Musik | Julio Iglesias findet sich selbst nur durchschnittlich

Er ist einer der bekanntesten der Welt und hat 350 Millionen Platten verkauft. Sein musikalisches Talent bewertet Julio Iglesias allerdings nur als durchschnittlich. mehr »

Posted on Mai 9, 2013 in MUSIK, Star

Music | Shure präsentiert coolen neuen In-Ear-Kopfhörer: Sure SE846

Music | Shure präsentiert coolen neuen In-Ear-Kopfhörer: Sure SE846

Alldiejenigen, die In-Ear-Kopfhörer der Marke Shure kennen, werden mit freuen erfahren, dass das Unternehmen mit den Shure SE846 eine neuen Flaggschiff in-Ear-Kopfhörer angekündigt hat.

Der Kopfhörer kommt mit vier-Treiber-Design und einem “radikalen” Low-Pass-Filter, der die niederfrequenten Treiber in “Wahre Subwoofer” verwandeln soll.

Laut Hersteller ist der Sound ausgewogen, warm und hell. Die Shure haben auch austauschbare Düsen-Filter, die es dem Benutzer erlauben, zwischen verschiedenen Profilen Höhen zu wählen.

Abgesehen davon besticht der SE846 mit einem Frequenzbereich von 15Hz bis 20kHz, abnehmbaren Kabeln und einem einem vergoldeten 3,5-mm-Stecker.

Der Preis wir bei 1.000 liegen.

Posted on Mai 9, 2013 in MUSIK, NEWS

Lena Meyer-Landrut auf Deutschland-Tour: Neun Konzerte geplant

Grand-Prix-Gewinnerin Meyer-Landrut startet im April ihre erste große Deutschlandtour. Sie werde in den größten Konzerthallen des Landes gastieren, hieß es am Mittwoch auf der Webseite der 19-Jährigen. Neun Termin sind geplant: Los geht es am 13. April in Berlin. Bis Ende April macht auch in Hannover, Frankfurt am Main, Dortmund, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart und Köln Station.

Lena arbeitet bereits an einem neuen nach ihrem Debüt «My Cassette Player», wie eine Sprecherin ihres Managements auf Anfrage bestätigte. Das soll noch vor Beginn der «Lena LIVE Tour 2011» erscheinen. Ob neben den deutschen Konzerten bereits Auftritte in anderen Ländern geplant sind, ließ die Sprecherin offen.

Lena hatte Ende Mai mit dem «Satellite» den Eurovision Contest in sensationell gewonnen. Im kommenden soll sie nach dem Wunsch ihres Entdeckers Stefan Raab als Titelverteidigerin erneut an den Start gehen.

ddp

Posted on Jul 2, 2010 in MUSIK, NEWS

Neues Album von Prince: In Deutschland nur am Kiosk erhältlich – kein Vertrieb über als Tonträger oder Download

Das neue von ist in nur am Kiosk erhältlich. «20Ten» wird ab 22. Juli exklusiv als Beilage des Musikmagazins «Rolling Stone» vertrieben, wie das Heft am Montag in Berlin mitteilte. Das 27. Studioalbum des -Musikers werde in Deutschland weder im Tonträgerhandel noch als Download erhältlich sein. Die August-Ausgabe des Magazins ist auf rund 64 000 Hefte beschränkt. Einem Sprecher zufolge steht noch nicht fest, ob der Verkaufspreis von 5,50 Euro wegen der zehn Titel umfassenden CD erhöht wird.

Prince («Purple Rain») ist nach dem erbitterten Streit mit seiner Plattenfirma Warner Bros. Records in den 90er Jahren für ungewöhnliche Vertriebswege bekannt und hat einige Platten über seine Internetseite verkauft. «20Ten» wird auch einer belgischen Tageszeitung beiliegen. Über einen Vertrieb in den sei noch keine Entscheidung bekannt, hieß es beim «Rolling Stone». Prince stellt sein neues Werk am 5. Juli bei seinem einzigen Deutschlandkonzert in Berlin vor. Bereits vor drei Jahren war die CD «Planet Earth» als Beilage einer englischen Sonntagszeitung erschienen, bevor sie in den regulären Verkauf ging.

