Kirche: Papst setzte Bischof Mixa unter Druck – so das Magazin „Focus“

Papst Benedikt XVI. selbst hat die deutschen Erzbischöfe Robert Zollitsch und Reinhard Marx im April angewiesen, den damaligen Augsburger Bischof Walter Mixa zu einer Auszeit zu bewegen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Focus» hatte der Papst zunächst seinen Apostolischen Nuntius in Deutschland mit dieser Aufgabe betraut. Als Mixa jedoch nicht reagierte, sandte der Pontifex vier Tage später den Münchner und den Freiburger Erzbischof zu Mixa, woraufhin dieser seinen Rücktritt erklärte. Der Papst schaltete sich «Focus» zufolge erneut ein, als Missbrauchsvorwürfe gegen Mixa laut wurden und dieser zudem seinen Rücktritt widerrief. Benedikt zitierte Marx und Zollitsch nach Rom und veranlasste sie, Mixa in die Schranken zu weisen. Mixa habe seine Amtsbrüder. Read More..

Zerstörte Synagogen: Malen zum Erinnern

Mindestens 2500 Synagogen sind in ganz Deutschland am Abend des 9. November 1938 in Flammen aufgegangen. Mit einer Bilderserie der von den Nazis zerstörten jüdischen Bethäuser setzt der Freiburger Maler Alexander Dettmar der Barbarei einen Akt des künstlerischen Erinnerns entgegen.Rund 100 seiner Synagogen-Motive, die zuvor im New Yorker Leo-Baeck-Institut zu sehen waren, sind vom 13. Juni bis 15. August im Preußenmuseum in Wesel und im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten ausgestellt. «Kein anderer Maler, weder vor noch nach den Zerstörungen von 1938, hat je die deutschen Synagogen in einem großen Zyklus vorgestellt», sagt der Direktor des Preußenmuseums, Veit Veltzke, zu der außergewöhnlichen Doppelausstellung des mit dem Ernst-Barlach-Preis geehrten Malers.Ob das kleine, verschwundene. Read More..

[Feature] [TV] Tatort Familie: Kultur-Sender Arte befasst sich in Themen-Abbend mit dem Tabu-Thema Inzest

Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist ein schreckliches Verbrechen. Noch erschreckender ist die Tatsache, dass zwei Drittel aller Missbrauchsfälle in der eigenen Familie geschehen. Am Dienstag (4. Mai, 20.15 Uhr) befasst sich Arte in einem Themenabend mit dem Tabuthema Inzest. In zwei hochsensiblen Dokumentationen kommen gleichermaßen Opfer wie Täter zu Wort. Den Anfang machen um 20.15 Uhr die Opfer. In der französischen Dokumentation «Unter dem Mantel des Schweigens» sprechen sieben Betroffene zwischen 23 und 60 Jahren offen über die erschütternden Erlebnisse ihrer Kindheit. Die Geschichten sind voneinander unabhängig. Trotzdem lassen sie sich beinahe wie Schablonen übereinanderlegen. Die Regisseure Fabrice Gardel und Juliette Armanet verdeutlichen dies, indem sie die Erlebnisberichte. Read More..