NS-Propaganda im Film – Dokureihe in Berlin

Die Nationalsozialisten setzten Filme gezielt als Propaganda-Mittel ein: Sie sollten die Massen mobilisieren, den Völkermord an den Juden rechtfertigen und am Schluss vor allem den Durchhaltewillen an der Heimatfront stärken. Das neue Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin zeigt in einer Filmreihe wichtige Beispiele für die beispiellose Indoktrinierung.Den Auftakt machen am Donnerstag die Dokumentarfilme «Deutschland erwache» sowie «Gestern und Heute». Danach folgen wöchentlich weitere Beispiele wie Leni Riefenstahls «Triumph des Willens» (1934/35) und Wolfgang Liebeneiners «Ich klage an» (1941). Den Abschluss macht am 15. Juli der NS-Durchhaltefilm «Kolberg» (1945) von Veit Harlan.Die Reihe wurde mit der Filmabteilung des Bundesarchivs entwickelt und von der. Read More..

Ausstellung zu «Ost-Umsiedlung»: Mit Zug DA 1405 in den Tod

Sie waren als «Sonderzüge» getarnt, die Transporte selbst als «Ost-Umsiedlung» verharmlost: Millionen von Juden hat die Reichsbahn während der Nazi-Zeit in überfüllten Güterzügen in die Vernichtungslager in Osteuropa gebracht. Mit der «Logistik des Rassenwahns» setzt sich nun eine Sonderausstellung im Dokumentationszentrum auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände auseinander. Die bedrückende Schau schildert detailliert die Willfährigkeit, mit der die Reichsbahn und ihre Mitarbeiter der Hitler-Diktatur zu Diensten waren. Mit neuen historischen Erkenntnissen über die Rolle der Bahn wartet die Ausstellung zwar nicht auf, wie Museumsleiter Christian Täubrich bei einer Vorbesichtigung zugab. Was die Ausstellung sehenswert macht, ist nach Einschätzung der ersten Besucher. Read More..