Posted on Jun 29, 2010 in MUSIK, NEWS

[Happy Birthday] Nix da mit Tote Hose: Campino wird heute 48, Meryl Streep wird 61, Sonya Kraus 37

Als die Toten Hosen Ostern 1982 in Bremen ihr erstes Konzert gaben, konnte noch niemand absehen, dass sie sich zu einem der langlebigsten Acts in der deutschen Musikszene entwickeln würden. Damals war ihr Sänger Campino 19 Jahre alt. Heute wird er 48.

Zum alten Eisen lässt sich , wie Campino bürgerlich heißt, nicht werfen, auch wenn er inzwischen schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Das Älterwerden scheint für den Frauenschwarm ohnehin keine Frage addierter Geburtstage, sondern vielmehr eine der inneren Haltung zu sein, und die hat er sich in den fast 30 Jahren mit den Punk-Rockmusikern aus Nordrhein-Westfalen bewahrt, mag sich auch der geändert haben.

Schon als er vor acht Jahren in sein fünftes Lebensjahrzehnt eintrat, hat der gebürtige Düsseldorfer dieses Thema in einem Song verarbeitet: In «Graue Panther» (vom Album «Auswärtsspiel», 2002) blickt er erst auf die Anfänge seiner Combo zurück, erzählt dann voller Selbstironie von zunehmenden körperlichen Gebrechen, beruhigt seine Hörer aber schließlich mit der Versicherung: «Wenn wir Alt-Punks uns mal treffen, geht es noch manchmal richtig wütend zu.»

Im Umgang mit den Medien und der Öffentlichkeit äußerst versiert, ruft der Frontmann der Toten Hosen dennoch schon lange nicht mehr zur großen Revolution auf. Stattdessen setzt er sich als Texter und Sprachrohr der unverdrossen dafür ein, dass beispielsweise die Rechte von Flüchtlingskindern gestärkt oder Spenden für die internationale Hilfsorganisation Oxfam gesammelt werden. Das hört sich zwar nach abgeklärteren, viel leiseren Tönen als früher an, doch auf Tour beweisen Campino und seine Bandkollegen auch heute noch, dass die wilden Partys keineswegs vorbei sind – und die Jugend ihnen zuhört.

Zuletzt überzeugten sie ihre Fans mit ihrem «Machmalauter»-Programm, das sie zwischen 2008 und Sommer 2009 auf die Bühne brachten. «Lustigerweise haben wir dieses unser erfolgreichstes hingelegt», kommentierte Campino 2009 im Interview mit der «Bild am Sonntag».

Tatsächlich haben es die fünf Hosen geschafft, 700 000 Tickets zu verkaufen. Sie wurden 2009 mit einem Echo als bester Live-Act ausgezeichnet, und der Mitschnitt ihrer Konzertreise erreichte den dritten Platz der deutschen Album-Charts.

Dieses Jahr haben sich die Toten Hosen hierzulande bisher recht rar gemacht. Im Sommer werden sie aber in der Schweiz, in Österreich und am 28. August beim «Rock am See»- in Konstanz erwartet. Im September haben sie sich in Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan angesagt, im Oktober in Israel und Polen.

Bis dahin dürfte Campino noch genügend Zeit finden, um sich um seinen sechsjährigen Sohn Lenny Julian in Berlin zu kümmern, den er mit der Karina Krawczyk (38) hat.

NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
KRAUS, Sonya deutsche Moderatorin 37 22.06.1973 Frankfurt Deutschland
BROWN, Dan amerikanischer Bestseller-Autor 46 22.06.1964 Exeter USA
STREEP, Meryl amerikanische Schauspielerin 61 22.06.1949 Summit USA
Posted on Jun 22, 2010 in MUSIK, ROUNDUP, Star

Alicia Keys bekam Zulu-Segen

Die amerikanische Soul- und R&B- (29) und ihr Verlobter, der Rapper Swizz Beats (31), haben ihren Aufenthalt in genutzt, um sich in Durban bei einer traditionellen Zulu-Zeremonie segnen zu lassen.

Wie die englische Boulevardzeitung «The Sun» im Internet , erhielten die beiden auch einen Segen für ihr gemeinsames Baby, das im auf kommen wird. Die zwölffache Grammy-Gewinnerin ist im fünften Monat schwanger. Sie war nach Afrika gereist, um beim -Auftaktkonzert in aufzutreten.

