Archäologen vermessen Hyksos-Stadt Avaris

Österreichische Archäologen haben mit Hilfe von Magnetometer-Messungen die südliche Vorstadt der antiken Stadt Avaris im östlichen Nildelta abgebildet. «Man sieht jetzt sehr schön den Grundriss, die Stadtviertel, die Straßen, den Nil-Arm, der da durchfloss», erklärte Irene Forstner-Müller, die Leiterin der Zweigstelle Kairo des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) der dpa. Avaris, nahe der ägyptischen Ortschaft Tell el-Daba gelegen, war im 16. und 17. Jahrhundert v. Chr. die Hauptstadt des Reichs der Hyksos, eines aus Vorderasien eingewanderten, sagenumwobenen Reitervolks.Archäologen aus Österreich arbeiten bei Tell al-Daba seit Jahrzehnten an der Freilegung eines Palastbezirkes aus der Hyksos-Zeit. Im vergangenen Oktober hatte das Team unter Forstner-Müller ein. Read More..

Rund 4000 Jahre alter Goldschmuck in Grab entdeckt

Archäologen haben in der Oberpfalz einen seltenen Fund gemacht: In Regensburg wurde ein mehr als 4000 Jahre altes Grab mit Goldschmuck entdeckt, sagte Bernd Engelhardt vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und bestätigte damit einen Bericht der «Mittelbayerischen Zeitung». Bislang seien in Bayern erst vier andere Gräber mit Goldbeigaben aus dieser Epoche ausgegraben worden. «Das ist der älteste Nachweis von Nutzung von Gold, den wir in Bayern haben.»Das Grab, in dem ein kleiner goldener Ohr- oder Haarring lag, stammt aus der sogenannten Glockenbecher-Kultur (etwa 2400 bis 2100 vor Christus). Bislang wurden etwa 500 Glockenbecher-Gräber im Freistaat entdeckt. In den 1990er Jahren wurde in zwei davon nahe des niederbayerischen Landau Goldschmuck gefunden, in dem Grab eines Jungen. Read More..

3300 Jahre altes Grab in Ägypten entdeckt

Ägyptische Archäologen haben bei Kairo das 3300 Jahre alte Grab des damaligen Bürgermeisters und Armeechefs Ptahmes entdeckt. Den Fund hätten sie in Saqqara, 30 Kilometer südlich der ägyptischen Hauptstadt gemacht.Das teilte das Kulturministerium am Sonntag in Kairo mit. Das Gebiet ist die antike Grabstätte der damaligen Hauptstadt Memphis. Neben dem Grab entdeckte das Forscherteam der Universität Kairo auch Statuen des Grabbesitzers und von dessen Frau sowie Amulette, Keramik und Ziegel mit Jagd- und Fischerei-Szenen der Familie. Seit den 1980er Jahren entdeckten Forscher an der Stelle bereits 43 Gräber.

Der Aachener Dom bewahrt Kaiser Karls Geheimnis

Sogar viele Hunde bekommen irgendein Gedenkzeichen, wenn sie unter die Erde kommen. Karl der Große war der bekannteste Herrscher des Mittelalters, gilt heute als erster Europäer, sein Dom in Aachen als die Wiege Europas - und doch soll Karl nach seinem Tod einfach nur verscharrt worden sein? Das kann man in seiner Heimatstadt Aachen nicht glauben. Aber so viele Möglichkeiten, die ursprüngliche Grabstätte Karls zu finden, gibt es nicht mehr. Drei Jahre lang haben Archäologen noch einmal im Aachener Dom gesucht. Fehlanzeige! Kein Grab, keine Sensation.«Sicher ist Karl der Große in Aachen bestattet worden und sicher im Bereich der Kirche», meint der Stadtarchäologe Andreas Schaub genauso wie die vielen Experten in den Jahrhunderten vor ihm. Und immer wieder war diese eine Frage das. Read More..

Archäologen finden ältesten Klebstoff

Bei der Ausgrabung eines altsteinzeitlichen Lagerplatzes nahe Jülich sind Wissenschaftler auf den ältesten Klebstoff in Mitteleuropa gestoßen. An 83 Feuersteinklingen hätten sich deutlich sichtbare Reste von rund 120 000 Jahre altem Birkenpech nachweisen lassen.Das sagte der Archäologe Jürgen Thissen am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Mit dem Kleber aus destillierter Birkenrinde seien die schmalen Steinklingen zusätzlich an Speerspitzen befestigt worden, um bei der Jagd die Wunde zu vergrößern.Vergleichbar uralter Birkenpech-Kleber ist im Fundplatz Königsaue in Sachsen-Anhalt entdeckt und auf «nur» rund 80 000 Jahre datiert worden. Zwei weitere verklebte Stein-Werkzeuge aus Mittelitalien sind möglicherweise rund 200 000 Jahre alt, erklärte der beim Landschaftsverband. Read More..

