Hamburg zeigt Barock aus Antwerpen

Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und Jacob Jordaens gehören zu den bedeutendsten Künstlern des flämischen Barock. Mit ihren figurenreichen und pathosgeladenen Kompositionen prägten sie die europäische Kunstentwicklung des 17. Jahrhunderts. Rund 50 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem Bestand des Königlichen Museums für Schöne Künste in Antwerpen sind vom 11. Juni bis zum 19. September im Bucerius Kunstforum in Hamburg zu Gast. Gezeigt werden so bedeutende Werke wie die «Frierende Venus» und die «Kreuzabnahme» von Rubens, van Dycks «Beweinung Christi» oder Jordaens «Anbetung der Hirten». Ein Großteil der Werke hat Antwerpen bislang noch nie für eine Ausstellung verlassen.Die stärksten Impulse gingen von Rubens aus, in dessen Antwerpener Werkstatt van Dyck. Read More..

Düsseldorfs Theater: Jan-Fabre-Trilogie erstmals komplett

Als Dramatiker, Choreograph, Künstler und Performance-Artist ist der Belgier Jan Fabre in vielen Theatern und Museen Europas zu Gast. Das Düsseldorfer Schauspielhaus zeigt nun erstmals eine aus drei Bühnenabenden bestehende Trilogie des Antwerpener Allrounders.Aufgeführt werden zwischen dem 21. und 29. Mai am Rhein die Stücke «Der Kaiser der Verluste», «Der König des Plagiats» und als Deutsche Erstaufführung «Der Diener der Schönheit», teilte eine Theatersprecherin in Düsseldorf mit.Die Abende faszinieren laut Ankündigung «durch ihre schönen, aber auch verstörenden Bilder». So begegne das Publikum einem Clown auf der Suche nach dem Erhabenen, der sich der Tragik seiner Existenz bewusst wird. Ein Engel hält Zwiesprache mit den Hirnen von Geistesgrößen und ein Puppenspieler. Read More..

Wohnen auf dem Wasser in Paris

Viele Pariser kennen ihre Nachbarn höchstens vom Sehen. Das Leben in der französischen Hauptstadt ist oft anonym. Der Großteil der Menschen wohnt in meist sechsstöckigen Gebäuden, ohne Namensschilder an den Türen. Doch gibt es inmitten der Stadt einen Ort, dessen Bewohner behaupten, man lebe hier «wie auf dem Dorf» und in der «Nähe zur Natur». Die Rede ist von den Pariser Anlegeplätzen für Hausboote. Etwa 150 Anlegeplätze gibt es auf der Seine - und die sind sehr begehrt. Wer hier wohnen möchte, muss Geduld haben. Einige Interessenten warten bereits 15 Jahre.Der Designer Philippe Guyot wohnt mit seiner Familie im Champs- Elysées-Hafen und weiß dies zu schätzen. «Mein Sohn wurde auf diesem Schiff geboren. Meine Lebensgefährtin ist darauf aufgewachsen», sagt Guyot, während. Read More..