Friedrich Nowottnybefürchtet Talkshow-Inflation im Ersten

Der frühere WDR-Intendant Friedrich Nowottny befürchtet nach dem Einkauf von Günther Jauch eine Inflation der Talkshows im Ersten. «Jeden Abend Talkshow um 22.45 Uhr allein in der ARD, wer soll das sehen wollen?», sagte Nowottny dem «Tagesspiegel» (Montagausgabe). Es sei zudem problematisch, Gäste für die Fülle an Sendungen zu bekommen, wenn im Ersten von Sonntag bis Donnerstag im Abendprogramm Talkshows programmiert würden. «Wenn immer dieselben Gesprächspartner auftauchen, können Sie das vergessen, dann werden die Zuschauer abwandern. Schon heute ist es doch so, dass zu oft die immer gleichen Köpfe das immer Gleiche sagen.» Verlierer der Verpflichtung Jauchs, der ab Herbst 2011 den Sendeplatz von «Anne Will» am Sonntagabend übernimmt, seien alle, die ihre Sendung verlegen. Read More..

[Web] Internet-Angebot der ARD besteht Drei-Stufen-Test – unter Auflagen

Das Onlineangebot der ARD hat den sogenannten Drei-Stufen-Test unter Auflagen bestanden. Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) teilte am Montag mit, dass das vorgelegte Telemedienkonzept vom öffentlich-rechtlichen Auftrag gedeckt sei und den Anforderungen des Rundfunkstaatsvertrages entspreche, wenn bestimmte Maßgaben beachtet werden. Dazu zählt eine Änderung der Verweildauer insbesondere von Serien im Internet. Sofern diese zu lange abrufbar seien, könnte sich das negativ auf den noch vergleichsweise jungen Markt der Video-on-Demand-Angebote auswirken, hieß es zur Begründung. Außerdem forderte der Rundfunkrat klar definierte Rahmenbedingungen für den Auftritt des Ersten auf fremden Internetplattformen oder in sozialen Netzwerken. Um die Kostenentwicklung bei den Onlineausgaben. Read More..

Vorausgegangen ist eine Empfehlung des Telemedienausschusses des MDR-Rundfunkrats

Leipzig (ddp-lsc). Der MDR stellt sein ausschließlich im Internet verbreitetes Hörfunkprogramm Jump Interaktiv zum 1. Juli ein. Darüber habe Intendant Udo Reiter den MDR-Rundfunkrat schriftlich informiert, teilte die ARD-Anstalt am Montag in Leipzig nach einer Sitzung des Gremiums mit. Vorausgegangen sei eine Empfehlung des Telemedienausschusses des MDR-Rundfunkrats, das Angebot nicht fortzuführen. Die Vorsitzende des Telemedienausschusses, Gabriele Schade sagte, mit dieser und weiteren Entscheidungen des Rundfunkrates sei ein sehr umfangreicher, einjähriger Prüfprozess mit fünf parallel laufenden Tests abgeschlossen worden. Bei den Drei-Stufen-Tests hatte der Rundfunkrat zu prüfen, inwieweit die Angebote von kika.de, KI.KA-Text, MDR-Online, MDR TEXT. Read More..

Keine Sonderbehandlung für Frank Plasberg

Osnabrück (ddp). ARD und NDR setzen trotz der Verpflichtung von Günther Jauch für eine Talksendung am Sonntagabend weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Anne Will. «Sie ist eine herausragende Moderatorin, ihre Sendung hat sich überaus positiv entwickelt. Der NDR, aber auch die gesamte ARD haben ein großes Interesse, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen», sagte NDR-Intendant Lutz Marmor der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Er habe mit Anne Will vereinbart, nach ihrem Urlaub über alle Optionen zu sprechen. «Sicher wird ihr der Abschied vom Sonntagssendeplatz nicht leicht fallen, aber das ist so ähnlich wie beim Fußball: Die Stars müssen auch einmal auf einer anderen Position spielen, wenn es dem Team insgesamt. Read More..

Keine Sonderbehandlung für Frank Plasberg

Osnabrück (ddp). ARD und NDR setzen trotz der Verpflichtung von Günther Jauch für eine Talksendung am Sonntagabend weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Anne Will. «Sie ist eine herausragende Moderatorin, ihre Sendung hat sich überaus positiv entwickelt. Der NDR, aber auch die gesamte ARD haben ein großes Interesse, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen», sagte NDR-Intendant Lutz Marmor der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Er habe mit Anne Will vereinbart, nach ihrem Urlaub über alle Optionen zu sprechen. «Sicher wird ihr der Abschied vom Sonntagssendeplatz nicht leicht fallen, aber das ist so ähnlich wie beim Fußball: Die Stars müssen auch einmal auf einer anderen Position spielen, wenn es dem Team insgesamt. Read More..

