Kirche: Papst setzte Bischof Mixa unter Druck – so das Magazin „Focus“

Papst Benedikt XVI. selbst hat die deutschen Erzbischöfe Robert Zollitsch und Reinhard Marx im April angewiesen, den damaligen Augsburger Bischof Walter Mixa zu einer Auszeit zu bewegen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Focus» hatte der Papst zunächst seinen Apostolischen Nuntius in Deutschland mit dieser Aufgabe betraut. Als Mixa jedoch nicht reagierte, sandte der Pontifex vier Tage später den Münchner und den Freiburger Erzbischof zu Mixa, woraufhin dieser seinen Rücktritt erklärte. Der Papst schaltete sich «Focus» zufolge erneut ein, als Missbrauchsvorwürfe gegen Mixa laut wurden und dieser zudem seinen Rücktritt widerrief. Benedikt zitierte Marx und Zollitsch nach Rom und veranlasste sie, Mixa in die Schranken zu weisen. Mixa habe seine Amtsbrüder. Read More..

«Im Namen des Heiligen Vaters» – Dunkle Mächte in Rom

Finstere Ränkespiele hinter den ebenso hohen wie undurchdringlichen Mauern des Vatikans, das gab schon immer viel Stoff für die Gerüchteküche und auch für spannende Analysen ab. Das gilt auch heute noch: Wie kommt es, dass Papst Benedikt XVI. in den jetzt fünf Jahren seines Pontifikats so unverständliche und weltfremd wirkende Weichenstellungen vornahm? Wie konnte dieser deutsche Papst den erzkonservativen Pius-Brüdern samt dem Holocaust-Leugner Richard Williamson versöhnlich die Hand hinhalten? Der Autor und Journalist Hanspeter Oschwald hat seine Erklärung: Fundamentalistische Mächte steuern den Vatikan. Und das alles «Im Namen des Heiligen Vaters».Zum fünften Jahrestag des Pontifikats in diesem Frühling ging es fast nur um den Missbrauchsskandal in Kircheneinrichtungen vor. Read More..

Zweites Papstbuch über Jesus in einigen Monaten

Der von Gläubigen in aller Welt mit Spannung erwartete zweite Teil des Buches «Jesus von Nazareth» von Papst Benedikt XVI. wird erst in einigen Monaten veröffentlicht. Dies teilte der Vatikan auf seiner Webseite mit. Die deutsche Endfassung des Buches sei in den vergangenen Tagen sowohl an den Herder-Verlag als auch an den vatikanischen Verlag «Libreria Editrice Vaticana» gegeben worden, die sich als leitender Verleger sowohl um die italienische Version des Papstbuches als auch um die Übersetzungen in andere Sprachen kümmere. Man hoffe jedoch, dass das Buch in allen Sprachen gleichzeitig erscheinen werde. Und auch eine noch so schnelle Übersetzung eines so anspruchsvollen und wichtigen Textes brauche ihre Zeit.Der zweite Band des Papstbuches beschäftigt sich mit Leiden, Tod und Auferstehung. Read More..