ROUNDUP/ThyssenKrupp-Werk in Rio: ‚Meilenstein‘ für Stahlwachstum

ThyssenKrupp <TKA.ETR> fährt nach dem Krisenjahr 2009 sein Engagement auf den internationalen Stahlmärkten massiv hoch. Der Stahl- und Industriekonzern eröffnete am Freitag nach erheblicher Verzögerung und deutlicher Kostensteigerung in Brasilien ein gigantisches Stahlwerk, das voraussichtlich von 2011 an pro Jahr 5 Millionen Tonnen Stahl produzieren soll. Das Werk an der Sepetiba-Atlantikbucht, rund 80 Kilometer westlich Rio de Janeiros, ist mit 5,2 Milliarden Euro die größte Investition der Konzerngeschichte. Vorstandschef Ekkehard Schulz sprach von einem "Meilenstein" in der Wachstumsstrategie: "Wir wollen unsere weltweite Top-Position im Markt für hochwertigen Qualitätsflachstahl nicht nur behaupten, sondern ausbauen."An der Eröffnung nahmen auch Staatschef Luiz Inácio. Read More..

Der neue John Irving: «Letzte Nacht in Twisted River»

Als der zwölfjährige Danny seltsame Geräusche aus dem Schlafzimmer seines Vaters hört, gibt es für ihn nur eine einzige Erklärung: Sein Dad wird gerade von einem Bären gefressen. Er packt die Bratpfanne und geht auf das haarige Wesen los, das seinen Vater unter sich begraben hat. Erst als er mit aller Kraft zuschlägt, merkt er, dass es die voluminöse Tellerwäscherin Indianer-Jane mit aufgelösten Haaren ist. Aber in dem Moment ist es zu spät. Sie ist tot.Durch diese tragische Verwechslung schickt John Irving in seinem neuen Roman «Letzte Nacht in Twisted River» Vater und Sohn auf eine Odyssee, die mehrere Jahrzehnte dauert. Denn Jane war nicht nur die Geliebte von Dominic, der als Koch in einer heruntergekommenen Holzfäller-Siedlung im New Hampshire der 1950er Jahre arbeitet,. Read More..

«Das Lied von den zwei Pferden» – Einblicke in die Mongolei

Hamburg (dpa) Die Sängerin Urna braucht viel Geduld bei ihrer Reise durch die Mongolei. Sie ist auf der Suche nach einer uralten Weise und sie will die zerstörte Pferdekopfgeige ihrer Großmutter restaurieren lassen. Ein Weg mit Hindernissen, der die Musikerin in die Hauptstadt der Mongolei, Ulan-Bator, und in die weite Steppe des Hinterlands führt. Die in der Mongolei aufgewachsene und in Deutschland lebende Regisseurin Byambasuren Davaa setzt sich auch in «Das Lied von den zwei Pferden» mit Themen wie Tradition und Aufbruch, Natur und Profit, Spiritualität und Moderne auseinander.Mit ihrem ersten Film «Die Geschichte vom weinenden Kamel» hatte Davaa, die in München an der Hochschule für Film und Fernsehen studierte, gleich einen internationalen Erfolg gelandet: Das Werk erhielt. Read More..

«Riesenbutzbach» führt von Wien nach Berlin

«Starke Stücke» nennt der Fernsehsender 3sat die drei Inszenierungen, die er vom Berliner Theatertreffen zeigt. An diesem Samstag (20.15 Uhr) trägt das Stück «Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie» das Prädikat. Christoph Marthaler und Anna Viebrock brachten das Szenario über die Wirtschaftskrise auf die Bühne - seine Uraufführung hatte das Werk bei den Wiener Festwochen, danach wurde es zum Theatertreffen nach Berlin geladen.Leicht wird es «Riesenbutzbach» nicht haben, denn die deutsche Fernsehwelt guckt zeitgleich nach Oslo und nach Budapest. In der norwegischen Hauptstadt läuft das Finale des Eurovision Song Contests. In Ungarn tritt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zu einem der letzten Testspiele vor dem Beginn der Fußball- Weltmeisterschaft in Südafrika an.«Riesenbutzbach». Read More..

Auszeichnung für Autor Heinz Janisch

Den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2010 haben am Donnerstag der Autor Heinz Janisch und die Illustratorin Linda Wolfsgruber aus Wien erhalten. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.Sie bekamen die Auszeichnung der Deutschen Bischofskonferenz zu gleichen Teilen für ihr Bilderbuch «Wie war das am Anfang» (Dom Verlag, Wien 2009). Die Jury wählte das Werk aus 324 Titeln, die von 61 Verlagen eingereicht worden waren. Das Preisträgerbuch behandelt kindgerecht die schwierigen Fragen nach der Herkunft und der «Gottgewolltheit» jedes einzelnen Menschen.«Die Illustrationen von Linda Wolfsgruber bieten viel Raum für Imaginationen; die Fragen von Heinz Janisch regen zum Weiterdenken an», sagte in seiner Laudatio auf der Zeche Zollverein in Essen der Geschäftsführer der Ruhr.2010, Fritz. Read More..

