Art Basel beginnt

Die Art Basel, weltweit die wichtigste Messe für Gegenwartskunst, öffnet an diesem Mittwoch ihre Pforten. Dabei setzen die Veranstalter auf neue Ideen. «Wir wiederholen uns nie, das ist wichtig für unseren Erfolg», sagte Annette Schönholzer, die mit Marc Spiegler das jährliche Kunstreffen leitet. Bei der 41. «Art Basel» präsentieren 300 Galerien die Werke von rund 2500 Künstlern. Neu im Programm sind die Bereiche «Art Feature» über den kuratorischen Aspekt der Galerienarbeit und «Art Parcours» mit Kunstprojekten in der Stadt Basel als Brücke zur Bevölkerung.Man müsse dem Zeitgeist folgen und sich neuen Trends anpassen, meinte auch Spiegler. Ein Konzept, mit dem die Messe dem Krisenjahr 2009 erfolgreich die Stirn geboten hat, auch wenn die Umsätze im Vergleich zu den Spitzenjahren. Read More..

36. Hamburger Ballett-Tage

Die 36. Hamburger Ballett-Tage vom 13. bis zum 27. Juni stehen in diesem Jahr im Zeichen des Einflusses fernöstlicher Kulturen. Den Anfang macht die Premiere «Fließende Welten» mit zwei Choreografien, die Ballett-Intendant John Neumeier für das Tokyo Ballet kreiert hat.«Seven Haiku of the Moon» mit Musik von Arvo Pärt und Johann Sebastian Bach und «Seasons - The Colors of Time», inspiriert von den vier Jahreszeiten. «Mein allererstes Erfolgsballett in Deutschland war 1966 in Stuttgart "Haiku", deshalb schließt sich hier für mich ein Kreis», sagte Neumeier am Freitag in Hamburg bei der Vorstellung des Programms.«Seven Haiku of the Moon» beschäftigt sich mit der Ausdruckskraft eines Haiku - ein kurzes Gedicht, das im 17. Jahrhundert in Japan aufkam. Alle im Ballett verwendeten. Read More..

Goethe-Institut von Sparplänen bedroht

Das Goethe-Institut gilt als das Flaggschiff der deutschen Kulturpolitik im Ausland, Außenminister Guido Westerwelle sprach gar von einem «Juwel». Doch angesichts der radikalen Sparpläne für den Bundesetat drohen dem Institut massive Einschnitte. Bei der Haushaltsklausur des Kabinetts an diesem Wochenende werden die Rahmenbedingungen festgezurrt. Das Auswärtige Amt, das dieses Jahr 30 Millionen Euro einsparen muss, will allein dem «Goethe» 10 Millionen streichen. Die Mittel wurden im laufenden Etat bereits gesperrt. Noch schlimmer: Bis zum Jahr 2014 sollen die Verwaltungskosten des Instituts auf dem Stand von 2009 eingefroren werden. Das würde die Programmarbeit drastisch einschränken. Die Kulturpolitiker im Bundestag schlagen Alarm.«Anderswo geben wir Geld ohne Ende aus», warnt. Read More..

— Kartellamt untersagt Übernahme von Karmann-Dachsparte durch Magna

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Dachsparte des insolventen Autozulieferers Karmann durch den Konkurrenten Magna <MGA.NYS> <MGA.FSE> nach knapp viermonatiger Prüfung untersagt. "Der Zusammenschluss von Magna und Karmann hätte in einem bereits hochkonzentrierten Markt dazu geführt, dass europaweit nur noch zwei große Anbieter von Cabrio-Dachsystemen existierten", sagte Amtspräsident Präsident Andreas Mundt am Mittwoch in Bonn. "Eine derartige Beeinträchtigung des Wettbewerbs konnten wir nicht zulassen. Den Preis dafür würde am Ende der Verbraucher in Form von höheren Preisen zahlen müssen." Ein Kaufvertrag war bereits geschlossen. Berichten zufolge beträgt der Preis 20 Millionen Euro. Mit den Unternehmen Karmann, Magna und Webasto/Edscha bieten dem Kartellamt. Read More..

Kontakte gegen Cash – «Fergie» vermittelt Ex-Mann

Die Ex-Schwiegertochter der Queen, Sarah Ferguson, hat Geschäftskontakte zu ihrem geschiedenen Mann Prinz Andrew verkauft. «Fergie», Herzogin von York, gestand am Montag, von einem als Geschäftsmann getarnten Reporter 500 000 Pfund (575 000 Euro) verlangt zu haben. Eine versteckte Kamera filmte den Deal, den das Boulevardblatt «News of the World» im Internet veröffentlichte. Nun ist Andrew nicht irgendein «Royal». Der zweite Sohn der Queen ist seit 2001 Großbritanniens Sonderbotschafter für internationalen Handel und Investitionen. Die rothaarige «Fergie» brachte damit die Regierung und das Königshaus in Erklärungsnot. Prinz Andrew war auf dem Rückflug von einer Wirtschaftsreise in Asien, als der Skandal bekannt wurde. «Fergie» feierte zu dem Zeitpunkt mit ihrer Tochter. Read More..