Posted on Jun 21, 2010 in MUSIK, NEWS, ROUNDUP, Star

50 000 Musikfans beim Southside Festival

ob (dpa) ­ Mit einem Konzert der britischen Sängerin Martina Topley-Bird hat am Freitag das dreitägige Southside Festival in ob Eck begonnen.

Die meisten der rund 50 000 strömten am Nachmittag bereits völlig verdreckt von den schlammigen Campingplätzen auf das Festivalgelände. Zwar kam pünktlich zum ersten Konzert die Sonne zwischen den Wolken hervor, doch die ganze Nacht hatte es durchgeregnet.

Trotzdem gut gelaunt fieberten die Musik-Begeisterten am Abend den Auftritten der Strokes und der britischen Trip-Hop- Massive Attack entgegen. Bis Sonntagnacht werden rund 70 Bands und Künstler auf vier Bühnen zu sehen sein – darunter die Beatsteaks, der entspannte Singer-Songwriter Jack Johnson aus den USA und The Prodigy. Die Briten gelten als die Urväter des Elektro-Punk.

Die Fußball-Euphorie rund um die Weltmeisterschaft in Südafrika ist auf dem Festival allgegenwärtig. Überall sind die lauten Vuvuzela-Tröten zu hören, tausende verfolgten die Partie gegen Serbien auf einer Großbildleinwand.

Bereits am Donnerstag waren mehrere tausend Musikfans bei Dauerregen angereist und hatten ihre Zelte aufgebaut. Der im nahe gelegenen glich einem Ferien-Camp. Zahlreiche Besucher verbrachten die Nacht in ihren Schlafsäcken in der Wartehalle und kochten Dosen-Ravioli auf ihren Gaskochern. Zusammen mit dem Schwester-Festival Hurricane im norddeutschen Scheeßel zählt das Southside zu den größten deutschen Open-Air-Festivals. Zum elften Mal findet es in auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens statt.

www.southside.de

Posted on Jun 18, 2010 in MUSIK, NEWS, Star

Musik: Eine Million Dollar für Manuskript von John Lennon

New York (dpa) - Für eine Million ist ein von John Lennon handgeschriebener Text eines -Songs versteigert worden.

Ein zunächst unbekannter Käufer bot am Freitag in New York beim ’s die umgerechnet gut 800 000 Euro für die Zeilen, die der vor 30 Jahren ermordete Beatle 1967 für «A Day In The Life» geschrieben hatte. Die Experten hatten mit nicht mehr als 800 000 Dollar gerechnet. Der Zettel ist von Lennon auf beiden Seiten ungleichmäßig beschrieben, immer wieder sind Wörter gestrichen oder hervorgehoben.

Das Blatt gehörte laut Sotheby’s Mal Evans. Der Engländer hatte sich bei den Beatles vom Türsteher zum Roadmanager hochgearbeitet. Als er 1976 in Los Angeles, offenbar im Drogenrausch, ein Luftgewehr auf Polizisten richtete, wurde er erschossen.

«A Day In The Life» ist, wie viele Beatles-Klassiker, eine Gemeinschaftsarbeit von Lennon und Paul . Während in dem betont triviale Dinge verarbeitet, sind Lennons Textteile philosophischer. Er setzt sich mit den Themen Krieg und Zeitungsmeldungen auseinander, unter anderem über den Tod eines jungen Playboys, mit dem die Beatles befreundet waren. Der Titel erschien 1967 auf dem legendären Album «Sgt. Pepper’s Lonely ». Über den Song schrieb die «New York Times» damals, er sei «eine der wichtigsten Kompositionen von Lennon/McCartney».

Posted on Jun 18, 2010 in MUSIK, NEWS, ROUNDUP, Star

Michael Jackson: Signierte Jackson-Gitarre wird versteigert

Anlässlich des ersten Todestags von Michael am 25. Juni wird im Internet eine vom «» signierte Gitarre versteigert.

Wie die -Badener Charity mitteilte, können von Mittwoch an (23. Juni) im Online-Auktionsportal «unitedcharity.de» für vier Wochen Gebote abgegeben werden. Die Gitarre stammt aus dem Video «Scream».

