Trichet: Europa in schwerster Krise seit dem Krieg

Europa steckt wegen der gewaltigen Schuldenberge und der Euroschwäche in einer dramatischen Krise. Der Euro-Raum sei immer noch "in der schwierigsten Situation seit dem Zweiten Weltkrieg, vielleicht sogar seit dem Ersten", sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Wir erlebten und erleben wirklich dramatische Zeiten." Er forderte einen "Quantensprung" in der Überwachung der Finanzpolitik. Kanzlerin Angela Merkel rief die Euro- Länder auf, ihre Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen.Trichet sprach sich für "wirksame Sanktionen bei Verstößen gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt" aus. Im Markt bestehe immer die Gefahr einer Ansteckung. "Und es kann extrem schnell gehen, manchmal innerhalb weniger Stunden." Die. Read More..

Rundfunkgebühren auf dem Prüfstand

«Schon GEZahlt?» - seit Jahren fordert die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) auf allen Kanälen die Bürger auf, ihren Beitrag für die öffentlich-rechtlichen Sender zu leisten. Wer einen Fernseher oder ein Radio hat, muss jeden Monat 17,98 Euro berappen - bisher. In Zukunft, so sieht es ein Plan aus der Rundfunkkommission der Länder vor, soll die Gebühr pro Haushalt fällig werden, unabhängig von Anzahl und Art der Geräte. Wie hoch dann die Abgabe sein könnte, ist offen.Mit einem Rechtsgutachten des Heidelberger Professors Paul Kirchhof sollen die Weichen gestellt werden. Wie es heißt, sieht Kirchhof keine Bedenken für einen Wechsel. Er will seinen Bericht an diesem Donnerstag den Ministerpräsidenten vorlegen. Eine Reform sei nötig, weil die neuen Verbreitungswege im Internet bisher. Read More..