Die Flick-Geschichte als Dokudrama

Es sollte ein großes Fest werden für die Berliner Museen, doch daraus wurde nichts. Als Friedrich-Christian Flick seine Sammlung zeitgenössischer Kunst der Hauptstadt zur Verfügung stellte, brach ein Sturm des Protests los. Hinter der großzügigen Geste verbarg sich ein vergiftetes Erbe. Die Bilder seien mit «Blutgeld» bezahlt worden, mit dem Gewinn aus der Ausbeutung Zehntausender Zwangsarbeiter, der Sammler wolle das Geld seines Großvaters nur reinwaschen, meinten die Kritiker. Der lange Schatten des einstigen Stahlkönigs Friedrich Flick hatte nun auch den Enkel erreicht.Der Skandal um die Sammlung Flick ist das letzte Kapitel in der fast 100 Jahre dokumentierenden Geschichte über «Macht und Untergang des Hauses Flick», wie das zweiteilige Dokudrama heißt. Arte zeigt es an diesem. Read More..

Im ersten Teil steht Friedrich Flick senior im Mittelpunkt

Straßburg (ddp). Die Industriellenfamilie Flick ist Thema einer Dokumentation auf Arte. Der zweiteilige Film von Thomas Fischer wird am 26. Mai als Erstausstrahlung gezeigt und erzählt die Geschichte der Familie anhand einer Vielzahl erstmals ausgewerteter Quellen, wie der Sender am Freitag in Straßburg mitteilte. Außerdem werden zahlreiche neu entdeckte Foto- und Filmaufnahmen zu sehen sein. Im ersten Teil «Der Aufstieg» steht Friedrich Flick senior im Mittelpunkt. Im zweiten Teil «Das Erbe» geht es um seine Söhne Otto-Ernst und Friedrich Karl und ihr Ringen um seine Nachfolge. Friedrich Flick war nach dem Zweiten Weltkrieg unter anderem wegen der Ausbeutung von Zwangsarbeitern durch ein amerikanisches Militärtribunal in Nürnberg. Read More..