Dafür hatte Michael Jackson 22 Gitarren bestellt. Während der Dreharbeiten wurde die Szene, in der er eine Gitarre zertrümmert, so oft wiederholt, dass nur wenige Exemplare übrig blieben. Auf einer dieser Gitarren hat der -Pop-Sänger unterschrieben ­ ein Unikat, so die Stiftung.

Die Gitarre im geschätzten Wert von mehreren wurde United Jacksons ehemaligem Manager, Dieter Wiesner, zur Verfügung gestellt. Der Erlös der Auktion soll zu 100 Prozent an ein Wohltätigkeitsprojekt für Kinder gehen.

Auktion und Projekt

Posted on Jun 18, 2010 in MUSIK, NEWS, ROUNDUP, Star

Im Überblick: Alle 25 Teilnehmer beim Eurovision Finale

singt «Satellite» als 22. und nach ihr noch eine Frau, ein Mann und am Ende ein Duo: Beim Finale des 55. Eurovision am Samstag in Oslo (21.00 Uhr, ARD) treten 25 Länder an, und die Topfavoritin Safura aus Aserbaidschan macht den Auftakt.

Im Folgenden eine Kurzvorstellung aller Interpreten mit ihren Songs und den Erfolgsaussichten in der Reihenfolge des Auftretens:

1. Aserbaidschan: Nach einem Intro im Gitarrensound der Scorpions singt sich die 17-jährige Safura mit mächtigem Hall in die dramatische Liebesballade «Drip Drop». Nicht allen gefällt die gewaltige Reklameoffensive hinter Safura.

2. Spanien: Daniel Diges liefert eines der musikalisch anspruchsvolleren Lieder: «Algo pequenito». Mit Zirkusatmosphäre als Zugabe. Ob der hübsche Lockenkopf des Sängers Stimmen bringt? Die Buchmacher sagen nein.

3. Norwegen: Gastgeber gewinnen nie beim Eurovision Song , außer wenn sie aus Irland kommen. Trotzdem liefert der Norweger Didrik Solli-Tangen mit samtweicher Opernstimme die schöne Schnulze «My Heart Is Yours» – die verblüffend dem irischen Beitrag «It’s For You» mit Kavangh (Startnummer 10) ähnelt. Sieg gilt als ausgeschlossen.

4. Moldau (Moldawien): Krasser Außenseiter mit einer Eurodance- Nummer: Sunstroke Project & Olia Tira mischen hemmungslos Saxofon, Geige und Techno-Rhythmen. Die Sängerin Olga Tsyra hat das Licht der Welt 1988 in Potsdam erblickt.

5. Zypern: An Jon Lilygreens «Life Looks Better In Spring» ist eigentlich nicht viel Zypriotisches. Der Sänger ist aus und auch seine Band bis auf eine Ausnahme importiert. ähnelt dem belgischen (7). Erfolgsaussichten eher gering.

6. : Vukasin Brajic kam mit «Thunder And Lightning» beim allgemein schwachen ersten Halbfinale gut an. Soll ein bisschen rockig klingen, oder was man beim Eurovision Song Contest dafür hält. Keine Konkurrenz für die echten Rocker aus der Türkei (14) und schon gar nicht für Lena und die anderen Favoritinnen.

7. Belgien: Tom Dice mögen alle in Oslo, nicht zuletzt Lena. Ihr erklärter musikalischer Liebling unter den 24 Konkurrenten mit seinem «Me And My Guitar». Das Lied kommt ehrlich, unaufdringlich rüber. Erinnert ein bisschen an junge US-Liedermacher aus der Indie-Szene. Bei den Wetteinsätzen nur im hinteren Mittelfeld.

8. Serbien: Milan Stankovic legt gut los mit Balkan-Ethnofolk. Erinnert mit seinem Pony zumindest frisurmäßig ein bisschen an Claudia Roth von den Grünen. «Ovo je Balkan» dürfte mit, aber auch ohne diese Parallele wenig Erfolgschancen haben.

