Rund 4000 Jahre alter Goldschmuck in Grab entdeckt

Archäologen haben in der Oberpfalz einen seltenen Fund gemacht: In Regensburg wurde ein mehr als 4000 Jahre altes Grab mit Goldschmuck entdeckt, sagte Bernd Engelhardt vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und bestätigte damit einen Bericht der «Mittelbayerischen Zeitung». Bislang seien in Bayern erst vier andere Gräber mit Goldbeigaben aus dieser Epoche ausgegraben worden. «Das ist der älteste Nachweis von Nutzung von Gold, den wir in Bayern haben.»Das Grab, in dem ein kleiner goldener Ohr- oder Haarring lag, stammt aus der sogenannten Glockenbecher-Kultur (etwa 2400 bis 2100 vor Christus). Bislang wurden etwa 500 Glockenbecher-Gräber im Freistaat entdeckt. In den 1990er Jahren wurde in zwei davon nahe des niederbayerischen Landau Goldschmuck gefunden, in dem Grab eines Jungen. Read More..

Nussbaum-Haus prüft Exponate auf Fälschungen

Nach dem Fund eines gefälschten Gemäldes will das Nussbaum-Haus in Osnabrück weitere Exponate auf ihre Echtheit untersuchen lassen. «Bei Einzelnen soll noch mal geprüft werden», sagte Stadtsprecher Sven Jürgensen am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Es ginge aber wohl nur um eine Hand voll der insgesamt 180 Werke. Seit Mittwoch muss sich vor dem Berliner Landgericht eine Fälscherbande verantworten. Sie soll unter anderem das Gemälde «Stillleben mit Puppe und Pampelmuse» für 200 000 Euro an die Nussbaum-Foundation verkauft haben.«Es muss nicht die gesamte Sammlung geprüft werden, dafür gibt es keinen Anlass. Viele Bilder sind über jeden Zweifel erhaben», sagte Jürgensen. Das angeblich 1943 entstandene Bild des 1944 in Auschwitz ermordeten. Read More..

Nofretete-Diplomatie: Außenminister versuchen Entspannung

Wie das in der Politik eben so ist: Manchmal wird man auch von Beschlüssen eingeholt, für die man nun wirklich überhaupt nichts kann. So musste sich Guido Westerwelle an Pfingsten in Kairo mit den Folgen einer Entscheidung beschäftigen, die das Auswärtige Amt im Jahr 1899 getroffen hatte. Es geht um die Frage, ob die weltberühmte Nofretete aus Berlin in ihre Heimat Ägypten zurückgebracht werden muss.111 Jahre ist es bereits her, dass das deutsche Außenministerium einen jungen Gelehrten auf Mission nach Ägypten schickte. Offiziell war Ludwig Borchardt im Generalkonsulat von Kairo als «wissenschaftlicher Attaché» angestellt. In Wahrheit war er wohl so etwas wie ein Schatzjäger im Auftrag des deutschen Kaiserreichs. Sein berühmtester Fund: die drei Jahrtausende alte Büste der. Read More..

Archäologen finden ältesten Klebstoff

Bei der Ausgrabung eines altsteinzeitlichen Lagerplatzes nahe Jülich sind Wissenschaftler auf den ältesten Klebstoff in Mitteleuropa gestoßen. An 83 Feuersteinklingen hätten sich deutlich sichtbare Reste von rund 120 000 Jahre altem Birkenpech nachweisen lassen.Das sagte der Archäologe Jürgen Thissen am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Mit dem Kleber aus destillierter Birkenrinde seien die schmalen Steinklingen zusätzlich an Speerspitzen befestigt worden, um bei der Jagd die Wunde zu vergrößern.Vergleichbar uralter Birkenpech-Kleber ist im Fundplatz Königsaue in Sachsen-Anhalt entdeckt und auf «nur» rund 80 000 Jahre datiert worden. Zwei weitere verklebte Stein-Werkzeuge aus Mittelitalien sind möglicherweise rund 200 000 Jahre alt, erklärte der beim Landschaftsverband. Read More..

Steinzeit-Leim: Archäologen finden ältesten Klebstoff

Bei der Ausgrabung eines altsteinzeitlichen Lagerplatzes nahe Jülich sind Wissenschaftler auf den ältesten Klebstoff in Mitteleuropa gestoßen. An 83 Feuersteinklingen hätten sich deutlich sichtbare Reste von rund 120 000 Jahre altem Birkenpech nachweisen lassen, sagte der Archäologe Jürgen Thissen. Mit dem Kleber aus destillierter Birkenrinde seien die schmalen Steinklingen zusätzlich an Speerspitzen befestigt worden, um bei der Jagd die Wunde zu vergrößern.Vergleichbar uralter Birkenpech-Kleber ist im Fundplatz Königsaue in Sachsen-Anhalt entdeckt und auf «nur» rund 80 000 Jahre datiert worden. Zwei weitere verklebte Stein-Werkzeuge aus Mittelitalien sind möglicherweise rund 200 000 Jahre alt, erklärte der beim Landschaftsverband Rheinland und der Uni Bonn tätige Archäologe.Den. Read More..

"Alberich" gibt dem Fall eine entscheidende Wende

Münster (ddp-nrw). Der zufällige Fund einer antiken Mumie in Münster und der Mord an einem Justizvollzugsbeamten beschäftigen Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) im «Tatort» am Sonntag (16. Mai, 20.15 Uhr, ARD). Boerne wittert in dem Mumienfund die einmalige Gelegenheit, in der gerichtsmedizinischen Fachwelt für Aufsehen zu sorgen. Allerdings gerät er dabei an den renommierten Archäologen Wilfried Kastner (Justus von Dohnanyi), der ihm in Eitelkeit und Geltungssucht in nichts nachsteht. Bei der Suche nach dem Mörder des JVA-Beamten ist mit dem gerade aus dem Gefängnis entlassenen Andreas Lechner (Tobias Schenke) rasch ein Tatverdächtiger gefasst. Doch dann finden Thiel. Read More..