«Voodoo im Strafraum» und andere WM-Bücher

Afrikas erste Fußball-Weltmeisterschaft inspiriert den Buchmarkt. Zahlreiche Neuerscheinungen versuchen seit Monaten schon, den WM-Fan vor dem Anpfiff am 11. Juni in Südafrika auf das sportliche wie gesellschaftliche Großereignis und auch auf den Schwarzen Kontinent einzustimmen. Schon Ende des letzten Jahres erschienen die ersten Bücher von Kennern des Kontinents, die sich aber eher allgemein dem Thema Fußball und seiner Faszination auf dem Kontinent widmeten. Die Magie des Fußballs verzauberte dabei so manchen Schreiber - im wahrsten Sinne des Wortes. «Voodoo» ist in, wenn es um Buchtitel geht.«Voodoo im Strafraum» zum Beispiel spürt dem Einfluss der Magie in Afrikas Fußball nach: Der Politologe und Dokumentarfilmer Oliver G. Becker recherchiert schon lange Material zu dem Phänomen,. Read More..

Navid Kermanis Einstand als Poetik-Dozent

Mit einer Vorlesung über den Einfluss des Dichters Jean Paul (1763-1825) auf seinen entstehenden Roman hat sich Navid Kermani am Dienstagabend als Poetik-Gastdozent eingeführt. Der 42-jährige Schriftsteller und Islamwissenschaftler bezeichnete vor mehreren hundert Zuhörern Jean Paul mit seinen gegensätzlichen Stil-Ebenen in seinen Romanen als Wegbereiter der Moderne. Wie bei Cervantes' «Don Quijote» gebe es Parallelen zur Erzähltradition des Orients. Kermani wird an der Frankfurter Goethe-Universität in einer fünfteiligen Reihe bis zum 8. Juli über sein dichterisches Arbeiten sprechen.Der in Siegen geborene Autor trat neben seinen wissenschaftlichen Werken auch mit einem Roman und einem Kinderbuch hervor. Der Sohn iranischer Einwanderer sorgte bundesweit im vergangenen Jahr durch. Read More..

Ätsch! Klassik-Musik macht doch nicht schlauer. Basta!

Mozarts Musik macht nicht klug: Wissenschaftler der Universität Wien haben jetzt endgültig mit einem der großen Mythen der Psychologie - dem sogenannten «Mozart-Effekt» - aufgeräumt, wonach die Musik des Salzburger Komponisten (1756-1791) einen intelligenzsteigernden Effekt haben soll. 1999 hatte bereits der US-Psychologe Christopher Chabris den Einfluss von klassischer Musik auf Menschen untersucht und keinen Einfluss auf den Intelligenzquotienten feststellen können. Die Autorin der ersten Studie erklärte damals jedoch, die Musik verbessere immerhin das räumliche Denken. Die Wiener Forscher holten jetzt zum Rundumschlag aus: Sie schauten sich insgesamt 39 Studien mit mehr als 3000 Testpersonen zu dem Thema an. Das ernüchternde Ergebnis lautete, dass die Musik des Wunderkindes. Read More..