Tokio Hotel in Malaysia und Singapur an der Charts-Spitze

Berlin (ddp). Die Magdeburger Band Tokio Hotel feiert jetzt auch in Asien Verkaufserfolge. Ihr Song «World Behind My Wall» steht auf Platz eins der Radio-Charts der größten Sender in Malaysia und Singapur, wie die Plattenfirma Universal Music am Freitag mitteilte. Eine in Malaysia angesetzte Autogrammstunde musste aufgrund nicht mehr kontrollierbarer Fan-Hysterie mittendrin abgebrochen werden. In Taiwan erlangte das aktuelle Album «Humanoid» Gold-Status. Weltweit verkauften Tokio Hotel bis jetzt mehr als sieben Millionen Tonträger. Auch in Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Schweden, Israel und Russland ist die Band extrem erfolgreich. ddp

Wagner-Freunde zum Kongress in Stralsund

Mit rund 550 Freunden der Musik Richard Wagners hat in Stralsund ein internationaler Wagner-Kongress begonnen. Bis zum Sonntag tauschen sich in Mecklenburg-Vorpommern die Mitglieder von derzeit 137 Wagner-Verbänden weltweit über neue Erkenntnisse zu Leben und Werk des Komponisten (1813-1883) aus. Die meisten Teilnehmer kämen aus Europa, Nordamerika und Asien, sagte der Vize-Chef des Internationalen Richard-Wagner-Verbandes, Thomas Krakow. Die Wagner-Familie vertrat die 89-jährige Verena Lafferentz-Wagner, die letzte lebende Enkelin des Komponisten. Als Rahmenprogramm zum Kongress gibt es im Theater Vorpommern in Stralsund die Oper «Der Fliegende Holländer» sowie eine Wagner-Gala. www.richard-wagner-verband.de

Diät bekommt Playboy gut

Die selbst auferlegte Schrumpfkur lässt die US-Medienfirma Playboy Enterprises langsam gesunden. Zwar fiel im ersten Quartal immer noch ein Verlust von 1,0 Millionen Dollar an. Doch im Vorjahreszeitraum hatte das von Hugh Hefner gegründete Unternehmen noch satte 13,7 Millionen Dollar verloren."Wir machen sichtbare Fortschritte", sagte Konzernchef Scott Flanders am Donnerstag in Chicago. Die Einsparungen der vergangenen anderthalb Jahre zeigten Wirkung. Der Konzern leidet unter schrumpfenden Auflagen und Werbeerlösen. Flanders hatte deshalb viele Tätigkeiten an Dritte ausgelagert. Erklärtes Ziel ist es, sich auf die Vermarktung des immer noch starken Namens zu konzentrieren.Der Playboy hatte das Lizenzgeschäft in Asien sowie den Vertrieb und den Online-Handel aus der Hand gegeben. Unter. Read More..

«Alles wird gut»: Reinhard Meys «Mairegen»

Wie macht und singt man seine Lieder, wenn der eigene Sohn ins Koma fällt? Der Berliner Liedermacher Reinhard Mey (67) hat es versucht.Das Ergebnis ist von diesem Freitag (7. Mai) an als sein 25. Studioalbum (EMI) auf seiner neuen Produktion «Mairegen» zu hören, das vielleicht bewegendste Musikalbum dieses Frühjahrs, auch wenn es musikalisch weitgehend auf eher eingefahrenen «Mey-Wegen» bleibt. Insgesamt hat Mey bisher etwa 50 Alben mit fast 500 Chansons veröffentlicht.«Ich singe um mein Leben» und von «schwerem Wetter» hatte der sonst vor allem für seine träumerischen («Über den Wolken») und humorvollen Alltagslieder («Der Mörder ist immer der Gärtner») bekannte Liedermacher schon früher gesungen. Aber manchmal kommt es im Leben so richtig «knüppeldick», wie es im. Read More..

[WOW] 106 Millionen Dollar für einen Picasso

Für die Rekordsumme von mehr als 106 Millionen Dollar ist in New York ein Bild von Pablo Picasso versteigert worden. Nach Angaben des Auktionshauses Christie's ist das die höchste Summe, die jemals für ein Kunstwerk in einer Auktion erzielt wurde. Das Ölgemälde «Nackte, Grüne Blätter und Büste» aus dem Jahr 1932 wechselte am Dienstagabend (Ortszeit) für 106 482 500 Dollar (ca. 80 Millionen Euro) den Besitzer. Das Werk wurde einem unbekannten Bieter am Telefon für 95 Millionen Dollar zugeschlagen, hinzu kommt das übliche Aufgeld. Der Schätzpreis war auf 70 bis 90 Millionen Dollar angesetzt, der Auktionseinstieg lag bei 58 Millionen.Anfangs wurde so schnell geboten, dass die Gebotsanzeige nicht mit dem Tempo der Auktion mithalten konnte. Sobald das Gebot die 90 Millionen Dollar. Read More..