Rund 10 000 Motorräder röhren durch Barcelona

Rund 10 000 Motorräder, die meisten vom Typ Harley-Davidson, haben am Sonntag die katalanische Hauptstadt Barcelona mit ihrem Motorenlärm erfüllt. Die etwa einstündige Parade war der Abschluss der dreitägigen «Barcelona Harley Days», zu denen auch Ausstellungen, Konzerte und Modenschauen gehörten. Motorradclubs aus mehr als 80 Städten der ganzen Welt waren nach Angaben der Veranstalter mit von der Partie.

Der Blick eines Expressionisten auf die Ostsee

Lübeck (dpa)- Der Himmel ist gelb, der Strand lila, die Bäume sind rot und blau. So sah Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976), einer der bedeutendsten Maler des deutschen Expressionismus, 1961 das Brodtener Steilufer bei Travemünde in Schleswig-Holstein.Seine Ostseebilder aus den Jahren 1906 bis 1973 sind von diesem Sonntag an bis zum 5. September in gleich zwei Lübecker Museen, dem Museum Behnhaus Drägerhaus und der Kunsthalle St. Annen, zu sehen.Die Lübecker Ausstellung ist Teil eines Gemeinschaftsprojektes «Expressionismus zwischen den Meeren» mit dem Landesmuseum Schloss Gottorf in Schleswig und der Kunsthalle zu Kiel. In Gottorf sind noch bis zum 29. August Bilder von Erich Heckel zu sehen, die Kunsthalle zu Kiel zeigt vom 19. September an eine Max-Pechstein-Retrospektive. Die meisten. Read More..

Afghanistans Schätze in der Bundeskunsthalle

Gold und Elfenbein, Glasflakons in Fischform - sie haben Bürgerkrieg, Bomben und Plünderungen überstanden. «Afghanistan. Gerettete Schätze. Die Sammlung des Nationalmuseums Kabul» heißt die Ausstellung, die die Bundeskunsthalle Bonn seit Donnerstag bis zum 3. Oktober zeigt.230 Objekte aus vier Ausgrabungsstätten Afghanistans werden den Besuchern präsentiert. In Deutschland sind sie erstmals und nur in Bonn zu sehen. Die Schau ist seit 2006 auf Tour und wurde weltweit zum ersten Mal in Paris gezeigt. Nach Museen in Turin und Amsterdam folgten Ausstellungen in Washington DC, San Francisco, Houston und Ottawa. Nun ist die Schau nach Europa zurückgekehrt. www.bundeskunsthalle.de

Große Realismus-Ausstellung in München

Eine große Ausstellung befasst sich in München mit dem Realismus und der präzisen Darstellung der Wirklichkeit. Die Schau der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung spannt dabei einen weiten Bogen vom Realismus des 19. Jahrhunderts über die neue Sachlichkeit, die Pop-Art und den Fotorealismus der 1960er Jahre bis zur Kunst der Gegenwart. Mehr als 180 Werke aus Malerei, Fotografie, Skulptur, Videokunst und Grafik von mehr als 120 Künstlern sind nach Angaben des Museums zu sehen, sie alle sind auf eine detailgenaue Auseinandersetzung mit der Realität gerichtet. Die Schau bleibt bis zum 5. September in München und soll anschließend leicht verändert in Rotterdam gezeigt werden. Zuvor war sie in Emden (Niedersachsen) zu sehen.Die Kunstwerke stammen von Klassikern wie Gustave Courbet, Edward. Read More..

Hamburg zeigt Barock aus Antwerpen

Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und Jacob Jordaens gehören zu den bedeutendsten Künstlern des flämischen Barock. Mit ihren figurenreichen und pathosgeladenen Kompositionen prägten sie die europäische Kunstentwicklung des 17. Jahrhunderts. Rund 50 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem Bestand des Königlichen Museums für Schöne Künste in Antwerpen sind vom 11. Juni bis zum 19. September im Bucerius Kunstforum in Hamburg zu Gast. Gezeigt werden so bedeutende Werke wie die «Frierende Venus» und die «Kreuzabnahme» von Rubens, van Dycks «Beweinung Christi» oder Jordaens «Anbetung der Hirten». Ein Großteil der Werke hat Antwerpen bislang noch nie für eine Ausstellung verlassen.Die stärksten Impulse gingen von Rubens aus, in dessen Antwerpener Werkstatt van Dyck. Read More..