Bertrand Tavernier mit Kostümfilm in Cannes

Der französische Regisseur Bertrand Tavernier bringt einen aufwendigen Degenfilm in den Wettbewerb nach Cannes. «La Princesse de Montpensieur» findet im Jahr 1562 vor dem Hintergrund blutiger Religionskriege statt. Er beschreibt die unerfüllte Liebe der schönen Mademoiselle de Mézières, die sich in den Herzog von Guise verliebt hat, jedoch einem anderen versprochen ist. «Mich hat in erster Linie die starke und unglückliche Liebesgeschichte fasziniert, das Hin- und Hergerissensein zwischen Moral, gesellschaftlicher Verpflichtung und wahren Gefühle. Der Film ist eher eine Lovestory und kein Historienfilm», sagte der Regisseur am Sonntag auf der Pressekonferenz in Cannes nach der Vorführung seines Beitrags.In der Hauptrolle des mehr als zweistündigen Streifens, der sich an die gleichnamige. Read More..

Stockhausens «Klang» bei MusikTriennale

Rund 100 Konzerte zeitgenössischer Musik haben 50 000 Besucher der MusikTriennale in Köln begeistert. Als Höhepunkt des einwöchigen Festivals, das am Sonntag endete, galt die Uraufführung des Zyklus «Klang» des Kölner Komponisten Karlheinz Stockhausen. Das Werk schuf er bis kurz vor seinem Tod im Jahr 2007. Etwa 200 Interpreten, Solisten wie auch Ensembles führten an zahlreichen Spielstätten im Kölner Stadtgebiet zeitgenössische Stücke auf. Allein zum Kindertag in der Philharmonie mit Konzerten und Workshops kamen 13 000 Gäste. In Zukunft will sich das Festival nicht mehr nur alle drei Jahre, sondern jedes Jahr präsentieren.

Böcklin-Gemälde kehrt nach Düsseldorf zurück

Arnold Böcklins (1827­1901) bedeutendes Gemälde «Die schlafende Diana, von zwei Faunen belauscht» (1877) ist nach einem wechselvollen Schicksal nun endgültig neuer Besitz des museum kunst palast in Düsseldorf. Während der NS-Zeit war der jüdische Besitzern enteignet worden. Das Bild konnte nach der Restitution an die Erben des Hamburger Sammlers jetzt für das Museum in der NRW-Landeshauptstadt angekauft werden, teilte Düsseldorfs Kulturdezernent Hans-Georg Lohe mit.Die «Diana» hatte als Leihgabe der Bundesrepublik schon seit 1966 im ehemals städtischen Kunstmuseum in Düsseldorf gehangen. Eine «glückliche Lösung» für den Ankauf zu einer nicht genannten Summe von der Erbengemeinschaft sei mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder, der Kunststiftung NRW, des Bundes und des. Read More..

[WOW] 106 Millionen Dollar für einen Picasso

Für die Rekordsumme von mehr als 106 Millionen Dollar ist in New York ein Bild von Pablo Picasso versteigert worden. Nach Angaben des Auktionshauses Christie's ist das die höchste Summe, die jemals für ein Kunstwerk in einer Auktion erzielt wurde. Das Ölgemälde «Nackte, Grüne Blätter und Büste» aus dem Jahr 1932 wechselte am Dienstagabend (Ortszeit) für 106 482 500 Dollar (ca. 80 Millionen Euro) den Besitzer. Das Werk wurde einem unbekannten Bieter am Telefon für 95 Millionen Dollar zugeschlagen, hinzu kommt das übliche Aufgeld. Der Schätzpreis war auf 70 bis 90 Millionen Dollar angesetzt, der Auktionseinstieg lag bei 58 Millionen.Anfangs wurde so schnell geboten, dass die Gebotsanzeige nicht mit dem Tempo der Auktion mithalten konnte. Sobald das Gebot die 90 Millionen Dollar. Read More..

Deutscher Biennale-Pavillon von Schlingensief

Regisseur Christoph Schlingensief (49) soll im kommenden Jahr der Künstler für den deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig werden. Das sagte die Kuratorin des Pavillons, Susanne Gaensheimer, dem «Kölner Stadt-Anzeiger». Das Werk Schlingensiefs zeichne sich durch «beispiellose Radikalität» aus, sagte die Direktorin des Museums für Moderne Kunst Frankfurt. «Ich halte ihn für einen der ganz wesentlichen Künstler dieses Landes und stelle mir vor, dass durch seine künstlerische Vision der Deutsche Pavillon zu einem Ort der Kommunikation und des kosmopolitischen Geschehens wird.»Für den an Krebs erkrankten Film- und Theaterregisseur ist die Kunst-Biennale in Venedig kein Neuland. 2003 sorgte Schlingensief mit einem Projekt dort für viel Aufsehen. www.schlingensief.com