Steinzeit-Leim: Archäologen finden ältesten Klebstoff

Bei der Ausgrabung eines altsteinzeitlichen Lagerplatzes nahe Jülich sind Wissenschaftler auf den ältesten Klebstoff in Mitteleuropa gestoßen. An 83 Feuersteinklingen hätten sich deutlich sichtbare Reste von rund 120 000 Jahre altem Birkenpech nachweisen lassen, sagte der Archäologe Jürgen Thissen. Mit dem Kleber aus destillierter Birkenrinde seien die schmalen Steinklingen zusätzlich an Speerspitzen befestigt worden, um bei der Jagd die Wunde zu vergrößern.Vergleichbar uralter Birkenpech-Kleber ist im Fundplatz Königsaue in Sachsen-Anhalt entdeckt und auf «nur» rund 80 000 Jahre datiert worden. Zwei weitere verklebte Stein-Werkzeuge aus Mittelitalien sind möglicherweise rund 200 000 Jahre alt, erklärte der beim Landschaftsverband Rheinland und der Uni Bonn tätige Archäologe.Den. Read More..

Goldmünze mit Bildnis von Napoleon III. gefunden

Archäologen haben bei Ausgrabungen in Israel eine Goldmünze mit dem Abbild des letzten französischen Kaisers Napoleon III. gefunden. Die israelische Altertumsbehörde teilte mit, die Münze sei bei Infrastrukturarbeiten in der antiken Stadt Jaffa ausgegraben worden, heute ein Vorort von Tel Aviv. Die 10-Franken-Münze sei 1856 in Paris geprägt worden und bestehe fast vollständig aus reinem Gold.Louis Napoleon, Neffe des berühmten Napoleon Bonaparte, wurde nach der Februar-Revolution von 1848 zum Präsidenten der Zweiten Französischen Republik gewählt. Nach einem Staatsstreich ließ er sich 1852 zum Kaiser der Franzosen ausrufen. Seine Herrschaft endete 1870 während des Deutsch-Französischen Kriegs, als er in der Schlacht von Sedan gefangen genommen wurde. Er starb im darauf folgenden. Read More..

Nofretete-Büste soll offiziell zurückgefordert werden

Ägypten will in der kommenden Woche offiziell die Rückgabe der Nofretete-Büste aus dem Ägyptischen Museum in Berlin fordern. «Wir werden die Nofretete nächste Woche zurückfordern, wir diskutieren jetzt nicht mehr darüber, ob wir dies tun, sondern nur noch darüber, wie diese Forderung formuliert werden soll», sagte der Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, Zahi Hawass, in Kairo. Die Nofretete-Büste ist seit vergangenen Herbst das Glanzstück im wiedereröffneten Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel.Hawass zeigte sich beleidigt, dass die Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Statue nicht für die in eineinhalb Jahren geplante Eröffnung des Echnaton-Museums in der Provinz Minia an Ägypten ausleihen will. «Wir respektieren Vereinbarungen, wir sind schließlich. Read More..

Archäologen finden älteste Holznägel der Welt

Die Handwerker der Jungsteinzeit waren pfiffiger als gedacht. Sächsische Archäologen haben an einer rund 7000 Jahre alten Brunnenkonstruktion die bisher ältesten Holznägel der Welt gefunden. «Sie beweisen, dass lange vor dem Mittelalter sogenannte Zapfenschlösser zur Fixierung entwickelt wurden», sagt Grabungsleiter Rengert Elburg vom Landesamt für Archäologie.Der Niederländer Elburg steht in einer Halle am Stadtrand von Dresden und zeigt auf vier etwa 20 Zentimeter lange dicke Stäbe an den Ecken des Eichenholzkastens. Sie sollten ein Verrutschen der Zapfen verhindern, mit denen die Bohlen am Fundament zu einem Quadrat verbunden sind.«Die Geschichte muss in diesem Kapitel umgeschrieben werden», sagt der Archäologe. «Unsere Vorfahren verfügten über Kenntnisse und Fertigkeiten,. Read More..

Schwarze Königsstatue in ägyptischem Tempel gefunden

Archäologen haben auf dem Gelände des Tempels von Taposiris Magna in Ägypten eine kopflose Königsstatue aus schwarzem Granit entdeckt. Das von ihnen dort ebenfalls vermutete Doppelgrab von Königin Kleopatra und ihrem Gatten Marcus Antonius haben die Forscher dagegen bisher nicht gefunden. Laut einer Mitteilung der Altertümerverwaltung in Kairo wollen die Archäologen aus Ägypten und der Dominikanischen Republik ihre Suche nach dem Grab der letzten Königin Ägyptens (69-30 v. Chr.) jedoch noch lange nicht einstellen.Der Chef der Behörde, Zahi Hawass, erklärte, dass es Hinweise darauf gebe, im Tempel sei ein Herrscher oder eine Herrscherin begraben worden. Die Mumien, die in einem benachbarten Friedhof aus griechisch-römischer Zeit gefunden worden waren, seien beispielsweise mit den. Read More..