Michael Jackson eröffnet elfte «Legenden»-Staffel

Michael Jackson, der King of Pop, konnte anders sein: Locker, offen, nie um eine Alberei verlegen. So hat ihn oft auf seiner Luxus-Ranch «Neverland» sein ehemaliger Manager Dieter Wiesner erlebt, wenn er dort mit seiner ganzen Familie zu Gast war.Und diesen Jackson vermisst er ein wenig in Michael Wechs Film, mit dem die ARD an diesem Montag (21 Uhr), nur vier Tage vor dem ersten Todestag des Superstars, ihre neue und nun schon elfte Staffel der «Legenden»-Reihe eröffnet.Auch Jacksons angeblichen Todestrieb findet er zu kräftig akzentuiert: «Ich glaube nicht, dass Jackson je den Wunsch hatte, sich umzubringen. Und er hatte auch keine Angst vorm Alter. Im Gegenteil, dafür plante er viele neue Dinge, Filme, Videos. Er zeichnete brillante Cartoons, malte sehr gut.» Doch wie einen Menschen. Read More..

Fussball-WM: Mikrofone gegen nervigen Vuvuzela-Lärm

Die WM boomt im Fernsehen - trotz Vuvuzela- Dauerbeschallung, wütenden Zuschauer-Protesten und mäßiger Sommerfußball-Partien sitzt ein Millionenpublikum vor dem Bildschirm.«Das war ein perfekter Start. Die Quoten sind riesig, die Marktanteile gigantisch, und technisch gab es kaum eine Panne», kommentierte ARD-Programmchef Thomas Wehrle in Johannesburg den geglückten TV-Start mit tollen Einschaltquoten jenseits der Zehn-Millionen-Zuschauer-Marke und der Rückkehr zu traditionellen Lippenmikrofonen für die Kommentatoren.Damit reagierte der TV-Sender auf die lautstarken Vuvuzela-Tröten in den Stadien, die seit dem Eröffnungstag den TV-WM-Genuss erheblich trüben. Bei ARD und ZDF gingen auch am Sonntag zahlreiche Beschwerden ein. «Wir haben der Produktionsfirma HBS die Meinung unserer. Read More..

Musik-Manager Gorny: Erfolg von Lena markiert „Trendwende bei Musikgeschmack“

Lena Meyer-Landruts Sieg beim Eurovision Song Contest in Oslo ist nach Einschätzung des Vorsitzenden des Bundesverbandes Musikindustrie, Dieter Gorny, ein Beleg für einen Wandel des Musikgeschmacks. «Da scheint sich wohl eine Trendwende vollzogen zu haben, ohne dass die anderen das gemerkt haben», sagte Gorny am Montag im Deutschlandradio Kultur. Die 19-Jährige aus Hannover habe in Oslo durch ihre Authentizität überzeugt: «Sie hat sich selber einfach nur dargeboten.» Das Publikum wiederum sei an «ungekünstelter Darbietung» interessiert gewesen, «eben an einer Persönlichkeit, und nicht - wie das ja leider gerade beim Grand Prix oft so üblich ist - an sehr viel theatralisch aufgemotztem Standardpop.» Lena sei genau zum richtigen Zeitpunkt. Read More..

«Mutter der Nation»: Inge Meysel zum 100.

Forsche Kämpferin und resolute Kratzbürste, begnadete Selbstdarstellerin und «Mutter der Nation»: Die Attribute für Inge Meysel sind vielfältig und oft auch widersprüchlich. «Ich bin doch überhaupt kein mütterlicher Typ», pflegte Deutschlands populärste Volksschauspielerin über ihr Image zu sagen. Da hatten sie längst Millionen Menschen als Käthe Scholz in der Fernsehserie «Die Unverbesserlichen» oder als Londoner Putzfrau Ada Harris in ihr Herz geschlossen. «Sie hatte jene Unmittelbarkeit, die die Menschen anspricht», sagte Regisseur Dieter Wedel über die Schauspielerin, die am Sonntag (30. Mai) 100 Jahre alt geworden wäre.Das Licht der Welt erblickte «die Meysel» in Berlin, als Tochter eines jüdischen Tabakhändlers und einer Dänin. Ihre Theaterkarriere begann 1930. Read More..

Erster Jazz-Echo wird zu Pauls Party

Töne hat er stets im Überfluss, dafür fehlten dem Meister am Klavier bei der Ehrung in Bochum die Worte: «Ich bin gerührt» - mehr fiel Pianistenlegende Paul Kuhn (82) in der Jahrhunderthalle nicht ein, als er den Jazz-Echo für sein Lebenswerk entgegennahm. «Ach ja, ich wollte zum Klavier», ergänzte er dann nach einer kurzen Pause - und griff schon bald wieder in die Tasten. Kuhns Auftritt machte den Jazz-Echo zur Party, zu Pauls Party. Er entfaltet seit vielen Jahren bei seinen Auftritten eine Aura, die Musiker Götz Alsmann in seiner Laudatio gar nicht hoch genug loben konnte.«Paul Kuhn ist ein in der Wolle gefärbter Jazzmusiker. Er ist mein persönlicher Held, meine Chefinspiration», sagte Alsmann. Zusammen mit 750 Gästen feierten Kuhn und Alsmann die Premiere des Echo-Ablegers,. Read More..

Dieter Nuhr hinterfragt Strafe für Thierse nach Sitzblockade

Der deutsche Komiker Dieter Nuhr hat eine mögliche Strafe für den Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Thierse (SPD) nach dessen Sitzblockade hinterfragt. "Thierse nötigt Nazis durch Sitzblockade, soll Strafe zahlen?", fragte Nuhr in seinem Internetblog. "Nazis nötigen andere durch Hirnblockade. Da bin ich mit dem Rübezahl der SPD einig", so der Komiker. Indes haben sich auch die Linke und die Grünen hinter den SPD-Politiker gestellt. Thierse habe mit seiner Aktion "genau das richtige Signal gesetzt", erklärte Linksfraktionssprecherin Ulla Jelpke. Am 1. Mai hatte der Vizepräsident des Bundestags an einer Sitzblockade gegen eine Demonstration von Rechtsradikalen teilgenommen und war dafür von mehreren Seiten scharf kritisiert worden. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte. Read More..

[Blogtainment] [Feature] Audio-Reporter im Fußball-Stadion – kommentierte Spiele für blinde Fans von Bundesligist Mainz 05

Einsilbig und wortkarg dürfen sie nicht sein. Schließlich gehört es zu ihrer Aufgabe, im Wechsel zwei mal 45 Minuten zu reden. Und das möglichst am Stück, häufig gegen den ohrenbetäubenden Lärm im Fußballstadion, dabei immer kompetent und möglichst fehlerfrei. Denn ihre zehn Zuhörer sehen nicht, was auf dem Fußballplatz passiert, sie sind blind oder sehbehindert. Deren Bilder entstehen ausschließlich im Kopf, und das mit Hilfe von Thomas Dauth und Stephan Lenhardt. Beide sind ehrenamtliche Blindenkommentatoren. Bei Heimspielen von Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 sitzen Dauth und Lenhardt auf der Haupttribüne des Bruchwegstadions, vor sich Zettel, Stift und ein Mikrofon. Das Mikrofon ist per Funk mit den Kopfhörern von zehn blinden und sehbehinderten Fußballfans verbunden,. Read More..