Fußball hatte die Nase vorn

Die Fußball-Weltmeisterschaft spielte im deutschen Fernsehen auch am Mittwochabend die erste Geige, wenn auch Rekordquoten ausblieben. Das Spiel zwischen Gastgeber Südafrika und Uruguay (0:3) verfolgten ab 20.30 Uhr in der ARD nach Senderangaben 11,59 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 38,5 Prozent).Dahinter schlug sich am besten das ZDF, das mit dem TV-Liebesfilm «Kreuzfahrt ins Glück: Hochzeitsreise nach Griechenland» ab 20.15 Uhr 4,48 Millionen Zuschauer (14,8 Prozent) verbuchte. Die RTL-Reihe «Helfer mit Herz» interessierte 2,49 Millionen Menschen (8,5 Prozent), der Sat.1-Katastrophenfilm «Die Hitzewelle» 2,06 Millionen (6,9 Prozent) und die Vox-Krimiserie «Criminal Intent» 1,86 Millionen (6,4 Prozent).Die WM-Begegnung Spanien gegen die Schweiz (0:1) sahen um 16 Uhr 6,62 Millionen. Read More..

Von Buenos Aires bis «Nueva York»

Als die lateinamerikanische Literatur einst ihren Siegeszug in die Welt antrat, da war es der Zauber ferner Tropen, der die Leser in Europa und Nordamerika in seinen Bann schlug. Der Kolumbianer Gabriel García Márquez führte mit «Hundert Jahre Einsamkeit» das mythische Urwalddorf Macondo in die Weltliteratur ein. Mit ihm und seiner Generation ist der Begriff des «Magischen Realismus» verbunden.Jüngere Latino-Autoren haben damit nicht mehr viel im Sinn. Sie sagen «Basta» zum Magischen Realismus und widmen sich lieber der Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts. 36 Kurzgeschichten hat die Hispanistin Michi Strausfeld jetzt in einer Anthologie zusammengestellt. «Schiffe aus Feuer» heißt der Band. Die 13 Autorinnen und 23 Autoren stammen aus 14 verschiedenen Ländern des spanischsprachigen. Read More..

Land ohne Leser: Viele Chilenen lesen nie ein Buch

Gabriela Mistral, Pablo Neruda, Isabel Allende oder Antonio Skármeta - die Liste bekannter chilenischer Schriftsteller und Dichter ist lang. Insbesondere die beiden Literaturnobelpreisträger Mistral und Neruda werden von den Menschen in dem südamerikanischen Land verehrt und immer wieder mit Denkmälern, Wandgemälden, Museen oder Gedenkfeiern bedacht. Aber so sehr seine Landsleute ihre großen Schriftsteller auch schätzten - die Liebe zum Lesen hätten sie verloren, sagt der Bibliothekar Jorge Pineda. «Die Angewohnheit, einfach so in Büchereien zu gehen, und sei es nur, um zu schauen, die gibt es in Chile nicht mehr», klagt er in der Zeitung «El Mercurio».Die passenden Zahlen liefert die gemeinnützige, private Stiftung «La Fuente», die es sich zum Ziel gemacht hat, das Lesen in. Read More..

Scorpions halten nichts von Rocker-Rente

Von wegen der Anfang vom Ende: Die legendäre deutsche Rock-Band Scorpions startet zwar am Freitag (7. Mai) in der Leipziger Arena das, was als letzte Welttournee angekündigt worden ist. Aber an die Rocker-Rente denken die fünf Musiker um Sänger Klaus Meine (61) längst noch nicht. Mit etwa 200 Konzerten auf fünf Kontinenten wollen es die Scorpions erstmal richtig krachen lassen. Die Stimmung in der Band ist bestens. Das neue - und letzte - Studioalbum «Sting In The Tail» ist seit dem Verkaufsstart im März unter den fünf besten Alben in den deutschen Charts. «Deshalb surfen wir gerade auf einer Welle der Euphorie», sagt Meine vor dem Tour-Auftakt.«Let's get the party started», ruft er und verspricht eine gigantische Show mit LED-Leinwänden, Blitz und Donner. «Seit über 40 Jahren. Read More..

Neue «Topographie des Terrors»

Es war die Zentrale des Nazi-Terrors, in ihren Kellern wurden tausende Menschen verhört, gequält, gefoltert: Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) im Zentrum Berlins zählte zu den schlimmsten Adressen im Gewaltsystem der Nationalsozialisten. Wo sich heute Niederkirchner- und Wilhelmstraße kreuzen, planten einst Reinhard Heydrich und Heinrich Himmler den Holocaust.Ein weites Feld öffnet sich über den wenigen Resten des ehemaligen Gestapo-Hauptquartiers und des Prinz-Albrecht-Palais', ein grau-silberner Pavillon erhebt sich in der Mitte. Im Neubau wird am Freitag (7. Mai) die Dauerausstellung zur «Topographie des Terrors» für das Publikum eröffnet - über diesen Schreckensort der Geschichte wächst kein Gras.«Eine offene Narbe, kein Stadtpark, kein lieblicher Platz», beschreibt Andreas. Read More..