heute wird der Erzkomödiant 80 Jahre alt.
Pünktlich zum runden Geburtstag feiert der gebürtige Wiener auch schon wieder eine Premiere: Mit «Einmal noch» hat ihm der deutsche Autor Klaus Pohl ein Stück auf den Leib geschrieben, das zwei Tage vor Schenks großem Tag an der Josefstadt uraufgeführt wird.
Markenzeichen Schenks ist vor allem seine Vielseitigkeit: Als Nestroy-Darsteller und Komödiant gefeiert, gab er auch manchmal den hemdsärmeligen Volksschauspieler, um anschließend in tragikomischen, ja teilweise melancholischen Rollen zu brillieren. Als Kabarettist profilierte er sich bereits in den 50er Jahren, begeisterte aber auch in den vergangenen Jahrzehnten seine Fans im gesamten deutschsprachigen Raum mit Leseabenden unter dem Titel «Sachen zum Lachen». Dabei spielt er – ebenso wie auf seinen Schallplatten und CDs – seine Paraderolle: Den Schenk.
1930 in Wien geboren, besuchte Schenk zunächst das Max-Reinhardt-Seminar und feierte in seiner Heimatstadt bald erste Erfolge am Volkstheater und Theater in der Josefstadt. Schon damals zeigten sich seine zahlreichen Begabungen: Abends stand er auf der Bühne, tagsüber arbeitete er an den ersten Fernsehspielen der 50er Jahre. Später leitete er viele Jahre seine «Heimbühne» an der Josefstadt und machte das Haus zu einem der erfolgreichsten im deutschsprachigen Raum.
Die erste beachtete Inszenierung war 1957 Mozarts «Zauberflöte» am Salzburger Landestheater. Schenk verband immer wieder geschickt einen realistischen Ansatz mit opulenter Ausstattung und erhielt dafür unter anderem auch im Münchner Residenztheater, an der Mailänder Scala und an der Metropolitan Opera in New York viel Anerkennung. Die Met ist bis heute im Herzen des Künstlers: «Ein Haus, das ich in dieser Welt so unendlich liebe, dass ich mich dort wirklich zu Hause fühle», betonte er kürzlich. Zudem war Schenk auch 26 Sommer lang als Regisseur und Schauspieler für den Erfolg der Salzburger Festspiele mitverantwortlich.
Von der Opernregie zog er sich Ende der 80er Jahre nach 120 Inszenierungen zurück. Jedoch denkt er mittlerweile darüber nach, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken, seit ihm von einigen Direktoren angeboten wurde, einigen «Antiquitäten» – wie etwa dem «Rosenkavalier» in München und Wien – neue Frische zu verleihen: «Da kann ich mich ja drauf rausreden, dass aufpolieren nicht dasselbe ist wie neu inszenieren», schmunzelte Schenk im Interview mit der «Kleinen Zeitung».
Den großen Tag wird der Jubilar privat bei einem Mittagessen im Haus von Freunden begehen. Fehlen darf da nicht die große Liebe seines Lebens, seine Frau Renee. Seit fast 54 Jahren sind die beiden nun verheiratet – und ebenso wie bei seiner Arbeit ist Schenk auch der Ehe nicht müde: «Da ist eine Verliebtheit, die ununterbrochen aufschießt, in einer Intensität, dass ich fast erschrecke.»
| NAME | BERUF | ALTER | GEBURTSDATUM | GEBURTSORT | GEBURTSLAND |
| TSCHIRNER, Nora | deutsche Schauspielerin und Moderatorin | 29 | 12.06.1981 | Ost-Berlin | DDR |
| DEMIRKAN, Renan | deutsch-türkische Schauspielerin und Autorin | 55 | 12.06.1955 | Ankara | Türkei |
| COREA, Chick | amerikanischer Jazzpianist und Komponist | 69 | 12.06.1941 | Chelsea | USA |

Die ARD-Erfolgsserie «Um Himmels Willen» wird auch 2011 fortgesetzt. Derzeit wird im niederbayerischen Schloss Niederaichbach die zehnte Staffel gedreht.
Das Schloss ist in der Serie die Kloster-Kulisse. Weitere Drehorte sind München sowie Landshut und Umgebung. Die neue Staffel werde Anfang des kommenden Jahres ausgestrahlt, teilte die Produktionsfirma mit.