Intendant Uecker verlässt die Semperoper

Intendant Gerd Uecker verabschiedet sich mit Ende dieser Spielzeit von der Semperoper. Sieben Jahre lang hat er das traditionsreiche Haus geführt. Fortan steht mit Ulrike Hessler erstmals eine Frau an der Spitze des Sächsischen Staatsoper. An diesem Sonntag wird Uecker (63) zunächst mit einer Matinee geehrt, am 4. Juli folgt die offizielle Verabschiedung. Über seine Zeit in Dresden erzählen Uecker und einige Co-Autoren in dem am Montag erscheinenden Buch «Beständig ist nur der Wandel». Uecker will Dresden auch künftig die Treue halten - in der Elbestadt hat der Professor einen Lehrauftrag an der Dresden International University.

Politiker fordern Heidi-Kabel-Platz

Zur Erinnerung an die Volksschauspielerin Heidi Kabel (1914-2010) haben Politiker einen Heidi-Kabel-Platz in Hamburg gefordert. «Heidi Kabel hat einen festen Platz in den Herzen aller Hamburger. Deswegen ist es nur recht und billig, einen Platz in Hamburg nach ihr zu benennen», sagte der Grünen-Politiker Farid Müller in Hamburg. Als Ort schlage er den bisherigen Hachmannplatz am Hauptbahnhof gegenüber dem neuen Ohnsorg-Theater vor. «Es wäre eine angemessene Würdigung, wenn die Adresse ihres Theaters dann Heidi-Kabel-Platz hieße», meinte Müller. Auch Ohnsorg-Intendant Christian Seeler begrüße die Initiative.

«Anne Will und Frank Plasberg haben sehr professionell reagiert»

Stuttgart (ddp). Günther Jauch soll in seiner Talkshow im Ersten ab Herbst 2011 offenbar nicht nur politische Themen behandeln. «Es wäre nicht besonders fantasievoll, wenn Herr Jauch das Konzept von Anne Will eins zu eins übernehmen würde. Das wird er auch nicht tun», sagte der amtierende ARD-Vorsitzende und Intendant des Südwestrundfunks (SWR), Peter Boudgoust, in einem Interview mit den «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstagausgabe). Er erwarte, dass das Themenspektrum breiter werde und sich nicht nur im politischen Talk erschöpfe, «sondern auch andere gesellschaftlich wichtige Themen aufgreift». Jauch trete «in große Fußstapfen», sagte Boudgoust und verteidigte die Tatsache, dass Will erst kurz vor der. Read More..

Trauerfeier für Heidi Kabel im Hamburger Michel

«Tschüs Heidi»: Die Hamburger können sich bei einer öffentlichen Trauerfeier im Michel am 25. Juni von der beliebten Volksschauspielerin Heidi Kabel verabschieden. «Die Familie möchte Heidi einen heiteren Abschied bereiten», sagte Ohnsorg- Intendant Christian Seeler am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Hauptkirche St. Michaelis bietet Platz für 2500 Menschen. «Das wird nicht reichen, da bin ich mir sicher», meinte Seeler, an dessen plattdeutscher Bühne Heidi Kabel 66 Jahre spielte.Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) habe bereits signalisiert, die Trauerfeier zu übertragen. «Wir werden auf jeden Fall umfassend und ausführlich berichten. Wie genau das Programm an dem Tag aussehen wird, planen wir gerade», sagte eine Sprecherin. Anschließend soll die Volksschauspielerin. Read More..

40 000 Besucher bei Händel-Festspielen in Halle

Mit der berühmten «Feuerwerksmusik» und echtem Feuerwerk sind die Händel-Festspiele in Halle zu Ende gegangen. Die Veranstalter zogen eine positive Bilanz. Zu den 130 Veranstaltungen in der Geburtsstadt des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel (1685- 1759) in Sachsen-Anhalt kamen mehr als 40 000 Gäste. 83 Prozent der Tickets seien verkauft wordenen, teilte Intendant Clemens Birnbaum zum Abschluss des elftägigen Festivals mit. Zu den Höhepunkten bei den Festspielen im kommenden Jahr (2. bis 12. Juni) soll die Inszenierung des Händel-Musikdramas «Ottone, Re die Germania» (Otto, König von Deutschland) gehören.«Mit einer ausgewogenen Mischung aus bewährten, hochkarätigen Programmangeboten und neuen Aufführungsformen ist es uns im Jahr eins nach dem großen Händel-Jubiläum. Read More..