Regierungssprecher setzt sich im BR-Rundfunkrat klar durch

München (ddp). Der Sprecher der Bundesregierung, Ulrich Wilhelm, wird neuer Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR). Der 48-Jährige wurde am Donnerstag in München vom Rundfunkrat erwartungsgemäß zum Nachfolger von Thomas Gruber gewählt. Wilhelm setzte sich dabei mit 40 zu 3 Stimmen gegen den langjährigen Landtagskorrespondenten des Senders, Rudolf Erhard, durch. Ferner gab es eine Enthaltung, wie der Vorsitzende des Rundfunkrats, Bernd Lenze, sagte. Wilhelm kündigte nach seiner Wahl an, dass er voraussichtlich bereits im Juli sein Amt als Regierungssprecher aufgeben werde. Er wolle für einen «angemessenen Abstand» zum Beginn seiner Tätigkeit als Intendant am 1. Februar nächsten Jahres sorgen. Zunächst müsse allerdings. Read More..

Ulrich Wilhelm will BR-Intendant werden

Der Vorwurf zu großer Nähe zwischen dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und der Politik hat jüngst das ZDF wegen der CDU-Vorbehalte gegen Ex-Chefredakteur Nikolaus Brender getroffen. Mit der Wahl des neuen Intendanten im Bayerischen Rundfunk (BR) am 6. Mai lebt die Debatte um Staatsferne nun im viertgrößten ARD-Sender wieder auf. Favorit für die Nachfolge von Noch-BR-Intendant Thomas Gruber an der Spitze des Senders ist der CSU-Mann Ulrich Wilhelm (48) - derzeit Regierungssprecher in Berlin und zuvor lange in Diensten der Bayerischen Staatsregierung.Wenn auch die persönliche Integrität Wilhelms selten direkt infrage gestellt wird, stößt der Wechsel vom Regierungssprecher zum Rundfunk-Intendanten manchem sauer auf. Vier Mitglieder des 47-köpfigen Rundfunkrates, der am 6. Mai die. Read More..