9. Weißrussland (): 3+2 heißt das Quintett, das mit «Butterflies» zum Außenseiterfeld gehört. Großes Orchester, unglaublich viele Streicher, aber irgendwie bleibt die Sinnfrage unbeantwortet. Wie vieles beim Eurovision Song Contest.

10. Irland: Niamh Kavanaghs Ballade «It’s For You» erinnert, wie schon erwähnt, verblüffend an den norwegischen Beitrag von Didrik Solli-Tangen (3). Die Sängerin von der grünen Insel will ihren Sieg vom Eurovisions-Finale 1993 wiederholen. Die Chancen stehen aber nicht so gut.

11. Griechenland: Giorgos Alkaios & Friends besingen in «Opa» keinen älteren Herrn aus der Familie. Ihr Lied gehört zur Eurovisions- Kategorie «Wir mischen alles». Griechische Folklore, ein bisschen und moderne Rhythmen. Durchaus Chancen auf einen vorderen Platz.

12. Großbritannien: Als einer der «Big Four» mit Deutschland, Spanien und gesetzt. Wohl nur deshalb ist Josh Dubovie mit «That Sounds Good To Me» ins Finale gekommen. Nichtssagender Feelgood-Pop. Josh grinst einfach immer wie ein unsicherer Verkäufer-Lehrling.

13. Georgien: Wie etliche Länder aus der früheren Sowjetunion setzt auch Georgien auf die dramatische Ballade: Sofia Nizharadze mit «Shine». Eine junge Schönheit, der man wohl nicht nur einmal gezeigt hat, wie Jennifer Rush und Celine Dion es früher mal angepackt haben.

14. Türkei: Ein hoch gehandelter Geheimtipp. Manga und «We Could Be The Same» rockt gut ab, finden viele, und das ist gar nicht so leicht bei einem Eurovisions-Finale. Beim erhofften Erfolg könnte Deutschland helfen: Von hier kommen fast immer Bestnoten für die türkischen Beiträge.

15. Albanien: Peitschende Rhythmen und kein bisschen Ethnofolk vom Balkan. Julian Pasha singt «It’s All About You» mit kraftvoller Stimme. Dem Song fehlt aber jede Originalität, er gilt als chancenlos.

16. Hera Björk: Auf die französische Titelzeile «Je ne sais quoi» der Isländerin Hera Björk folgt ein Text in Englisch. «Noch ne Ballade» denkt man beim Start, aber dann legt Hera sehr schnell im Abba-Sound los. Durchaus Chancen auf eine gute Platzierung.

17. Ukraine: Ganz in Moll singt Aljoscha ihren Titel «Sweet People». Heavyrock und großes Orchester. Beobachter verglichen ihre Stimme mit der von Patti Smith. Ob das Eurovisions-Punkte bringt? Wohl kaum, und auch der Vergleich hinkt schwer.

18. Frankreich: Jessy Matador kommt aus Kinshasa im Kongo. Für Frankreich singt er «Allez! Ola! Olé!», den Fußball--Song des französischen Fernsehens. Dazu muss man nichts sagen, man muss einfach mittanzen. Findet auch Lena, die den schnellen Song sehr mag. Aber die Zuschauer beim Contest sollen nicht tanzen, sie sollen abstimmen: Eher nicht so gute Chancen.

19. Rumänien: Hier wird auf Sex gesetzt. Paula vom Duo Paula und Ovi streckt sich und ihre erstaunlich langen Beine im hautengen Latex- Outfit. «Playing With Fire» ist ein schneller Popsong. Der männliche Teil des Duos hofft auf Heimvorteil: Ovi lebt seit 1995 in Oslo.

20. Russland: Im Halbfinale fiel die Peter Nalitch Band schon mal durch ihr Outfit auf: Ganz normale Alltagsklamotten. «Lost And Forgotten» ist als sentimentale Hymne ironisch gemeint. Keine Chance auf den Sieg, aber auf Sympathiepunkte.

21. Armenien: Für Lenas Auftritt nicht unwichtig, dass vor ihr die dramatisch und betont sexy auftretende Armenierin mit «Apricot Stone» an den Start geht. 1,80 Meter groß und überhaupt in vielem genau das Gegenteil der kleinen Hannoveranerin. Aber durchaus aussichtsreich.

