Ausstellung zu «Ost-Umsiedlung»: Mit Zug DA 1405 in den Tod

Sie waren als «Sonderzüge» getarnt, die Transporte selbst als «Ost-Umsiedlung» verharmlost: Millionen von Juden hat die Reichsbahn während der Nazi-Zeit in überfüllten Güterzügen in die Vernichtungslager in Osteuropa gebracht. Mit der «Logistik des Rassenwahns» setzt sich nun eine Sonderausstellung im Dokumentationszentrum auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände auseinander. Die bedrückende Schau schildert detailliert die Willfährigkeit, mit der die Reichsbahn und ihre Mitarbeiter der Hitler-Diktatur zu Diensten waren. Mit neuen historischen Erkenntnissen über die Rolle der Bahn wartet die Ausstellung zwar nicht auf, wie Museumsleiter Christian Täubrich bei einer Vorbesichtigung zugab. Was die Ausstellung sehenswert macht, ist nach Einschätzung der ersten Besucher. Read More..

Unesco zeigt Welterbe in Koffern

Weltweit stehen auf der Liste der Weltkulturerbestätten rund 890 Sehenswürdigkeiten aus knapp 150 Ländern. Wie man diese dauerhaft gefährdeten Top-Attraktionen originell ausstellen kann, zeigt die Pariser UN-Kulturorganisation Unesco, die diese Liste erstellt und verwaltet. Unter dem Titel «Welterbe im Museumskoffer» sind 45 Koffer zu sehen, in denen Objekte gesammelt wurden, die in direktem Bezug zu den verschiedenen internationalen Kulturstätten stehen. Die Ausstellung ist ein Projekt der Universität Paderborn (Nordrhein-Westfalen) und dauert vom 3. mai bis zum 7. Mai.Einer der Museumskoffern ist der Welterbestätte Zeche Zollverein in Essen gewidmet und zeigt Haushaltsgeräte, die den beschwerlichen Alltag der Bergmannsfrauen widerspiegeln. Der Museumskoffer zu Auschwitz-Birkenau. Read More..