Nofretete-Diplomatie: Außenminister versuchen Entspannung

Wie das in der Politik eben so ist: Manchmal wird man auch von Beschlüssen eingeholt, für die man nun wirklich überhaupt nichts kann. So musste sich Guido Westerwelle an Pfingsten in Kairo mit den Folgen einer Entscheidung beschäftigen, die das Auswärtige Amt im Jahr 1899 getroffen hatte. Es geht um die Frage, ob die weltberühmte Nofretete aus Berlin in ihre Heimat Ägypten zurückgebracht werden muss.111 Jahre ist es bereits her, dass das deutsche Außenministerium einen jungen Gelehrten auf Mission nach Ägypten schickte. Offiziell war Ludwig Borchardt im Generalkonsulat von Kairo als «wissenschaftlicher Attaché» angestellt. In Wahrheit war er wohl so etwas wie ein Schatzjäger im Auftrag des deutschen Kaiserreichs. Sein berühmtester Fund: die drei Jahrtausende alte Büste der. Read More..

Neue Runde im ewigen Streit um Nofretete

Eines muss man Zahi Hawass lassen: Der Chef der Ägyptischen Altertümerverwaltung hat ein gutes Zeitgespür: Als im vergangenen Oktober das Neue Museum in Berlin mit der Büste von Königin Nofretete wieder eröffnete, war Kairos Oberarchäologe zur Stelle.Und pünktlich zur Reise von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) nach Ägypten an diesem Wochenende forderte der medienerfahrene Wissenschaftler erneut die Rückgabe der 3300 Jahre alten Kalksteinbüste. Diesmal meint es Hawass angeblich ganz ernst.«Wir diskutieren jetzt nicht mehr darüber, ob wir dies tun, sondern nur noch darüber, wie diese Forderung formuliert werden soll», sagte der Generalsekretär der Archäologie-Behörde der Nachrichtenagentur dpa in Kairo. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) stellte sofort klar: «Die. Read More..

Neumann: «Nofretete bleibt in Berlin!»

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat ägyptische Forderungen nach einer Rückgabe der Nofretete zurückgewiesen. «Die Büste der Nofretete bleibt in Berlin!», erklärte Neumann. Das Glanzstück der ägyptischen Sammlung im Neuen Museum Berlin sei im Jahr 1913 im Rahmen einer Fundteilung rechtmäßig durch die Deutsche Orientgesellschaft und später durch den preußischen Staat erworben worden, betonte Neumann. «Dies ist mit Dokumenten zweifelsfrei belegt. Rechtsansprüche Ägyptens auf Rückgabe der Nofretete entbehren daher jeder Grundlage.»Der ägyptische Antikenchef Zahi Hawass fordert, dass Deutschland die mehr als 3000 Jahre alte Büste an sein Land zurückgibt. Hawass hatte angekündigt, es werde in Kürze einen offiziellen Auslieferungsantrag geben.Verfahren und Ablauf der Fundteilung. Read More..

Ägypten erhöht Druck wegen Nofretete-Rückgabe

Ägyptens erneuter Anspruch auf die legendäre Nofretete-Büste ist in Deutschland auf Zurückhaltung gestoßen. Weder Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) noch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz wollten sich am Freitag zur Forderung des ägyptischen Antikenchefs Zahi Hawass inhaltlich äußern. Die mehr als 3000 Jahre alte Büste ist seit vergangenem Herbst das Glanzstück im wiedereröffneten Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel.Hawass, der bereits mehrfach die Rückgabe forderte, hatte am Donnerstag einen offiziellen Antrag für kommende Woche angekündigt. «Wir diskutieren jetzt nicht mehr darüber, ob wir dies tun, sondern nur noch darüber, wie diese Forderung formuliert werden soll», sagte er der Nachrichtenagentur dpa in Kairo.Falls die Forderung Ägyptens ignoriert. Read More..

Nofretete-Büste soll offiziell zurückgefordert werden

Ägypten will in der kommenden Woche offiziell die Rückgabe der Nofretete-Büste aus dem Ägyptischen Museum in Berlin fordern. «Wir werden die Nofretete nächste Woche zurückfordern, wir diskutieren jetzt nicht mehr darüber, ob wir dies tun, sondern nur noch darüber, wie diese Forderung formuliert werden soll», sagte der Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, Zahi Hawass, in Kairo. Die Nofretete-Büste ist seit vergangenen Herbst das Glanzstück im wiedereröffneten Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel.Hawass zeigte sich beleidigt, dass die Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Statue nicht für die in eineinhalb Jahren geplante Eröffnung des Echnaton-Museums in der Provinz Minia an Ägypten ausleihen will. «Wir respektieren Vereinbarungen, wir sind schließlich. Read More..

Elizabeth Taylor hat feuchte Augen: Wegen Ex-Mann Richard Burton

Dame Elizabeth Taylor kann ihren Ex-Mann und Leinwandkollegen Richard Burton, mit dem sie zweimal verheiratet war, offenbar nicht vergessen. Wie die «Daily Mail» in ihrer Internetausgabe berichtet, liefen der Hollywood-Schauspielerin wenigstens die Tränen, als sie bei einer Feierstunde im Buckingham Palast einer Bronze-Büste ihres bereits 1984 gestorbenen Gatten gegenüber saß. Prinz Charles' Frage, ob der Künstler den gebürtigen Waliser Burton gut getroffen habe, bejahte die 78-Jährige. Sie sagte: «Richard wäre genauso gerührt von dieser Ehre wie ich es bin. Es ist wunderbar, hier zu sein.» Die Büste soll im Foyer eines neuen College-Theaters in Cardiff, das Burtons Namen tragen soll, ihren endgültigen Platz finden.