22. Lena und «Satellite» muss man nicht mehr vorstellen. Oder? – Na gut: Lied swingt, Sängerin auch. Mitfavoritin.

23. Portugal: Noch ein Intro mit Klavier, und dann großes Orchester und dramatisches Tremolo in der Stimme: Filipa Azevedo und «Há dias assim» gehören zu den absoluten Außenseitern. Mit 18 ist die Sängerin eine der sehr vielen sehr jungen Teilnehmerinnen in Oslo.

24. Israel: Harel Skaat mit seinem Song «Milim» mögen viele aus dem Halbfinale. Der junge Israeli legt viel Herz in seine Ballade. Und er kann singen. Keine Selbstverständlichkeit bei diesem Wettbewerb.

25. Dänemark: Duett durch eine Milchglasscheibe: Die Dänen Chanée und N’evergreen singen gefällige Harmonien zusammen und stellen sich unerschrocken der Windmaschine in den Weg. Aber so richtig ins Swingen brachten die beiden das Publikum beim Halbfinale doch nicht. Mittlere Erfolgaussichten.

Posted on Mai 29, 2010 in MUSIK, NEWS, TV

Lady Gaga soll nächsten «James Bond»-Titelsong produzieren: «Ihr Sound und ihr Gespür für Drama machen sie zur ersten Wahl»

Popstar Lady ist einem Zeitungsbericht zufolge für den nächsten «James Bond»-Titelsong im Gespräch. Eine nicht näher genannte Quelle sagte der britischen «Sun«: »Die ´Bond´-Bosse sind alle große Gaga-Fans. Ihr Sound und ihr Gespür für Drama machen sie zur ersten Wahl.« Die Sängerin habe nicht nur die Stimme für eine »donnernde Ballade«, sie sei auch eine großartige Songwriterin. »Es ist in jeder Hinsicht perfekt«, sagte der Informant.

Die Entscheidung, Gaga um einen zu bitten, sei bei einem kürzlichen Projekt-Meeting gefallen. Auch und Michael Bublé sollen dem Bericht zufolge Song-Vorschläge machen. Der Beste werde das Rennen machen.

Der neuen 007-Film mit Daniel Craig in der Hauptrolle soll voraussichtlich Ende 2011 in die Kinos kommen. Bei »Ein Quantum Trost« hatte im vergangenen Jahr Grammy- Alicia Keys mit Jack White das Titellied »Another Way to Die» gesungen. Ihre Kollegin konnte den Auftrag wegen ihrer Drogensucht nicht beenden.

Die Zeitung «Daily Mirror» hatte im vergangenen Dezember berichtet, dass auch die schottische Sängerin beim neuen «Bond»-Film für die ehrenwerte Aufgabe ins Gespräch gebracht worden sei.

(ddp)

Posted on Mai 1, 2010 in MUSIK, NEWS

Frischer Indiepop mit viel Gefühl und großer Geste

Üppige Streicher- und Bläsersätze, orchestrale Songs mit Mut zum Gefühl und zur großen Geste ­ immer mehr junge Indiepop-Musiker trauen sich was, oft schon auf ihrem . In diesem Frühjahr fällt das Streben nach Opulenz besonders eindrucksvoll aus.

Der große JOHN aus Denver/Colorado war eigentlich schon fertig mit dem Musikgeschäft. Nach dem Scheitern seiner leider nur bei Kritikern erfolgreichen Band The Czars zog er nach und arbeitete dort als Kellner. Der Wendepunkt kam, als Grant die angesagte texanische Band Midlake kennenlernte. Mit diesen versierten Musikern im Rücken nahm er das ergreifend schöne Album «Queen Of » auf, das die renommierte britische Musikgazette «Mojo» zum «Softrock-Meisterwerk» und zur Platte des Monats Mai kürte.

«Queen Of Denmark» enthält in der Tat eine verschwenderische Masse an prachtvollen Schmeichel-Melodien, die nur selten die Grenze zum Zuckerschock überschreiten. Bei der Beschreibung der zwölf Lieder fallen zwangsläufig Namen von Künstlern und Bands aus den 70er Jahren, die für den Indie-Fan von heute eher abschreckend wirken: Barry Manilow, Kansas, Supertramp – aber auch zeitlose Songschreiber wie Elton John, oder Randy Newman, aus der jüngeren Generation Jeff Buckley, Radiohead oder Rufus Wainwright.