Alex Katz in der Wiener Albertina

Alex Katz (82), dessen Werk sich irgendwo zwischen modernem Realismus und Pop-Art bewegt, gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Maler unserer Zeit. Im Herbst 2009 schenkte der gebürtige New Yorker sein gesamtes druckgrafisches Werk der Albertina in Wien. Das Museum widmet Katz jetzt eine große Ausstellung mit rund 150 Druckgrafiken, Cut-outs (bemalte bzw. bedruckte Aluminium-Silhouetten) sowie Künstlerbüchern. Die Schau umfasst eine repräsentative Auswahl von Werken, die von den 1960er Jahren bis heute reichen. Neben großflächigen Porträts sind auch zahlreiche Landschaftsbilder zu sehen. Die Ausstellung «Alex Katz - Prints» bleibt noch bis zum 29. August geöffnet. www.albertina.at

München zeigt Fotografie und Videokunst aus Israel

Fotos von küssenden Großeltern oder von den Eltern am Esstisch werden eigentlich eher im Familien-Album vermutet. Das Jüdische Museum in München stellt sie aber in den Mittelpunkt seiner neuen Ausstellung «Family Files - Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel».Gezeigt werden Fotografien und Videos von 16 israelischen Künstlern - darunter auch das beeindruckende Porträt dreier Schwestern, die ihre Unterarme in die Kamera halten. Darauf sind Nummern aus dem Konzentrationslager Auschwitz zu sehen, die die Reihenfolge zeigen, in der sie dort eingesperrt wurden. Die Künstlerin Vardi Kahana fotografierte dafür ihre Mutter und ihre beiden Tanten.«Die eigene Familie ist bei vielen Künstlern in den Mittelpunkt ihrer Bildbetrachtung gerückt», sagte Museumsdirektor Bernhard. Read More..

Prominente Gegenwartskünstler sehen die Natur

Die Natur gesehen mit den Augen bedeutender Künstler der Gegenwart: «An die Natur» heißt eine Ausstellung in der Langen Foundation nahe Neuss in Nordrhein-Westfalen. Die rund 60 Gemälde, Fotografien, Zeichnungen und Skulpturen von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Alex Katz oder Karin Kneffel sind dort vom 30. Mai bis zum 5. September zu sehen. Der Blick der höchst unterschiedlichen Künstler reicht von der Nahsicht auf Pflanzen oder Tiere bis zum Blick auf weite Horizonte. Die Kunstwerke sind Leihgaben der Altana-Kulturstiftung in Bad Homburg.Zwischen romantischer Paradies-Ahnung und dem Schrecken vor den unkontrollierbaren Naturgewalten bewegt sich die künstlerische Anschauung. Eine Sonderstellung nimmt Georg Baselitz ein, der seinen großen, in derben blau-roten Pinselstrichen. Read More..

Kulturzentrum «Dortmunder U» eröffnet

Wo einst die Maische gärte, sollen nun die kreativen Köpfe rauchen: Wieder einmal ist im Ruhrgebiet ein ziemlich heruntergekommener Industriekomplex in eine Kulturattraktion verwandelt worden. Das Hauptgebäude der «Dortmunder Union»-Brauerei, lange Zeit größte Braustätte Deutschlands, ist nun ein «Zentrum für Kunst und Kreativität». Am Freitagabend wurde der erste Abschnitt des «Dortmunder U» unweit des Hauptbahnhofs eröffnet. 50 Millionen Euro kostete der Umbau. Für Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen ist der Koloss ein «Symbol für Kraft und Zuversicht».U? U! Vier große, neun Meter hohe und mit Blattgold überzogene U-Leuchtbuchstaben, das Firmenlogo, krönen das Dach. Sie gaben dem einstigen Gär- und Kühlhaus seinen Namen. Nutzer werden oder sind etwa ein Kunstmuseum, die. Read More..

«Amerikafahrt»: Koeppentage in Greifswald

Wolfgang Koeppens Reisetagebuch «Amerikafahrt» (1959) und sein Amerikabild stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Koeppen-Literaturtage in Greifswald. Das Wolfgang-Koeppen-Archiv zeigt in dessen Geburtshaus vom 18. Juni an eine Ausstellung, die Koeppens Amerikafahrt anhand ausgewählter Exponate aus dem Nachlass nachvollzieht, wie das Literaturzentrum Vorpommern mitteilte. Der 1906 in Greifswald geborene Autor bereiste von April bis Juni 1958 im Auftrag des Süddeutschen Rundfunks die USA. Diese Reise sei zur Grundlage für den Radioessay «Die Früchte Europas. Amerika westwärts - Amerika ostwärts» und für Koeppens 1959 veröffentlichtes Buch «Amerikafahrt» geworden.Die Ausstellung zeigt nach Angaben des Literaturzentrums Postkarten und Briefe, Reisedokumente und Manuskripte sowie. Read More..