40 000 Besucher bei Händel-Festspielen in Halle

Mit der berühmten «Feuerwerksmusik» und echtem Feuerwerk sind die Händel-Festspiele in Halle zu Ende gegangen. Die Veranstalter zogen eine positive Bilanz. Zu den 130 Veranstaltungen in der Geburtsstadt des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel (1685- 1759) in Sachsen-Anhalt kamen mehr als 40 000 Gäste. 83 Prozent der Tickets seien verkauft wordenen, teilte Intendant Clemens Birnbaum zum Abschluss des elftägigen Festivals mit. Zu den Höhepunkten bei den Festspielen im kommenden Jahr (2. bis 12. Juni) soll die Inszenierung des Händel-Musikdramas «Ottone, Re die Germania» (Otto, König von Deutschland) gehören.«Mit einer ausgewogenen Mischung aus bewährten, hochkarätigen Programmangeboten und neuen Aufführungsformen ist es uns im Jahr eins nach dem großen Händel-Jubiläum. Read More..

TV: Couscous mit Fisch

Nach einem Doppel-Krimi-Abend in der ARD mit dem «Tatort» und «Mankells Wallander», beides Wiederholungen, ist kurz vor Mitternacht am Sonntag Entspannung angesagt.Der 2007 gedrehte französische Film «Couscous mit Fisch» (Originaltitel: «La Graine et le Mulet») von dem aus Tunesien stammenden Regisseur Abdellatif Kechiche (49) ist eine Tragikomödie um einen 60-jährigen Hafenarbeiter, der davon träumt, ein eigenes Restaurant aufmachen zu können (Sendezeit: 23.55 Uhr).Beim Europäischen Filmpreis 2008 wurde die Komödie mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet. Der internationale Filmkritikerverband wollte damit «einen wahren Autoren» ehren. Die Auszeichnung zolle nicht nur all jenen Filmemachern Tribut, die aufgrund ihrer Herkunft häufig marginalisiert würden, sie ehre vor allem. Read More..

Südafrikas «Pavarotti» gestorben

Der «Pavarotti Südafrikas», wie Opernsänger Siphiwo Ntshebe in seiner Heimat genannt wurde, ist tot. Der 34-Jährige war auserkoren, bei der Eröffnungszeremonie der Fußball-WM am 11. Juni im Soccer City Stadion in Johannesburg das Lied «Hope» (Hoffnung) zu singen. Ntshebe starb nach Angaben seiner Musikfirma an einer Gehirnhautentzündung am Dienstag in seiner Geburtsstadt Port Elizabeth. Ntshebe sei mitten in der Arbeit an einem neuen Album gewesen, das auch eine vom südafrikanischen Nationalhelden Nelson Mandela gesprochene «Botschaft des Friedens und des Mitgefühls» beinhaltet habe.FIFA-Organisationschef Danny Jordaan äußerte sich bestürzt über den Tod des Tenors. «Wir sind betrübt, vom Tod dieses jungen Mannes zu hören», heißt es in einer Stellungnahme des Organisationskomitees.. Read More..

Dichter Edoardo Sanguineti gestorben

Der italienische Dichter Edoardo Sanguineti ist tot. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, starb Sanguineti am Dienstagmorgen in einem Krankenhaus seiner Geburtsstadt Genua infolge einer Notoperation. Der Dichter wurde 79 Jahre alt. Er galt in den 1960er Jahren als einer der Hauptvertreter und Theoretiker der in Palermo gegründeten Künstlervereinigung «Gruppo 63» der italienischen «Neoavanguardia».Die Gruppe konstituierte sich 1963 als lose Vereinigung italienischer Schriftsteller in Anlehnung an die deutsche «Gruppe 47» und die französische Vereinigung «Tel Quel» um Roland Barthes. Ähnlich der «Gruppe 47» stellte sie sich immer wieder die Frage nach der Verantwortung der Literatur gegenüber der Gesellschaft. Außerdem zeichnete Sanguineti verantwortlich für. Read More..

Tate Britain zeigt Pionierfotograf Muybridge

Das Londoner Museum Tate Britain zeigt die erste große Retrospektive des Pionierfotografen Eadweard Muybridge (1830-1904). Seine zu Lebzeiten revolutionären Bildtechniken gilt vielen Künstlern als Vorbild, vom britischen Maler Francis Bacon bis hin zu Hollywood-Regisseuren. Vom 8. September an stellt die Tate Britain mehr als 150 Werke aus. Darunter befinden sich erst kürzlich wiederentdeckte Fotografien von Muybridge, etwa die «Tierlokomotive» oder eine Serie von Leuchttürmen an der US-Westküste. Muybridge floh aus San Francisco zurück in seine englische Geburtsstadt Kingston upon Thames, nachdem er den Liebhaber seiner Frau erschossen hatte. http://dpaq.de/Dy3pF