Die große Kunst besteht nun darin, wie John Grants Fans von Midlake seine samtige Baritonstimme zwischen Akustikgitarren, Flöten, Streichern, Pianos und Uralt-Synthesizern zur Geltung bringen. Schon der erste Song «TC Honeybear» ist melodisch so brillant und überdies durch eine himmlische Frauenstimme im Hintergrund gekrönt, dass alle Kitsch-Vorwürfe hinfällig werden. Wer im Lied «» über den Umgang der berühmten Schauspielerin mit den Aliens sinniert, kann ohnehin nicht mehr viel falsch machen. «JC Hates Faggots» schließlich ist eine schonungslose Auseinandersetzung des schwulen Künstlers Grant mit seiner erzkonservativen Familie, die ihm für sein Anderssein göttliche Strafen in Aussicht stellte.

In eine ähnliche Richtung wie «Queen Of Denmark» geht das Debüt von LONE WOLF alias Paul Marshall aus Leeds. Auch er besitzt eine wunderbare Baritonstimme, die er auf «The Devil And I» (VÖ: 21. Mai) in eine Klangkulisse aus Trompeten, Violinen und Wurlitzer-Piano stellt. Immer wieder singt der einsame Wolf düster gegen Krieg und Tod, seine Dämonen und den titelgebenden Teufel an, dies aber zu herzerwärmenden Melodien und überwältigenden Orchester-Arrangements. In Großbritannien gilt Marshall mit dieser Mixtur bereits vor der Veröffentlichung des ersten Lone-Wolf-Albums als heißer Tip für 2010.

Aus der zur Zeit überaus angesagten Pop-Metropole Brooklyn/New York stammt das elfköpfige Ensemble EMANUEL AND THE FEAR, dessen Debüt «Listen» kürzlich auch in veröffentlicht wurde. Wer der Einladung zum Zuhören nachkommt, wird mit viel Abwechslung belohnt. Etwas großspurig zählen und seine Mitstreiter Beethoven, Rachmaninoff oder Philip Glass zu ihren Inspirationen, und in der Tat lässt das Rock-Orchester auch Klassik und Avantgarde anklingen. In den unverkrampfteren Momenten erinnert «Listen» dann aber doch eher an den smarten Pianopop von Ben Folds oder die wuchtigen Indierock-Epen von Arcade Fire. Auch gut!

Solche Referenznamen teilen sich Emanuel And The Fear mit den britisch-schwedischen Kollegen der Band FANFARLO. Deren auf der Insel schon im Vorjahr veröffentlichtes Debütalbum «Reservoir» ist im März nach viel Internet-Hype nun auch hierzulande offiziell erschienen. Akkordeon, Klarinette, Violine, Glockenspiel und Trompete ergänzen das herkömmliche Instrumentarium und plustern die Songs zum großen Pop-Kino auf. Hinzu kommt die flexible, an David Byrne (Talking Heads) oder Win Butler (Arcade Fire) erinnernde Stimme des Sängers Simon Balthazar ­ und fertig ist eine beeindruckend kompakte Indiepop-Scheibe ohne Füllmaterial.

Das wohl ambitionierteste Projekt der Orchesterpop-Welle stammt vom irischen Pianisten und Sänger DUKE SPECIAL alias Peter Wilson. Sein Triple-Album «The Stage, A Book And The Silver Screen» enthält, was der Titel verspricht: erstens die sensible Vertonung von Bertolt Brechts Bühnenwerk «Mutter Courage» für das National Theatre in London; zweitens die letzten fünf von Kurt Weill komponierten Musical-Songs zu Mark Twains Buchklassiker «Huckleberry Finn»; drittens ein Dutzend Lieder, die von Stummfilmen der 20er Jahre inspiriert wurden. Insgesamt 29 nostalgische, virtuos instrumentierte Folkpop-Kleinode mit fast 90 Minuten Laufzeit umfasst die überaus liebevoll gestaltete CD-Box ­ ein Gesamtkunstwerk.

Posted on Apr 30, 2010 in MUSIK, ROUNDUP, Star

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