Hauptdarsteller in den Geschichten rund um die fiktive Kleinstadt und des gleichnamige bayerische Kloster «Kaltenthal» sind wiederum Fritz Wepper und Janina Hartwig. Wepper (68) ist von Anfang an dabei und gibt in der Serie den grantigen und schlitzohrigen Bürgermeister Wolfgang Wöller, der fast immer mit den Nonnen aneinandergerät. Wöller will schon lange das Kloster kaufen, die Nonnen sehen dadurch ihren Orden bedroht. Hartwig (49) wird in der neuen Staffel wieder als Schwester Hanna auftreten und somit Wöllers Gegenspielerin sein.
Bislang wurden 117 Folgen von «Um Himmels Willen» gedreht. Die neunte Staffel, die bis vor wenigen Wochen zu sehen war, erreichte nach ARD-Angaben durchschnittlich etwa 7,4 Millionen Zuschauer. Dies entspreche einem Marktanteil von 22,6 Prozent.

Ellen Schwiers ist auf der Suche nach der verlorenen Zeit – an ihrem Geburtstag mehr denn je. «Manche Leute haben unendlich viel davon und wissen nichts damit anzufangen», sagt die Schauspielerin, die heute 80 Jahre alt wird.
«Denen würde ich ihre Zeit gerne abkaufen.» Denn zur Ruhe setzen will sie sich noch lange nicht: «Das ist ein entsetzlicher Gedanke.» Seit 65 Jahren steht die Darstellerin großer Frauenrollen auf der Bühne – als «Mutter Courage» tourte sie in Bert Brechts gleichnamigem Stück durch die Lande.
Mit Shakespeares «Was ihr wollt» feierte sie 1972 ihr Regie-Debüt bei den Burgfestspielen in Jagsthausen. Immer wieder steht Schwiers auch vor der Fernsehkamera. «Die Arbeit ist mein Hobby», sagt die Schauspielerin, die etwa im «Tatort» oder in Serien wie «Unser Charly» zu sehen war. Woher sie ihre Energie nimmt, weiß sie selbst nicht so genau: «Die hat mir wohl der liebe Gott gegeben», meint sie und fügt dann hinzu: «Ich arbeite einfach gerne. Das ist wie ein Akku, der sich immer wieder auflädt.»
Das war allerdings nicht immer so. «Ich wollte nie Schauspielerin werden», sagt die in Stettin geborene Schwiers. «Mein Vater» – der selbst Theaterschauspieler war – «hat mich dazu gezwungen.» Doch schon als Mädchen entdeckte sie schnell ihre Liebe zu dem Beruf. Als 17-Jährige legte Schwiers die Reifeprüfung als Schauspielerin ab und ist seitdem auf der Theaterbühne zu Hause. «Ich habe an ewigem Heimweh gelitten», erzählt sie. «Dass ich einmal ein Haus besitze, hätte ich mir nie träumen lassen.»
Mittlerweile lebt Schwiers zusammen mit sechs Hunden am Starnberger See bei München – nur fünf Minuten entfernt von ihrer Tochter Katerina Jacob (52), die ebenfalls Schauspielerin ist. «Wir haben für unsere Kinder eine Heimat geschaffen», sagt Schwiers rückblickend über ihre Ehe mit dem 1992 gestorbenen Produzenten Peter Jacob. Ihr Sohn Daniel starb 1985 an Krebs.
«Ich habe keine Angst vor dem Tod», sagt die Schauspielerin. «Aber wer hat bloß diese blöde Geschichte aufgebracht, dass das Alter wunderschön ist?», fragt sie ein wenig empört. «Alter macht auch nicht weise – darauf warte ich noch.» Unter Altersmüdigkeit leidet die Künstlerin aber offensichtlich nicht. «Ich möchte arbeiten, solange ich kann», betont sie. Mit dem Ensemble ihres 1982 gegründeten Tournee-Theaters ist Schwiers im Herbst wieder unterwegs.
Für ihren 80. Geburtstag hat sie keine Wünsche. «Ich will nicht ein einziges Geschenk», sagt sie. «Ich habe alles, was ich brauche.»
| NAME | BERUF | ALTER | GEBURTSDATUM | GEBURTSORT | GEBURTSLAND |
| LABEOUF, Shia | amerikanischer Schauspieler | 24 | 11.06.1986 | Los Angeles | USA |
| LAURIE, Hugh | britischer Schauspieler | 51 | 11.06.1959 | Oxford | Großbritannien |
| WILDER, Gene | amerikanischer Schauspieler und Regisseur | 75 | 11.06.1935 | Milwaukee | USA |