Jeff Wall: Inszenierte und verfremdete Wirklichkeit

Die Galerie Neue Meister Dresden präsentiert zur Wiedereröffnung des Albertinums 26 Werke des kanadischen Fotokünstlers Jeff Wall. Sie zeigen zu dürfen, sei «ein Glücksfall», sagte der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth. Die Schau «Transit» setze zugleich einen wichtigen Schwerpunkt der Gegenwartskunst. In der benachbarten Kunsthalle im Lipsiusbau sind vom 20. Juni bis zum 19. September 19 riesige Großbilddias in Leuchtkästen, sechs Schwarzweißfotografien und eine farbige Arbeit im C-Print-Verfahren zu sehen.Die Palette der Kunstwerke reicht vom «Doorpusher» (1984) bis zu dem als farbiges LightJet Print realisierte Bild «Search of premises» - einem Experiment. Die meist großformatigen Leihgaben des Künstlers geben einen Überblick über sein. Read More..

Werke von Jeff Wall in Dresden

Arbeiten des kanadischen Fotokünstlers Jeff Wall sind vom 20. Juni an in der Kunsthalle im Lipsiusbau in Dresden zu sehen. Die Ausstellung «transit» der Galerie Neue Meister gebe einen Überblick über dessen bildkünstlerisches Schaffen seit den 1980er Jahren, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am Donnerstag mit. Bis zum 19. September werden 26 Großbilddias in Leuchtkästen sowie großformatige Farb- und Schwarzweißfotografien gezeigt. Die Schau öffnet zeitgleich mit dem Albertinum, das in den vergangenen sechs Jahren saniert und um ein hochwassersicheren Depot für die Kunstsammlungen erweitert wurde. Das Ausstellungsgebäude ist Domizil der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung.Walls auf den ersten Blick unspektakuläre Kulturlandschaften und Interieurs gingen. Read More..

Karl Lagerfeld: «Ich kann gar nichts»

Modeschöpfer Karl Lagerfeld wundert sich selbst über seine Karriere. «Ich kann gar nichts. Außer für Mode und Fotografie bin ich für nichts zu gebrauchen», sagte Lagerfeld bei einer Afrika-Gala des Medienkonzerns Hubert Burda in der Nacht zum Dienstag im badischen Offenburg. Er habe weder einen Abschluss, noch ein Studium oder eine Ausbildung. «Meine Mutter hat immer gesagt, aus mir werde nichts. Weil ich keinen Ehrgeiz habe», sagte Lagerfeld. Aus der Schule habe er nur schlechte Noten nach Hause gebracht. Sein einziges Können sei die Kreativität. Darauf stütze er seine Karriere.«Ich kann keine Betten machen und ich bin nicht in der Lage, die Wäsche zu versorgen. Ich kann nicht einkaufen und ich kann keine technischen Geräte bedienen. Dafür ist meine Karriere ganz o.k..» Dafür. Read More..

München zeigt Fotografie und Videokunst aus Israel

Fotos von küssenden Großeltern oder von den Eltern am Esstisch werden eigentlich eher im Familien-Album vermutet. Das Jüdische Museum in München stellt sie aber in den Mittelpunkt seiner neuen Ausstellung «Family Files - Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel».Gezeigt werden Fotografien und Videos von 16 israelischen Künstlern - darunter auch das beeindruckende Porträt dreier Schwestern, die ihre Unterarme in die Kamera halten. Darauf sind Nummern aus dem Konzentrationslager Auschwitz zu sehen, die die Reihenfolge zeigen, in der sie dort eingesperrt wurden. Die Künstlerin Vardi Kahana fotografierte dafür ihre Mutter und ihre beiden Tanten.«Die eigene Familie ist bei vielen Künstlern in den Mittelpunkt ihrer Bildbetrachtung gerückt», sagte Museumsdirektor Bernhard. Read More..

Retrospektive von Barbara Klemm

Viele ihrer Aufnahmen prägen unser Bild historischer Ereignisse. Zu den bekanntesten Fotos von Barbara Klemm zählen der «Bruderkuss» des DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker und dem sowjetischen Staatschef Leonid Breschnew im Jahr 1979.Auch das Bild vom Treffen des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt mit Breschnew 1973 in Bonn gehört dazu. Dieses Foto sowie rund 300 weitere Aufnahmen sind vom 7. Mai an in der Karlsruher Ausstellung «Retrospektive - Fotografien 1968 ­ 2008» zu sehen. Klemm, langjährige Redaktionsfotografin der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», hat in der Städtischen Galerie ihre wichtigsten journalistischen und künstlerischen Fotos aus 40 Jahren Schaffenszeit versammelt.«Ich wollte mit meinen Bildern immer eine Geschichte erzählen, für diejenigen, die. Read More..