[Feature] Fussball-WM: Berlin eröffnet die Public-Viewing-Saison eröffnet – WM-Fernsehen im Freien wird zum Trend

Das wespenschwarmartige Dröhnen der Vuvuzelas hallt durch menschenleere Straßen. Aus Barfenstern und Imbissbuden dringt nur eine Stimme, es fallen immer wieder dieselben Namen. Das wird das Hintergrundgeräusch der kommenden vier Wochen sein. Denn als die Fußball-Weltmeisterschaft am Sonntagabend auch für Deutschland beginnt, gibt es kaum einen Asia-Schnellimbiss, der nicht wenigstens einen ordentlichen Flachbildfernseher organisiert hat. Fußballabstinenz schadet dem Geschäft. Wer die großen Menschenmengen schätzt, sieht das Spiel gegen Australien in den Beach Bars am Hauptbahnhof oder im Tiergarten, im Hof der Kulturbrauerei oder gleich im Olympiastadion. Wer aber dem bedeckten Himmel nicht ganz traut, geht einfach um die Ecke in die nächste Bar, wie Naomi. «Ein bisschen unheimlich,. Read More..

Treichels Berlin-Hommage «Grunewaldsee»

Eigentlich kommt Paul aus einem norddeutschen Kaff bei Braunschweig. Nach dem Abitur zieht es ihn wie andere aus der Provinz nach Berlin zum Geschichtsstudium.Dort nistet sich der eher schüchterne Paul in einem dunklen Kreuzberger Hinterhof ein, bis er eine Stelle als Lehrer im sonnigen Malaga annimmt, um die Wartezeit auf ein Referendariat zu verkürzen. Er verliebt sich in eine extrovertierte junge Spanierin namens Maria, die jedoch - wenn auch unglücklich - verheiratet ist dazu auch noch schwanger. Paul kehrt schließlich ins geliebte Berlin zurück - und wartet dort auf Maria, die er zur Liebe seines Lebens erklärt hat.Hans-Ulrich Treichel hat seinen Roman «Grunewaldsee» in den 1980er Jahren angesiedelt. Berlin ist noch eine Insel, abgeschieden vom Rest des Landes. Dieses Lebensgefühl. Read More..