Richtfest für Elbphilharmonie

Immer teurer, immer später: Überschattet von Kostenexplosionen und Terminverzögerungen hat Hamburg am Freitag das Richtfest der Elbphilharmonie gefeiert. «Trotz aller Schwierigkeiten war es richtig, dass wir am Anfang dieses Jahrtausends diese Entscheidung getroffen haben», sagte Bürgermeister Ole von Beust (CDU) vor rund 1200 geladenen Gästen auf der Plaza in 37 Metern Höhe. Sie verfolgten, wie die Richtkrone an die Spitze des 110 Meter hohen Gebäudes der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron gezogen wurde. Der große Konzertsaal soll einmal zu den zehn besten der Welt gehören und 2150 Besuchern Platz bieten. Der 500-Millionen-Euro-Bau wird den Steuerzahler statt der veranschlagten 77 Millionen wohl 323 Millionen Euro kosten. Die Eröffnung ist jetzt für 2013 geplant. Kurz. Read More..

Pierre de Meuron zeigt seine Elbphilharmonie

Sie haben das Olympiastadion in Peking gebaut, die Allianz Arena in München und nun das neue Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg: die Elbphilharmonie. Einen Tag vor dem offiziellen Richtfest hat der Schweizer Stararchitekt Pierre de Meuron vom Büro Herzog & de Meuron am Donnerstag Journalisten über die Baustelle des Konzerthauses auf einem alten Kakaospeicher im Hafen geführt. Mit Ansage: Kritische Fragen zu den immens gestiegenen Kosten und der erneuten Verschiebung des Eröffnungstermins auf 2013 waren nicht erwünscht. «Es ist ein anspruchsvolles Projekt, und wir sind auf dem guten Weg es umzusetzen», lautete sein Kommentar.Bei strahlendem Sonnenschein empfing Pierre de Meuron die Journalisten am Eingang der Baustelle im schwarzen Anzug und offenem weißen Hemd - dazu trug er braune. Read More..

Elbphilharmonie: Wer hat den Schwarzen Peter?

In zehn Tagen, am letzten Maiwochenende, soll der Richtkranz auf Hamburgs berühmtester Baustelle stehen: 1200 Ehrengäste sind geladen, einen Tag später dürfen 4000 Besucher beim «Tag der Plaza» die Aussicht in 37 Metern Höhe genießen.Doch von Harmonie ist beim Bau der Elbphilharmonie schon lange nichts mehr zu spüren. Immer höhere Kosten, die Eröffnung erneut um ein Jahr auf 2013 verschoben und jetzt auch noch Baumängel: Längst ist das Prestige-Projekt für alle Beteiligten zum Alptraum geworden, und die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron, die Stadt Hamburg und der Baukonzern Hochtief schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu.Unfreiwillig komisch brachte es der Vorsitzende des Freundeskreises Elbphilharmonie und Laeiszhalle, Nikolaus Schües, am Montagabend bei. Read More..

Baumängel an der Elbphilharmonie

An der neuen Hamburger Elbphilharmonie direkt am Fluss sind verschiedene Baumängel aufgetreten. Ein Sprecher der Realisierungsgesellschaft ReGe bestätigte am Sonntag einen Bericht des Magazins «Focus», nach dem durch die Bauarbeiten Schäden an der Fassade des alten Kaispeichers A entstanden seien.Zudem habe der Generalunternehmer Hochtief die Betonrippen für den großen Konzertsaal zu tief gelegt, einzelne Federpakete schief eingebaut und Hohlräume in den Betonwänden der Außenschale gelassen.«Das sind schwerwiegende Mängel, die allerdings behebbar sind», sagte der Sprecher. «Hochtief hat schlecht gebaut.» Es sei allerdings erfreulich, dass der Baukonzern laut «Focus» erklärt habe, alle Punkte eines Prüfberichts der Architekten Herzog & de Meuron abzuarbeiten und in einem. Read More..

John Malkovich als Serienmörder

Hollywood-Star John Malkovich (56, «Gefährliche Liebschaften») kommt als Serienmörder nach Hamburg. Am Sonntag kommender Woche (16. Mai) wird der US-Schauspieler das Projekt «John Malkovich: The Infernal Comedy - Confessions of a serial killer» vorstellen. Das Musiktheater für Barockorchester, zwei Soprane und einen Schauspieler feiert im Rahmen der Elbphilharmonie Konzerte am selben Abend deutsche Premiere im Hamburger Schauspielhaus. Malkovich, der auch Regie führt, brilliert in der Hauptrolle des österreichischen Frauenmörders und Psychopathen Jack Unterweger, der Anfang der 1990er Jahre insgesamt elf Prostituierte ermordet hatte.