Herforder stimmen über Kunstwerk ab

Seit Monaten streiten die Herforder über zwei Riesenpylone, die in der nordrhein-westfälischen Stadt aufgestellt werden sollen. Am 13. Juni können die rund 52 000 Wahlberechtigten (ab 16 Jahren) nun darüber abstimmen, teilte das Museum Marta mit. Die rund 5,5 Meter hohen Skulpturen - «Safety Cones» - des US-Künstlers Dennis Oppenheim sind Teil eines Projekts, mit dem die fünf früheren Stadttore wieder ins Bewusstsein gerückt werden sollen. Kauf, Installation und Pflege gewährleistet die ortsansässige Wemhöner-Stiftung. Oppenheims Fiberglas-Skulpturen sollen an das frühere Bergertor erinnern und zehn Jahre lang an der heute vielbefahrenen Kreuzung stehen. Das Konzept «Fünf Tore/Fünf Orte» war 2006 im Museum Marta erarbeitet worden.Der Stadtrat hatte die von Sponsoren finanzierte. Read More..

Ballonprojekt vom Winde verweht

Der gelbe Gasballon liegt auf einem Feld bei Oberhausen schlaff auf der Seite - unten an der Seilwinde ist weit und breit kein Mensch zu sehen. So haben sich die Organisatoren der Kulturhauptstadt ihr 1,5 Millionen Euro teures Großprojekt «Schachtzeichen» nicht vorgestellt.Starker Wind hat das Projekt, das an die weit über 1000 Berkwerksschächte des einstigen «Kohlenpotts» erinnern soll, erheblich erschwert. Am Freitag konnten die rund 300 Heliumballons aus Sicherheitsgründen schon wieder nicht aufsteigen - es war der dritte ausgefallene Flugtag des auf neun Tage angelegten Projektes. Allein Pfingstmontag wurden rund 40 Ballons beschädigt und mussten repariert oder ersetzt werden. Hinzu kam Vandalismus: In drei umzäunte Firmengelände waren Unbekannte nachts eingebrochen, schnitten. Read More..

Sarah Jessica Parker trauert um Alexander McQueen

Die amerikanische Schauspielerin Sarah Jessica Parker hat die London-Premiere der Kinokomödie «Sex and the City 2» zum Anlass genommen, um an den im Februar gestorbenen britischen Designer Alexander McQueen zu erinnern. Das meldet die «Daily Mail» auf ihrer Website. Die 45-Jährige, die als Stilikone gilt und eigener Aussage zufolge eng mit McQueen befreundet war, trug zu dessen Ehren eine seiner Kreationen: ein trägerloses, tiefschwarzes Kleid, dazu eine Trauerbinde am rechten Oberarm und eine Kopfbedeckung aus schwarzem Tüll. «Das hier ist für dich. Ich vermisse dich sehr», schickte sie einen letzten Gruß an den Designer. Einen Tag vor der Beerdigung seiner Mutter hatte McQueen vor gut drei Monaten Selbstmord begangen.

Heavy-Metal-Musiker Ronnie James Dio gestorben

Der selbsternannte «Vater der Teufelshörner» ist tot. Der Heavy-Metal-Musiker Ronnie James Dio starb am Sonntag (Ortszeit) in Houston, wie seine Frau Wendy auf der Internetseite des Rocksängers mitteilte.An gleicher Stelle hatte Dio, der Ende 1978 Ozzy Osbourne bei Black Sabbath ersetzt hatte, selbst im November bekannt, dass er an Magenkrebs leide. Er wurde 67 Jahre alt. Dio, der eigentlich Ronald Padavona hieß, nahm für sich immer in Anspruch, die Teufelshörner» in die Heavy-Metal-Szene eingeführt zu haben. Bei diesem Gruß ragen kleiner und Zeigefinger aus der Faust heraus, was an einen gehörnten Teufelskopf erinnern soll.

Claus Theo Gärtner bleibt Matula

Schauspieler Claus Theo Gärtner, der in der ZDF-Krimireihe «Ein Fall für zwei» den Privatdetektiv Josef Matula spielt, denkt noch lange nicht ans Aufhören. «Ich bleibe so lange dabei, wie ich Lust habe und die Zuschauer einschalten», sagte der 67-Jährige im Interview mit den «Stuttgarter Nachrichten». Seit 1981 geht der Berliner auf Verbrecherjagd und ist damit dienstältester TV-Ermittler, an diesem Freitag wird Folge 272 ausgestrahlt.Demnächst wird er Krimi-Legende «Derrick» überholen, der 281 Mal im ZDF gesendet wurde. Dieser Rekord sei ihm überhaupt nicht wichtig, sagte Gärtner weiter. «Wenn man mich nicht dauernd dran erinnern würde, wüsste ich gar nicht, bei wie viel Folgen wir gerade sind.» Wichtig sind dem Schauspieler aber Rollen abseits von «Ein Fall für zwei».. Read More..